116 Millionen Pfund und kein Durchbruch: Die Zwischenbilanz des Florian Wirtz beim FC Liverpool

Liverpools Rekordtransfer Florian Wirtz liefert noch nicht konstant. Zwischen Gala gegen LASK und schwachem Auftritt gegen Manchester City – was läuft schief?

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TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Florian Wirtz beim FC Liverpool: Warum der 116-Millionen-Mann seine Form noch sucht.

Liverpool hat für Florian Wirtz eine Ablöse auf den Tisch gelegt, die mit Boni auf 116 Millionen Pfund steigen kann. Was für ein Spieler dafür kommen muss, weiß jeder, der den deutschen Offensivstar aus Leverkusen kennt. Was seit seinem Wechsel an der Anfield Road passiert, passt für viele Fans noch nicht zusammen: Zwei Autoren des „Guardian" haben sich die bisherige Liverpool-Bilanz vorgenommen – und kommen zu einem Urteil, das zwischen Geduld und Kritik pendelt. Im Vergleich zu Leverkusen und seinen Auftritten für Deutschland hat Wirtz in Liverpool bislang enttäuscht. Teile der Kritik seien aber überzogen, schreiben sie – „OTT", also over the top.

Zwei Spiele, zwei Gesichter

Eine Woche, die Wirtz' Liverpool-Bilanz ziemlich genau zusammenfasst: Im klaren Champions-League-Sieg gegen den LASK aus Linz war der Deutsche überall auf dem Platz zu finden. Er riss Lücken zwischen und hinter der österreichischen Defensive auf, verband die Angriffslinien und lieferte eine dominante Vorstellung gegen einen limitierten Gegner. Wenige Tage zuvor beim Duell mit Manchester City lief es andersherum. Liverpool musste auf Alexander Isak, Cody Gakpo und Dominik Szoboszlai verzichten – genau die Momente, in denen ein 116-Millionen-Einkauf Verantwortung übernehmen muss. Wirtz wirkte ineffektiv, verschwenderisch im Abschluss und wurde ausgewechselt, als Liverpool beim Stand von 0:1 dem Rückstand hinterherlief. Besonders pikant: Rayan Cherki, eine günstigere Alternative, die Liverpool offenbar geprüft und nicht verpflichtet hatte, vollendete Manchester Citys Sieg mit einem brillanten Treffer.

Was das für dich als Fußball-Fan bedeutet

Die Sache mit Cherki bleibt erstmal als Aufhänger im Kopf hängen – der Vergleich zwischen Wirtz' verschwenderischem Auftritt und Cherkis entscheidendem Tor ist unfair hart, aber menschlich. Wenn du als neutraler Beobachter den Transfer einordnest, heißt das: Beurteile Wirtz nicht nach dem aktuellen Stimmungstief, sondern an dem, was Leverkusen und die Nationalelf über ihn gezeigt haben. Liverpool muss einen Weg finden, ihn in die Räume zu schicken, in denen er bei Leverkusen geglänzt hat – hinter die Abwehr, zwischen die Linien, mit Freiheiten im letzten Drittel.

Was noch fehlt – und warum Geduld gefragt ist

Die Guardian-Autoren bleiben vorsichtig optimistisch. Die hohe Ablöse verstärkt die Erwartungshaltung, klar. Aber ein einzelner verschwenderischer Auftritt entscheidet keine Karriere – und Liverpool hat aktuell mit Verletzungen in der Offensive zu kämpfen. Wenn Liverpools Trainerstab die richtigen Rollen für Wirtz findet, könnte sich der Rekordtransfer am Ende noch als das Schnäppchen erweisen, das Liverpool beim Verhandeln gesehen hat. Wenn nicht, bleibt eine der größten Offensiv-Investitionen der Premier-League-Geschichte erstmal eine Baustelle.

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