Plötzlicher Kindstod mit acht Monaten: Wie Hardy Krüger jrs Umfeld auf den Verlust reagierte
Hardy Krüger jr. hat in der MDR-Talkshow „Riverboat" über den plötzlichen Tod seines Sohnes Paul Luca im Jahr 2011 gesprochen – und darüber, wie sein Umfeld auf den Verlust reagierte.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Hardy Krüger jr.: Nach dem Tod seines Sohnes haben die Leute die Straßenseite gewechselt.
Wenn ein Kind stirbt, bricht für Eltern eine Welt zusammen – und oft wird die stille Reaktion des Umfelds zur zweiten Belastung. Schauspieler Hardy Krüger jr. (58) hat das in einer MDR-Talkshow offen geschildert.
Sein Sohn Paul Luca war 2011 im Alter von nur acht Monaten am plötzlichen Kindstod gestorben. Gemeinsam mit seiner damaligen Frau musste der Schauspieler den Verlust verarbeiten. Jahre später sprach er in „Riverboat" darüber, wie Freunde, Bekannte und Passanten in dieser Zeit reagierten – und warum er bis heute niemandem einen Vorwurf macht.
„Die meisten Leute haben einfach die Straßenseite gewechselt"
Wer Krüger jr. auf der Straße begegnete, ging offenbar lieber auf die andere Seite. Das berichtet Focus.de unter Berufung auf den Talkshow-Auftritt. Statt Trost oder Worte gab es Schweigen – und Ausweichmanöver.
Die meisten Leute haben einfach die Straßenseite gewechselt.
80 Prozent aus Hilflosigkeit, nicht aus Kälte
Statt die Menschen zu verurteilen, die sich zurückzogen, sucht der 58-Jährige nach einer Erklärung – und liefert eine überraschend versöhnliche. Bei rund 80 Prozent der Leute habe schlicht Hilflosigkeit hinter dem Rückzug gesteckt, schätzt der Schauspieler. Wer nicht wisse, wie er mit Trauernden umgehen soll, wähle eben das Ausweichmanöver.
Wenn man nicht weiß, wie man damit umgehen soll, dann will man sich da weniger konfrontieren, sondern sagt: ‚Lass mal lieber in Ruhe'.
Ein seltenes Wort über den schlimmsten Tag
Über den Tod seines Sohnes hat Krüger jr. in den vergangenen Jahren nur selten öffentlich gesprochen. Der Auftritt bei „Riverboat" gehört zu den wenigen Momenten, in denen er diese Erfahrung teilt – und damit anderen betroffenen Eltern vielleicht eine Deutung anbietet, warum sich Freundinnen, Kollegen oder Nachbarn nach dem Schlimmsten, was passieren kann, plötzlich abwenden.
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