Fifa-Präsidentschaft: Der Herausforderer steigt aus
Victor Montagliani, der zuletzt als Hauptkonkurrent von Gianni Infantino im Rennen um die Fifa-Präsidentschaft gehandelt wurde, will nicht kandidieren. Stattdessen strebt er eine neue Amtszeit als Präsident der Concacaf an.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Fifa-Wahl ohne Rivale: Victor Montagliani tritt nicht an.
Victor Montagliani wird nicht als Herausforderer von Gianni Infantino um die Fifa-Präsidentschaft antreten. Das berichten übereinstimmend mehrere internationale Medien wie ESPN, The Guardian und die BBC, wie die Zeitung Ouest-France Sport zusammenfasst. Der Kanadier, der zuletzt als wichtigster Rivale des amtierenden Fifa-Präsidenten gehandelt wurde, zieht sich damit aus dem Rennen zurück.
Stattdessen peilt Montagliani ein neues Mandat an: Er will sich eine weitere Amtszeit als Präsident der Concacaf sichern, des Dachverbands für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik. Das ist das Feld, auf dem er zu Hause ist – und es lässt die Fifa-Wahlbühne für Infantino nun ohne prominenten Gegenkandidaten dastehen.
Für dich als Fußball-Fan heißt das: Was als mögliches Duell zwischen Amtsinhaber und aufstrebendem Kritiker begonnen hatte, endet in einem Sololauf. Die nächste Wahlperiode an der Spitze des Weltverbands rückt damit näher – ohne den Wettbewerb, den viele Beobachter sich gewünscht hätten.
Wer ist Victor Montagliani?
Montagliani ist Kanadier und Präsident der Concacaf. In dieser Rolle führt er den regionalen Dachverband und hat sich gleichzeitig im Weltfußball positioniert. Diese Eigenständigkeit brachte ihm zuletzt den Ruf eines möglichen Herausforderers an Infantino ein – ein Image, das er offenbar nicht in eine echte Kandidatur umsetzen will.
Was der Verzicht für die Fifa bedeutet
Mit Montagliani als einzigem prominenten Gegenkandidaten wäre das Rennen um die Fifa-Präsidentschaft zumindest formell offen gewesen. Sein Verzicht bedeutet: Infantino kann mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine weitere Amtszeit zusteuern, ohne sich einem profilierteren Wettbewerber stellen zu müssen. Für Kritiker, die sich mehr Wettbewerb und Auswahl an der Spitze des Weltverbands wünschen, ist das ein deutliches Signal.
Was Montagliani jetzt plant
Montagliani konzentriert sich auf die Concacaf. Dort will er sich eine neue Amtszeit sichern – und damit das Heimspiel wählen statt das Risiko einer Fifa-Kandidatur. Eine globale Kampagne wäre aufwendig: Programm, Bündnisse, Finanzen, Wahlkampf. Die regionale Bühne kennt er, dort ist er zu Hause.
Was du aus dem Rückzieher mitnehmen kannst
Wer im Weltfußball Verantwortung trägt, entscheidet sich oft für das Revier, das er kennt. Montagliani wählt die Concacaf, Infantino bleibt voraussichtlich an der Fifa-Spitze. Der Weltverband steuert damit auf eine Wahlperiode ohne echten Wettbewerb zu – bequem für den Amtsinhaber, aus Sicht vieler Beobachter aber ein Risiko für die Reformdynamik.
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