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Nach Sachsen-Anhalt-Wahl: Grüne Jugend stellt Brantner an den Pranger

Nach der Wahl eines AfD-Politikers zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt greift die Grüne Jugend Parteichefin Franziska Brantner an: Sie vermisse klare Kritik an die CDU – und spricht von Anbiederung.

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Nach Sachsen-Anhalt-Wahl: Grüne Jugend stellt Brantner an den PrangerAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Grüne Jugend attackiert Brantner: Anbiederung an die CDU.

Vier Stimmen. So knapp war es am Ende – AfD-Politiker Tobias Rausch bekam bei der Wahl vier Stimmen mehr, als AfD und BSW zusammen haben. Grünen-Parteichefin Franziska Brantner nannte das in einem Instagram-Video »krass« und »toxisch«. Die CDU nannte sie nicht beim Namen. Genau das hat ihr jetzt die eigene Jugendorganisation übel genommen: Die Grüne Jugend wirft Brantner Anbiederung an die Union vor.

Was Brantner in dem Video sagte – und was sie ausließ

In dem Clip bezeichnete es Brantner als »krass«, dass Rausch vier Stimmen mehr erhielt als AfD und BSW zusammen. Das sei »toxisch«, so die Grünen-Chefin weiter, weil es unter Demokraten Zweifel säe, wer Rausch gewählt habe. Konkret benannte sie die CDU nicht – und genau diese Lücke ist jetzt der Auslöser für den offenen Streit mit dem eigenen Nachwuchs.

Anbiederung an die CDU

Quelle: Der Spiegel – Vorwurf der Grünen Jugend an Parteichefin Franziska Brantner

Warum ausgerechnet die Parteijugend die Chefin attackiert

Die Kritik kommt nicht von irgendwo: Henriette Held ist Bundessprecherin der Grünen Jugend und damit eine der sichtbarsten Stimmen des linken Parteinachwuchses. Ihr Urteil fällt entsprechend deutlich aus. »Franziska schafft es nach einem Tag wie gestern nicht, klar Kritik an der CDU zu üben, obwohl sich Menschen gerade jetzt nach Klarheit sehnen«, sagte Held. Den Verdacht, den sie damit verbindet, bringt sie auf eine scharfe Formel: »Frei nach dem Motto: Besser in Zukunft mit der CDU regieren als Haltung zeigen.«

Was die Grüne Jugend jetzt konkret fordert

Held belässt es nicht bei Kritik. Sie verlangt von der Partei, Druck auf die Union auszuüben und klare rote Linien zu ziehen. In einem Satz bringt sie die Position des Nachwuchses auf den Punkt: »Es kann doch nicht sein, dass diese CDU, egal welche Grenzen sie übertritt, einen Freifahrtschein für die Kooperation mit der Grünen Partei hat.«

Quellen

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