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Was bedeutet es für dich, wenn KI deine Arbeit ersetzt?

Die US-Soziologin Allison Pugh warnt davor, dass Menschen ihre Würde verlieren könnten, wenn KI die Arbeit ersetzt. Ihre Botschaft betrifft damit weit mehr als den Weg zu einem sicheren Einkommen.

4 Min. Lesezeit
Was bedeutet es für dich, wenn KI deine Arbeit ersetzt?AI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert KI und Arbeit: Pughs Warnung vor einer Welt der Elite.

Die Bank of England hat den Leitzins am Donnerstag um 0,25 Prozentpunkte auf 4 % angehoben. Es ist die erste Zinserhöhung seit mehr als drei Jahren. Für Millionen Haushalte in Großbritannien rückt damit vor allem eine Zahl in den Vordergrund: Was aus einer Hypothek nach Ablauf der eigenen Zinsbindung wird.

Die unmittelbare Belastung verteilt sich sehr ungleich. Rund 7,3 Millionen der fast 8,5 Millionen bestehenden Wohnungsdarlehen haben einen festen Zinssatz. Ihre monatlichen Raten bleiben zunächst unverändert, bis der aktuelle Vertrag endet. Wer dagegen einen variablen Zins hat, spürt die Entscheidung der Bank früher.

Tracker- und SVR-Darlehen werden sofort teurer

510.000 Hypotheken mit einem Basiszins-Tracker werden von der Erhöhung unmittelbar betroffen. Ihr Zinssatz steigt im gleichen Umfang wie der Leitzins der Bank of England.

UK Finance beziffert die Mehrbelastung für einen typischen Tracker-Kunden mit einem ausstehenden Darlehensbetrag von 147.000 Pfund auf 30,72 Pfund pro Monat. Das ist eine unmittelbare Folge der Donnerstagserhöhung, keine spätere Anpassung nach Ablauf einer Zinsbindung.

470.000 weitere Darlehen beruhen auf dem Standardvariablenzins, kurz SVR. Die meisten Kunden dürften ebenfalls mehr zahlen, erfahren die Änderung aber möglicherweise nicht sofort. UK Finance nennt für einen typischen SVR-Kunden 14,28 Pfund mehr im Monat, falls die Bank den gesamten Anstieg weitergibt.

Bei SVR-Darlehen müssen die Anbieter den höheren Leitzins nicht vollständig übernehmen. Sie können einen Teil der Erhöhung weiterreichen oder gar nicht. Damit hängt die konkrete Entlastung beziehungsweise Mehrbelastung hier vom jeweiligen Anbieter ab.

Neue Darlehen liegen wieder über 5 %

Der durchschnittliche Zins für neue Hypotheken ist auf 5,89 % gestiegen. Moneyfacts nennt damit einen Drei-Jahres-Höchststand. Anfang Oktober lag der Wert bei 5,83 %, im Jahr zuvor bei 4,99 %.

Trotz der Zinserhöhung sanken große Anbieter wie Halifax, Barclays und Nationwide bereits in derselben Woche die Kosten neuer Fixzinsangebote. Der Grund: Die Erhöhung war laut Nicholas Mendes vom Makler John Charcol seit Wochen erwartet worden und bereits in die Preise neuer Fixzinsdarlehen eingerechnet.

Einige Fixzinsangebote lagen deshalb unter 5 %. Sie richteten sich laut den Angaben überwiegend an Hauskäufer mit mindestens 40 % Eigenkapital oder vorhandenem Eigenkapital. Wer weniger Eigenkapital einbringt, erhält also nicht automatisch Zugang zu den günstigsten Raten.

Der-largest Zahlungs-Schock kommt bei auslaufenden Fixzinsen

Rund 2,3 Millionen Fixzinsdarlehen laufen 2027 aus. Hinzu kommen ungefähr 200.000 weitere Verträge bis zum 31. Dezember. Für die meisten dieser Haushalte bedeutet das: Nach dem Ablauf ihrer Zinsbindung müssen sie einen neuen Vertrag wählen.

