Scientology-Vorwurf von McCarthy: Was an ihrer Cruise-Story wirklich dran ist
In ihrem Podcast spricht Jenny McCarthy mit Ex-Scientologin Anne Gollert Hill über die kurze Freundschaft zu Tom Cruise – und behauptet, der Schauspieler habe versucht, sie und Ex-Partner Jim Carrey für die Organisation zu gewinnen.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Jenny McCarthy packt aus: Wollte Tom Cruise sie und Jim Carrey in Scientology locken.
Sie saßen beim Probeessen direkt gegenüber dem Brautpaar, ein Baby wurde herumgereicht – und mittendrin soll Tom Cruise den Versuch gestartet haben, sie und Jim Carrey für Scientology zu gewinnen. Das behauptet die 53-jährige Moderatorin Jenny McCarthy in der aktuellen Folge ihres Podcasts „The Jenny McCarthy Wahlberg Show". Als Gast hat sie sich dafür Anne Gollert Hill eingeladen – eine Frau, die es wissen muss: Hill ist selbst ehemaliges Mitglied der Church of Scientology.
Ort der geschilderten Szene: das Probeessen zur Hochzeit von Cruise und Katie Holmes im Jahr 2006. McCarthy und Carrey, damals ein Paar, hatten direkt gegenüber von Bräutigam und Braut Platz genommen. Was sie von diesem Abend erzählt, liest sich wie ein Blick hinter die Kulissen der Organisation.
Die Szene am Tisch: „Ich bekam den Scientology-Stare"
Während des Abendessens habe eine Nanny die wenige Wochen alte Suri – Cruise und Holmes' Tochter, die heute 20 ist – an den Tisch gebracht. McCarthy, die sich selbst als „baby person" bezeichnet, habe gefragt, ob sie das Baby halten könne. Ihre Beschreibung der Reaktion im Podcast: „Es sah aus wie in ‚Rosemary's Baby' … Ich bekam den Scientology-Stare." Die gesamte Tischgesellschaft habe sie angestarrt.
Holmes habe Suri daraufhin „langsam" zu ihr weitergereicht. McCarthy habe monoton „Hi, baby" gesagt und das Kind direkt wieder zurückgegeben – „und alle sprachen weiter, als wäre nichts gewesen". Ihr Fazit im Podcast: „Ich dachte mir nur: OK, ich bin jetzt im Bauch des Ungeheuers."
David Miscavige als Trauzeuge – und McCarthys patzige Reaktion
Cruise habe sie bei dieser Gelegenheit auch mit David Miscavige bekannt gemacht – dem damaligen wie heutigen Leiter der Church of Scientology und seinem Trauzeugen. McCarthy sagt über ihre spontane Reaktion: „Ich sagte: ‚Ha ha, du wurdest ausgewählt. Glückwunsch.' – was abwertend klang." Miscavige habe das „nicht gemocht", Cruise habe gelacht, um „den unbequemen Moment zu überspielen".
Die Aspen-Einladung und Carreys Misstrauen
Einmal habe Cruise McCarthy und Carrey außerdem auf sein Anwesen in Aspen eingeladen. Carrey sei aber nicht mitgekommen, weil er befürchtete, dass man dort versuchen würde, sie beide „reinzulocken" – wörtlich: „try to lure [them] in". Carreys Misstrauen wirkt im Rückblick auf die Szene am Probeabend nicht ganz unbegründet.
Holmes „wie ein Reh im Scheinwerferlicht"
Auch Katie Holmes kommt in der Folge ausführlich zur Sprache. McCarthy sagt, Holmes habe während der Ehe mit Cruise „ausgesehen wie ein Reh im Scheinwerferlicht". Sie habe die Schauspielerin bei Events immer wieder zur Seite gezogen, um nachzufragen, ob alles in Ordnung sei. „Während der Hochzeit schien sie noch wie Katie zu sein, aber im Laufe der Ehe schien es eine Veränderung bei ihr zu geben", so McCarthy. „Die Gegenüberstellung zwischen Katie in dieser Zeit und Toms Welt war sehr gegensätzlich."
Was bislang offen bleibt – und wo du weiterliest
Was genau Cruise McCarthy und Carrey damals angeboten haben soll und wie die Freundschaft zwischen McCarthy und dem Hollywood-Star endete – darüber schweigen sowohl Page Six als auch Just Jared. Ihre Berichte basieren ausschließlich auf McCarthys Schilderungen im Podcast; unabhängige Belege liefern sie nicht. McCarthy und Carrey waren von 2005 bis 2010 ein Paar und sind laut den Berichten bis heute nah geblieben. McCarthy heiratete 2014 Donnie Wahlberg, Carrey Anfang dieses Monats seine langjährige Partnerin Min Ah. Cruise und Holmes ließen sich 2012 scheiden; Holmes wird laut Just Jared aktuell mit dem Künstler Jason Bard Yarmosky in Verbindung gebracht.
Wer tiefer einsteigen will, findet die Originalberichte bei Just Jared und Page Six.
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