Tashima gegen Infantino: Die Fakten zur FIFA-Wahl
Kozo Tashima will bei der FIFA-Präsidentschaftswahl im März gegen Gianni Infantino antreten. Die Kandidatur wurde bis zum 18. November angekündigt, während Infantino bereits unter erheblichem Rücktrittsdruck steht.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Kozo Tashima fordert Infantino heraus: FIFA-Wahl im März.
Bis zum 18. November 2026 will Kozo Tashima seinen Anspruch auf eine Kandidatur für die FIFA-Präsidentschaftswahl im März klar machen. Der Japanische Fußballverband bezeichnet Tashima in einer Quelle als Ehrenpräsidenten, während The Athletic ihn als Chef des Verbands bezeichnet. Klar ist damit vor allem: Der 66-Jährige will Gianni Infantino öffentlich entgegentreten. Das besondere Interesse für dich und alle, die die Entwicklung des Weltfußballs verfolgen, liegt in den Folgen: Infantino steht gleichzeitig wegen des abgebrochenen Vorschlags der FIFA Forward Enterprise unter Druck.
Tashimas Kandidatur ist angekündigt – ihre endgültige Zulassung bleibt offen
Tashima hat nach Angaben von The Guardian seine Absicht angekündigt, bei der Präsidentschaftswahl im März gegen Infantino anzutreten. In seiner Begründung stellt er seinen Anspruch auf eine ehrliche, solide und aufrechte Haltung. Damit positioniert er sich nicht nur als weiterer Herausforderer, sondern zugleich als Person mit einem ausdrücklich moralischen Anspruch an die Führung des Weltfußballs.
Die Kandidatur ist bislang eine angekündigte Kandidatur. Aus den vorliegenden Berichten geht nicht hervor, dass Tashima bereits einen festen Platz auf dem Wahlzettel erhalten hat oder welche Mitgliedsverbände ihn unterstützen. Die entscheidende offizielle Frist für die Ankündigung weiterer Kandidaten liegt am 18. November.
Ein weiterer Gegenkandidat hat sich ebenfalls frühzeitig gemeldet: Der ehemalige Tottenham-Spieler Ramon Vega. The Guardian bezeichnet Tashima als den zweiten Herausforderer, der vor Ablauf der Frist seine Kandidatur angekündigt hat. Für Vega ist die Unterstützung durch mindestens fünf der 211 FIFA-Mitgliedsverbände allerdings noch nicht bestätigt. Die Zahl verdeutlicht, wie viele Verbände hinter einem Kandidaten stehen müssten, damit er auf den Wahlzettel gelangt.
Der 18. November ist die entscheidende Frist für die Kandidatenliste
Bis zum 18. November können sich weitere Interessenten für die FIFA-Präsidentschaft melden. The Guardian nennt für Vega zusätzlich die Bedingung, dass mindestens fünf Mitgliedsverbände ihn unterstützen müssen. Als Ort, an dem dieser Unterstützungsnachweis für einen Platz auf dem Wahlzettel berücksichtigt werde, wird Rabat genannt.
Für die Einordnung der Tashima-Kandidatur ist diese Schwelle wichtig: Eine öffentlich angekündigte Kandidatur und die formale Aufnahme in den Wahlprozess sind nicht automatisch dasselbe. Die Quellen bestätigen Tashimas Ankündigung, liefern aber keine bestätigte Unterstützerliste für ihn.
Zusätzliche Rückendeckung soll Tashima nach Angaben des Guardian bereits haben. Die Quelle schreibt, er sei dem Verständnis nach mit Unterstützung der UEFA vorgegangen. Diese Angabe ist ausdrücklich nicht als bestätigte offizielle Unterstützung formuliert. Sicher belegt ist deshalb vor allem: Tashima bringt neben seiner öffentlichen Ankündigung nach dem Guardian-Bericht eine strategisch relevante institutionelle Nähe zur UEFA mit.
Infantino steht unter Druck – ein zweiter Grund für die Kandidatur
Die Kandidatur fällt in eine Phase, in der Gianni Infantino bereits erheblich unter Druck steht. The Athletic berichtet, der FIFA-Präsident sei nach dem abgebrochenen Vorschlag für FIFA Forward Enterprise starkem Rücktrittsdruck ausgesetzt.
Die verfügbare Zusammenfassung nennt keine weiteren Details zum Vorschlag oder zu den konkreten Forderungen nach einem Rücktritt. Sicher ist: Tashimas Ankündigung bringt einen weiteren potenziellen Herausforderer ins Spiel, während der amtierende Präsident mit Kritik konfrontiert ist. Beide Nachrichten zusammen ergeben den politischen Kern der Kandidatur: Ein möglicher neuer Anwärter trifft auf einen Präsidenten, dessen Führung bereits unter Druck steht.
Die Quellen sind sich über die Kandidatur einig – nicht über Tashimas Funktion
Bei der zentralen Nachricht stimmen The Guardian und The Athletic überein: Kozo Tashima will Gianni Infantino bei der FIFA-Präsidentschaftswahl im März entgegentreten. Auch die Veröffentlichung beider Beiträge am 5. November 2026 sowie die für Tashima zentrale Rolle im japanischen Fußballverband werden übereinstimmend wiedergegeben.
Eine sprachliche Abweichung bleibt: Der Guardian bezeichnet Tashima als Ehrenpräsidenten des Japan Football Association, der Titel von The Athletic spricht von einem „head of Japanese FA“. Für die Kandidatur ändert diese unterschiedliche Funktionsbezeichnung nichts. Sie ist aber ein Hinweis darauf, die Berichte bei Details zur aktuellen Verbandsrolle vorsichtig zu lesen.
Bis zum 18. November ist die Kandidatenfrage damit noch nicht abgeschlossen. Fest steht: Tashima ist der zweite frühzeitig angekündigte Herausforderer, Infantino steht unter Rücktrittsdruck, und mit 21 weiteren FIFA-Mitgliedsverbänden verfügt der Verband über ein deutlich breiteres Feld an möglichen Unterstützern als die für einen Kandidaten erforderlichen fünf Verbände.
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