Eine Goldene Himbeere, jahrelange Wirkung: Was Eisenbergs Razzie über Hollywood verrät

Jesse Eisenberg sagt, nach seinem Razzie für Batman v Superman sei er bei Hollywood-Studios ausgegrenzt worden. Die Industrie habe ihm klar gemacht: Superhelden-Film war nicht mehr.

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TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Jesse Eisenberg packt aus: Warum der Razzie für Batman v Superman seine Studio-Karriere beendete.

Sein Auftritt als Schurke Lex Luthor in „Batman v Superman: Dawn of Justice" hat Jesse Eisenberg nicht nur Häme eingebracht – sondern offenbar auch das Ende seiner Studio-Karriere. Der Schauspieler sagt jetzt im Gespräch mit dem US-Magazin Variety, dass ihn der Razzie, den er damals kassierte, für Jahre aus den großen Hollywood-Produktionen herauskatapultiert habe. „The Industry Did Not Want Me to Be in a Superhero Movie" – so bringt er die Botschaft auf den Punkt, die er aus der Branche empfangen habe.

Was genau ist ein Razzie?

Bevor wir zur Sache kommen, ein kurzer Blick auf die Trophäe selbst: Die „Razzies" – kurz für Golden Raspberry Awards – sind laut Variety eine scherzhafte Zeremonie, die die angeblich schlechtesten Filme des Jahres „ehrt". Die Verleihung findet traditionell am Vorabend der Oscars statt. Für seine Darstellung des Lex Luthor in Zack Snyders „Batman v Superman: Dawn of Justice" wurde Eisenberg als „Worst Supporting Actor" ausgezeichnet – also mit einer Schmäh-Trophäe, die in Hollywood eigentlich niemand ernst nehmen will. Genau das scheint aber das Problem gewesen zu sein.

Wie eine schlechte Trophäe Studio-Türen schloss

Eisenberg beschreibt die Folgen drastisch: Er habe nicht mehr in Studio-Filme „reinkommen" können, schreibt IGN unter Berufung auf seine Aussage – im Original: „couldn't get into studio movie parts". Variety formuliert es nochmal härter: Eisenberg sei nach dem Razzie „frozen out", also ausgegrenzt worden. Beide Berichte erzählen im Kern dieselbe Geschichte – eine Studio-Karriere schien für Eisenberg erstmal blockiert. Die Ironie: Eine Auszeichnung, die als Witz gemeint ist, wurde von den Entscheidern offenbar trotzdem ernst genommen, wenn es um die nächste Besetzung ging.

Was Eisenberg danach gemacht hat

Statt weiter auf Angebote der Majors zu warten, hat Eisenberg nach eigener Aussage eigene Wege gesucht und sich aus Mainstream-Produktionen zurückgezogen, wie Variety berichtet. Die vorliegenden Berichte lassen offen, was das im Detail bedeutet – welche Projekte, welche Rollen. Klar ist nur, dass die Folgen seines Razzies über einen einmaligen Award-Abend hinausreichten. Dass zwei unabhängige US-Medien hier denselben Punkt treffen, gibt seiner Schilderung Gewicht.

Was das für dich als Filmfan bedeutet

Wenn du dich in den letzten Jahren gewundert hast, warum Jesse Eisenberg nach „Batman v Superman" kaum noch in großen Franchise-Filmen auftaucht, hast du hier eine mögliche Erklärung aus erster Hand. Die Geschichte ist außerdem ein kleiner Blick hinter die Kulissen: Selbst eine Schmäh-Trophäe, die offiziell nicht ernst gemeint ist, kann in Hollywood jahrelang nachwirken – beim nächsten Casting, beim nächsten Studio-Meeting. Für Fans heißt das: Manchmal entscheidet nicht die Qualität einer Rolle über die weitere Karriere, sondern der Wind, der danach weht.

„The Industry Did Not Want Me to Be in a Superhero Movie."

Quelle: Variety

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