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Warum Jessie Buckley für 167 Euro pro Tag ans Theater wechselt

Oscarpreisträgerin Jessie Buckley spielt im experimentellen Stück „Afterbirth“ am Londoner Royal Court und erhält dafür 167 Euro pro Tag statt millionenschwerer Hollywood-Honorare.

3 Min. Lesezeit
Warum Jessie Buckley für 167 Euro pro Tag ans Theater wechseltAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Jessie Buckley: Für 167 Euro zurück ins Theater.

Dieser Schritt überrascht nicht: 167 Euro pro Tag bei einem Oscar für „Hamnet“ klingt nicht nach den Maßstäben eines Hollywood-Hits. Nach einem Bericht von El País vom 29. Oktober 2026 spielt die Schauspielerin nicht in einer Nebenrolle, sondern in der Hauptrolle im experimentellen Stück „Afterbirth“ am Royal Court Theatre in London.

Für dich bedeutet das: Hinter der Schlagzeile steckt nicht der Wechsel zu irgendeiner Nebenrolle, sondern ein bewusst anderer Arbeitseinsatz. Die britische Oscarpreisträgerin nimmt für dieses Projekt Abstand von den großen Hollywood-Produktionen und arbeitet für eine vergleichsweise kleine Gage am Theater.

Die 167 Euro machen den Unterschied sichtbar

Die auffälligste Zahl des Berichts ist 167 Euro pro Tag. Sie markiert den Gegensatz zwischen den millionenschweren Vergütungen, die El País mit Hollywood und mit Buckley verbindet, und dem Honorar, das der Royal Court für ihre Arbeit an „Afterbirth“ zahlt.

Ein direkter Vergleich der gesamten Einkommen wäre nicht möglich: Die Quellen nennen weder die Zahl der Drehtage noch die Laufzeit des Stücks oder die Zahl der Proben. Sicher belegt sind deshalb nur die 167 Euro täglich und der daraus ersichtliche Gegensatz zu den großzügigen Hollywood-Vergütungen.

Genau darin liegt die Besonderheit des Schritts. Bei einem experimentellen Theaterprojekt geht es Buckley nicht um einen noch größeren Leinwand-Hit, sondern um eine Arbeit, bei der der künstlerische Prozess selbst im Mittelpunkt steht.

„Afterbirth“ ist der eigentliche Auftritt

Bei „Afterbirth“ handelt es sich laut einem Bericht von El País um ein experimentelles Stück. Genau für diese Produktion bereitete sich Jessie Buckley vor. Nach Angaben des künstlerischen Leiters des Royal Court war die Probe außergewöhnlich.

„Eine der außergewöhnlichsten Proben, die ich in meinen 20 Jahren als künstlerischer Leiter erlebt habe.“

Quelle: El País

Das Zitat verschiebt den Schwerpunkt vom Honorar zur Leistung. Dabei handelt es sich um die subjektive Einschätzung des künstlerischen Leiters, die er aus erster Hand gibt. Er schildert seine Eindrücke von der Probe. Damit steht „Afterbirth“ nicht nur für eine Gage von 167 Euro pro Tag, sondern zugleich für eine Arbeit, die beim Royal Court einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Warum Buckley sich für das Projekt entschieden hat, verrät der Bericht nicht. Auch der künstlerische Leiter und die genaue Inszenierung werden nicht näher benannt. Festzuhalten ist deshalb nur Folgendes: eine ungewöhnliche Gage, ein experimentelles Stück und eine Probe, die der künstlerische Leiter als außergewöhnlich bezeichnete.

Warum der Hollywood-Vergleich trotzdem auffällig ist

Buckleys zuletzt genannter großer Erfolg war der Oscar als beste Hauptdarstellerin für „Hamnet“. Durch den Film fand sie sich in einer Liga wieder, in der Spitzenhonorare und weltweite Bekanntheit zusammengehören. Mit „Afterbirth“ zeigt sie diese Bandbreite nun in einem anderen Medium, an einem anderen Ort und unter anderen finanziellen Bedingungen.

Die Entscheidung wirkt deshalb nicht wie ein gewöhnlicher Wechsel zwischen zwei Projekten. Sie zeigt, dass Buckley ihre Bekanntheit aus dem Film auch für eine engere experimentelle Theaterarbeit einsetzt. Der finanzielle Unterschied ist deutlich: 167 Euro am Tag statt einer Hollywood-Gage. Laut der Quelle liegt der Reiz in einer Arbeit, deren Probe beim künstlerischen Leiter einen bleibenden Eindruck hinterließ.

Was der Bericht festmacht – und was nicht

Feststeht: Jessie Buckley ist Oscarpreisträgerin für „Hamnet“, spielt im experimentellen „Afterbirth“ am Londoner Royal Court und erhält dafür 167 Euro pro Tag. Ebenso fest steht die überaus positive Bewertung der Probe durch den künstlerischen Leiter des Hauses.

Nicht belegt sind dagegen die Motive hinter Buckleys Entscheidung, ihr künftiges Einkommen oder ein möglicher Weg zurück zum Kino. Wer daraus eine allgemeine Empfehlung für einen Wechsel aus Hollywood ableiten will, geht über die Quellen hinaus.

Die eigentliche Geschichte ist kompakt: Jessie Buckley nimmt für 167 Euro pro Tag ein experimentelles Theaterstück an – und erbringt dort eine Leistung, die der künstlerische Leiter als außergewöhnlich bezeichnete. Für ihre konkrete künstlerische Karriere markiert dieser Schritt einen sichtbaren künstlerischen Wandel.

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Quellen

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