Drei Jahre nach dem Massaker: Israel gedenkt – und streitet um Aufarbeitung
Zum dritten Mal gedenkt Israel der Opfer des Hamas-Massakers vom 7. Oktober 2023. Präsident Herzog und Familien der Getöteten fordern eine unabhängige Untersuchung der Geschehnisse.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Gedenktag zum 7. Oktober: «Ohne Untersuchung können wir nicht heilen».
Drei Jahre nach dem Hamas-Massaker hat Israel am 7. Oktober der rund 1200 Toten und 251 Verschleppten gedacht. Präsident Jizchak Herzog forderte bei der Staatszeremonie eine unabhängige Untersuchung – und stellte sich damit hinter die Familien der Opfer.
Ohne eine Untersuchung können wir nicht heilen.
Wenn am Jahrestag das ganze Land für eine Schweigeminute stillsteht, rückt für ein paar Stunden zusammen, was der 7. Oktober 2023 auseinandergerissen hat. Die Rufe nach Aufklärung aber reißen nicht ab – sie werden mit jedem Jahr lauter.
Schweigeminute und Staatsakt am dritten Jahrestag
Es ist das dritte Mal, dass Israel offiziell an das Massaker erinnert, bei dem laut Tages-Anzeiger rund 1200 Menschen getötet und 251 nach Gaza verschleppt wurden. Im ganzen Land standen Menschen für eine Schweigeminute still, wie Euronews berichtet. Neben der zentralen Staatszeremonie war auch eine Zeremonie in Tel Aviv geplant. Der NDR spricht von rund 1200 Toten und 250 Entführten – die Zahlen schwanken leicht, liegen aber in der gleichen Größenordnung.
Herzog fordert Aufklärung – und Einheit
Bei der Staatszeremonie sprach Präsident Jizchak Herzog laut Israelnetz von der Notwendigkeit einer Untersuchung. Israel müsse «mutig» sein und herausfinden, wie es geschehen konnte, sagte er. Zugleich rief Herzog zur Einheit auf. Damit deckt sich seine Forderung mit dem, was Angehörige der Opfer verlangen.
Solidarität auch in Deutschland
Auch in Deutschland wurde der Opfer gedacht, wie der NDR berichtet – mit Zeichen der Solidarität. Welche Formen diese annahmen und an welchen Orten sie stattfanden, geht aus den vorliegenden Quellen nicht hervor.
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