Ivan Toney muss sich während der Euro 2028 vor Gericht stellen
Ivan Toney muss sich ab dem 12. Juni 2028 wegen einer mutmaßlichen Körperverletzung vor Gericht stellen. Der Termin fällt mit der Euro 2028 zusammen und dürfte seine Teilnahme praktisch ausschließen.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Ivan Toney vor der Euro 2028: Der Prozess, der seine EM-Chance beendet.
Der 12. Juni 2028 steht inzwischen fest: An diesem Tag soll der Prozess gegen Ivan Toney beginnen. Der englische Stürmer erschien am Southwark Crown Court und bestätigte dort erneut, dass er die Anklage wegen Körperverletzung nicht anerkennt. Der Termin liegt mitten in der Phase der Euro 2028 – nach der Darstellung von The Guardian ist Toney damit faktisch von der Turnierteilnahme ausgeschlossen.
Für dich als Fußballfan bedeutet das: Der 27-Jährige muss einen Rechtsstreit durchspielen, während die Auswahl für den großen Turnier eigentlich Form finden will. Zugleich rückt das Verfahren noch einmal die Vorwürfe gegen den Stürmer in den Mittelpunkt, die bislang nicht rechtskräftig geklärt sind.
Was Toney vorgeworfen wird
Der Anklagepunkt betrifft einen Vorfall in einem Soho-Nachtclub
Laut The Guardian wird Toney beschuldigt, Saber Da Silva in einem Nachtclub im Londoner Stadtteil Soho mit einem Kopfstoß und Schlägen attackiert zu haben. Als Tatdatum nennt der Bericht den 6. Dezember des Vorjahres, also den 6. Dezember 2025.
Es handelt sich damit weiterhin um einen Vorwurf. Toney hat die Anklage nicht anerkannt und wird nach den Angaben von The Athletic während der Verhandlung Selbstverteidigung geltend machen. Der Guardian schildert im vorliegenden Auszug das Nichtschuldigplädoyer und die konkreten Anklagevorwürfe, erwähnt aber noch nicht die geplante Verteidigungslinie.
Der Prozess beginnt während der Euro 2028
Der 12. Juni 2028 ist der entscheidende Termin
Der Prozessauftakt wurde für den 12. Juni 2028 angesetzt. Damit fällt der Beginn der Verhandlung zeitlich mit der Euro 2028 zusammen. The Guardian schreibt deshalb, Toney habe die Teilnahme an diesem Turnier praktisch nicht mehr in der Hand.
Diese Einschätzung betrifft nicht nur das sportliche Umfeld. Wenn ein für die Nationalmannschaft wichtiger Stürmer während des Turniers vor Gericht stehen muss, kann das Turnier für alle Beteiligten zusätzlich belastend werden. Belegte weitere Folgen für Auswahl, Verein oder Strafmaßnahmen nennen die beiden Quellen in ihren Auszügen allerdings nicht.
Wie die beiden Quellen den Fall darstellen
Beide bestätigen den Prozessstart und Toneys Nichtschuldigplädoyer
The Athletic und The Guardian nennen übereinstimmend den 12. Juni 2028 als Beginn des Prozesses. Beide berichten außerdem, dass Toney die Anklage bestreitet. Inhaltlich ergänzen sie sich: Der Guardian liefert den Gerichtsbesuch am Southwark Crown Court, den Club Al Ahli in Saudi-Arabien und die Details des angeblichen Angriffs. The Athletic nennt neben dem Nichtschuldigplädoyer die angekündigte Verteidigung mit Selbstverteidigung.
Es gibt somit keinen Widerspruch zwischen den Quellen, sondern unterschiedliche Details. Offen bleibt laut den vorliegenden Berichten, wie das Gericht den Vorfall bewertet und ob weitere Beweise oder Aussagen in der Verhandlung eine Rolle spielen.
Was Toney bis zum Prozess vor sich liegen hat
Der Rechtsfall überschattet vorerst die nächste EM
Toney steht damit vor einem ungewöhnlichen Konflikt: Seine sportliche Aufgabe für England und Al Ahli fällt zeitlich mit einem Prozess zusammen, der einen Vorfall vom 6. Dezember 2025 betrifft. Bis das Verfahren abgeschlossen ist, bleibt die Anklage bestehen, während Toney seine Verteidigung vorbringt.
Am deutlichsten ist der Unterschied zwischen Erwartung und Realität: Eine Teilnahme an der Euro 2028 wäre angesichts des Prozessbeginns nicht mehr realistisch. Der 12. Juni 2028 markiert damit nicht nur den Start eines Gerichtsverfahrens, sondern den Punkt, an dem die EM für Toney praktisch aus dem Blick gerät.
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