LIVE
Resident Evil: Capcom sieht das Ende der Hauptgeschichte in zehn JahrenSantanders Rekordgewinn und weitere Themen von ExpansionMoritz Wagner: Vier Niederlagen, eine zweite ChanceUnterirdischer Coup: Ukraine rückt durch Gaspipelines vorSantander verdient 12,4 Milliarden Euro – Polen treibt den Gewinn anBASF hebt Prognose erneut an: Mehr operativer Gewinn – doch der Krieg bleibt der TreiberTerrorverdacht in Belgrad: Wachbeamter vor israelischer Botschaft angegriffenApples MacBook Pro mit Touchscreen: 3.000 Euro imVisierSevilla FC: Ist Europa noch ein realistisches Ziel?Nouripour reagiert irritiert auf Steinmeier-NachfolgeStudierende setzen bei der Jobsuche auf Sicherheit statt hohen LohnFrauen-WeltTour: Wohin ziehen Vollerings Gegnerinnen?

Vier Tage bis Hormus: Golfstaaten versuchen den Krieg zu stoppen

Golfstaaten arbeiten an einem mehrteiligen Abkommen, das die Straße von Hormus öffnen, Iran-Sanktionen lockern und einen Abzug der Huthis aus Jemen ermöglichen soll. Europa drängt die USA, eine Zulassung iranischer UN-Waffeninspektoren als Gegenleistung einzuholen.

2 Min. Lesezeit
Vier Tage bis Hormus: Golfstaaten versuchen den Krieg zu stoppenAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Golfstaaten planen Friedenspaket gegen neue US-Iran-Kriege.

Ein fourtägiger Zeitplan steckt im Kern des Plans

Golfstaaten wollen die Straße von Hormus innerhalb von vier Tagen nach einer Lockerung der Sanktionen gegen Iran wieder öffnen. Das ist die zentrale Bedingung eines mehrteiligen Friedensplans, mit dem die Unterzeichner einen erneuten Krieg zwischen Iran und den USA vermeiden wollen.

Der Zeitplan gibt der Verhandlung konkrete Fristen. Gleichzeitig ist offen, wer die Umsetzung verbindlich garantiert und welche Bedingungen auf beiden Seiten akzeptiert werden. Die USA sind über den Stand der Gespräche informiert, wie The Guardian berichtet.

Die Huthis sollen ihre Truppen aus Jemen abziehen

Neben der Öffnung der strategischen Wasserstraße sieht der Plan vor, dass die Huthis wesentliche Teile ihrer Streitkräfte aus Jemen abziehen. Diese Forderung verbindet die Sicherheit im Nahen Osten mit dem Ziel, einen neuen Eskalationszyklus zu verhindern.

Damit reicht der Plan über eine kurzfristige Öffnung der Straße von Hormus hinaus. Er umfasst laut den Angaben der Quelle sowohl eine wirtschaftliche Entlastung Irans als auch eine militärische Änderung in Jemen. Wie konkret die Huthis ihren Abzug organisieren sollen, geht aus der Meldung nicht hervor.

Waffeninspektoren könnten den Durchbruch bringen

Die USA halten laut The Guardian noch auf eine Gegenleistung. Europäische Staaten schlagen vor, dass Iran dafür UN-Waffeninspektoren wieder ins Land lassen könnte.

Damit rückt eine konkrete technische und diplomatische Bedingung in den Mittelpunkt. Während die Golfstaaten den zeitlichen Rahmen für Sanktionen und die Öffnung der Straße von Hormus nennen, liegt die entscheidende Zusage für die USA offenbar bei der internationalen Überprüfung Irans.

Was das diplomatische Paket erreichen müsste

Der Friedensplan muss nach den vorliegenden Angaben drei Aufgaben gleichzeitig erfüllen: Sanktionen gegen Iran lockern, die Straße von Hormus innerhalb von vier Tagen wieder öffnen und einen größeren Abzug der Huthis aus Jemen ermöglichen. Hinzu kommt die mögliche Rückkehr internationaler Waffeninspektoren.

Für die beteiligten Staaten geht es damit nicht nur um eine kurzfristige Deeskalation. Der Plan soll die Bedingungen schaffen, unter denen ein erneuter US-Iran-Krieg abgewendet wird. Ob und wann die Verhandlungen zu einer Vereinbarung führen, berichtet die Quelle nicht.

Mehr zum Thema Internationale Politik findest du in unseren aktuellen Nachrichten. Ebenso nützlich ist der Überblick zu Nahost und die kompakten Hintergründe zu internationalen Konflikten.

↓

Quellen

Was denkst du?

AI-unterstützt · redaktionell betreut

Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.