FCB-Frauen weiter makellos: 5:0-Kantersieg gegen Stuttgart
Die FC Bayern Frauen bleiben in der Bundesliga ohne Punktverlust und fegen den VfB Stuttgart am 7. Spieltag mit 5:0 vom Platz – der siebte Sieg im siebten Saisonspiel.
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Es brauchte nur 14 Minuten, bis die Anzeigetafel am Münchner Campus erstmals leuchtete. Linda Dallmann köpfte am 19. Oktober 2026 zur 1:0-Führung für die Frauen des FC Bayern München im Duell mit dem VfB Stuttgart – und nur zwei Minuten später vollendete Pernille Harder nach einer Hereingabe von Klara Bühl den frühen Doppelschlag zum 2:0. Was folgte, war eine Demonstration: Die Münchnerinnen gewannen am 7. Spieltag der Frauen-Bundesliga souverän mit 5:0 (2:0) und feierten ihren siebten Sieg im siebten Saisonspiel. Die makellose Bilanz bleibt damit ohne jeden Punktverlust.
Vier Wechsel – und der perfekte Start
Im Vergleich zum 1:0 in Frankfurt hatte Trainer José Barcala seine Startelf auf vier Positionen umgestellt. Sarah Mattner-Trembleau, Sarah Zadrazil, Momoko Tanikawa und Linda Dallmann rückten in die Anfangsformation. Sie ersetzten die verletzte Giulia Gwinn (Außenbandriss), Alara Sehitler, Bernadette Amani und Sophie Proost, die allesamt auf der Bank Platz nahmen.
Auch die verletzten FCB-Stars Lena Oberdorf und Giulia Gwinn verfolgten die Partie am heimischen Campus aus dem Publikum. Sie sahen einen Auftritt, der in dieser Saison seinesgleichen suchte: Die Double-Gewinnerinnen des Vorjahres setzten von Anfang an auf hohen Druck, zwangen die Stuttgarterinnen zu Fehlern und ließen ihnen keine Chance. Stuttgart fing sich nach dem Schock etwas und überstand die erste Hälfte ohne weiteren Gegentreffer – allerdings auch, weil die Münchnerinnen ihre Chancen phasenweise liegen ließen.
Bühl, Harder, Imade – und eiskalte Chancenverwertung
Kaum wieder angepfiffen, machte Klara Bühl in der 49. Minute jede Hoffnung der Stuttgarterinnen auf ein Comeback zunichte. Pernille Harder legte in der 59. Minute ihren zweiten Treffer nach und schnürte einen Doppelpack. Die Gäste waren nur noch um Schadensbegrenzung bemüht, der FCB blieb im Abschluss eiskalt. Den Schlusspunkt setzte Edna Imade in der 89. Minute zum 5:0-Endstand. Am Ende stand ein hochverdientes Ergebnis, das den Klassenunterschied an diesem Tag deutlich machte.
Drei Punkte Vorsprung – Spitzenspiel am 14. November
Durch den Heimsieg baute der FCB seinen Vorsprung auf den VfL Wolfsburg auf drei Punkte aus. Die Wölfinnen hatten die Tabellenführung nach ihrem eigenen 5:0 am Sonntag bei Mainz 05 zwischenzeitlich übernommen, müssen sie nach diesem Münchner Sieg aber wieder abgeben. Der FCB thront an der Tabellenspitze – und blickt direkt auf das Spitzenspiel der Hinrunde.
Am 14. November treffen die beiden Dauerrivalinnen beim Vizemeister in Wolfsburg aufeinander. Dann zeigt sich, ob die makellose Serie der Münchnerinnen auch dort Bestand hat – oder ob Wolfsburg seinen Heimvorteil nutzt, um die Tabellenführung zurückzuerobern. Für Barcala bleibt bis dahin die Personalplanung mit Blick auf die verletzte Giulia Gwinn (Außenbandriss) die größte offene Frage.
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