Wie groß die Veränderung ausfallen kann, zeigt der Vergleich mit einem fünfjährigen Fixzins, der Anfang November 2021 abgeschlossen wurde. Damals lag der Zinssatz bei 2,59 %; am Donnerstag kostete der durchschnittliche neue fünfjährige Fixzins 5,99 %.

Für eine Darlehenssumme von 175.000 Pfund mit 25 Jahren Restlaufzeit bedeutet der Wechsel nach überschlägiger Berechnung 334 Pfund mehr pro Monat oder etwa 4.000 Pfund mehr im Jahr. Der Sprung entsteht allein durch den Wechsel vom alten Zinssatz zum neuen Angebot.

Bei zweijährigen Fixzinsen fällt der durchschnittliche Sprung wesentlich kleiner aus. Bei fünfjährigen Verträgen ist die Differenz deutlich größer. Nicholas Mendes sieht deshalb zwei mögliche Entwicklungen: Wird die Erhöhung als einmalige Vorsichtsmaßnahme verstanden, könnten Swap-Zinsen sinken und den Anbietern Spielraum für weitere Senkungen geben. Wird sie als Beginn einer Serie von Anhebungen verstanden, könnte die zuletzt verbesserte Preisentwicklung bei neuen Fixzinsen zum Erliegen kommen.

Bei Sparguthaben ist die Zinserhöhung nicht automatisch ein Gewinn

Die Erhöhung des Leitzinses ist nicht ausdrücklich an die Zinssätze für Sparkonten gekoppelt. Dennoch dürfte sie Millionen Sparer mit leicht zugänglichen Konten oder anderen Konten ohne festen Zinssatz zugutekommen. Einige Banken könnten allerdings Zeit lassen, bevor sie ihre Sparzinsen anheben.

Am Donnerstagmorgen lag der durchschnittliche Zins für Sparkonten mit sofortiger Verfügung bei 2,58 %. Deutlich darüber lagen die besten am Markt verfügbaren Angebote mit bis zu 5 %.

Festzins-Sparkonten binden das Geld für sechs Monate bis fünf Jahre und bieten gewöhnlich zu den höchsten Zinssätzen. In dieser Woche lagen die besten Angebote bei bis zu 5,4 %. Katie Horne von der Sparplattform Flagstone erklärt, dass Banken eine erwartete Leitzinserhöhung bereits seit mehreren Monaten in die Zinssätze ihrer Festzinskonten eingerechnet hätten. Eine einzelne Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte dürfte die festen Sparzinsen deshalb kaum noch deutlich bewegen.

Worauf es für deine eigene Rechnung ankommt

Die entscheidende Frage hängt vom Zeitpunkt deines Vertragsendes ab. Bei einem Zins-Fix bleibt deine Rate zunächst stabil. Bei einem Tracker kennt du die Anpassung direkt: 0,25 Prozentpunkte mehr Leitzins bedeuten mehr Rente. Beim SVR entscheidet der Anbieter, wie viel davon weitergegeben wird.

Besonders aufmerksam sollten Haushalte werden, deren fünfjähriger Vertrag in dieser Periode ausläuft. Der Quelltext liefert dafür einen konkreten Vergleich: Aus 2,59 % wurden am Erhöhungstag 5,99 %, was bei 175.000 Pfund Darlehen und 25 Jahren Restlaufzeit rund 4.000 Pfund Mehrkosten pro Jahr bedeutet.

Bei neuen Darlehen gibt es ebenfalls Angebote unter 5 %. Die günstigsten_examples setzen jedoch meist 40 % Eigenkapital oder vorhandenes Eigenkapital voraus. Bei neuen Sparguthaben kann die Erhöhung dagegen zunächst nur begrenzt ankommen, wenn Banken ihre Festzinsen nur langsam anpassen.

Quellen

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