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Geld-Engpass mit 20: Welchen Horrorfilm Florence Pugh bereut

Florence Pugh (30) hat offen zugegeben, dass sie den Netflix-Horror „Malevolent" (2018) nur wegen des Honorars gedreht hat. Heute möchte sie den Film am liebsten aus ihrer Filmografie streichen.

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TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Florence Pugh bereut Horrorfilm: „Ich brauchte das Geld".

Florence Pugh gehört heute zur ersten Reihe Hollywoods – von "Black Widow" bis "We Live in Time". Doch bevor die Britin auf der A-Liste stand, nahm sie Rollen an, die sie rückblickend am liebsten vergessen würde. Über einen Netflix-Horrorfilm aus dem Jahr 2018 redet sie jetzt besonders offen.

"Malevolent – Und das Böse existiert doch" heißt der Streifen, für den Pugh damals vor der Kamera stand. Die Geschichte um paranormale Ermittler, die in einem Geisterschloss auf das echte Böse treffen, verschwand nach dem Release schnell wieder in der Versenkung – bei Kritikern wie beim Publikum. Regie führte der isländische Filmemacher Olaf de Fleur Johannesson.

Was Pugh jetzt im Nachhinein über ihre Beweggründe verrät, ist so ehrlich wie ungewöhnlich in der Traumfabrik: Es war nicht die Lust am Genre, nicht das Drehbuch, nicht die Crew. Es war schlicht das Honorar.

Pughs Geständnis: „Ich brauchte das Geld"

In einem Interview, das die US-Branchenseite Comic Book Movie aufgegriffen hat und das Promiflash unter Berufung auf Moviepilot zitiert, zeigt sich Pugh erstaunlich selbstkritisch. Über "Malevolent" sagt sie demnach:

Das ist wahrscheinlich der einzige Film, den ich lieber nie gedreht hätte. Ich glaube, jeder hat so einen Film.

Quelle: Comic Book Movie, zitiert nach Moviepilot/Promiflash

Auf die Frage nach ihren Gründen wird sie noch deutlicher:

Ich glaube, es war einfach ein Film, den ich gedreht habe, weil ich jünger war und ich brauchte das Geld.

Quelle: Comic Book Movie, zitiert nach Moviepilot/Promiflash

Dass eine Schauspielerin ihres Kalibers so offen über eine reine Brotjob-Rolle spricht, kommt in Hollywood selten vor. Meist wird die Filmografie im Nachhinein poliert, unliebsame Ausreißer verschwinden in Interviews. Pugh macht das Gegenteil – und gewinnt damit an Sympathie.

Was „Malevolent" über Pughs Anfänge verrät

Als "Malevolent" 2018 direkt auf Netflix landete, war Pugh Anfang 20 und gerade einmal ein Jahr von ihrem Durchbruch entfernt. 2019 brachte sie "Midsommar" – die Rolle, die ihr eine Oscar-Nominierung und internationalen Ruhm einbrachte. Heute spielt sie an der Seite von Harry Styles, Dwayne Johnson oder Andrew Garfield.

"Malevolent" war genau das, was viele junge Schauspielerinnen annehmen, wenn die nächste Mietzahlung ansteht: ein Low-Budget-Genrefilm ohne große Reputation, aber mit einem Scheck. Dass Pugh den Film heute am liebsten aus ihrer Filmografie streichen würde, sagt weniger über ihr damaliges Können als über die Realität am unteren Ende der Hollywood-Nahrungskette. Auch wer oben ankommt, hat unten angefangen – und nicht jede Rolle war ein Herzensprojekt.

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