HSI-Razzia bei Ilhan Omar: Ermittler stürmen Haus der Trump-Kritikerin
US-Bundesermittler haben am Montag das Haus der demokratischen Kongressabgeordneten Ilhan Omar in Washington D.C. durchsucht. Die Aktion fällt in das 60-Tage-Fenster vor den US-Zwischenwahlen und bricht mit einem ungeschriebenen Brauch des Justizministeriums.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert HSI-Razzia bei Ilhan Omar: Bundesermittler durchsuchen Wohnung kurz vor US-Midterms.
Bewaffnete Bundesermittler haben am Montagmorgen das Haus der demokratischen Kongressabgeordneten Ilhan Omar in Washington D.C. durchsucht. Was wie eine Szene aus einem Polit-Thriller klingt, ist eine echte Razzia – und sie fällt in eine heikle Phase: In 60 Tagen stehen in den USA die Zwischenwahlen an.
Das US-Justizministerium (DOJ) bestätigte die Durchsuchung. Agenten der Homeland Security Investigations (HSI) waren demnach am Morgen in die Wohnung der Politikerin vorgedrungen – als Teil einer "kriminalpolizeilichen Ermittlung". Laut US-Medien geht es um den Vorwurf des Einwanderungsbetrugs – einen Vorwurf, den Präsident Donald Trump und seine Verbündeten seit Monaten erheben und mit dem sie Omars Ausweisung aus den USA fordern.
Der Zeitpunkt ist brisant: Das Justizministerium hat es in der Vergangenheit vermieden, in einem Zeitfenster von 60 Tagen vor einer Wahl Ermittlungsschritte gegen politische Kandidaten einzuleiten. Mit der Razzia bei Omar wird dieser ungeschriebene Brauch gebrochen – ausgerechnet gegen eine der schärfsten Kritikerinnen Trumps im Kongress.
um politische Gegner ins Visier zu nehmen und Strafverfolgung zu instrumentalisieren
Omar wurde 2018 erstmals in den Kongress gewählt. Die in Somalia geborene Muslimin steht seit Jahren im Fokus konservativer Angriffe und reagierte am Montag selbst mit einem Post in den sozialen Medien auf die Durchsuchung.
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