LIVE
Real Madrid gegen AEK Athen live: Ist Disney Plus gratis?Carlo Molinari ist tot: Über 30 Jahre FC-Metz-GeschichteAlexia Barrier wählt den Süden: Was bei der Route du Rhum kipptTinto Brass stirbt mit 93 Jahren: Der „Caligula“-Regisseur und sein Streit mit Gore Vidal40 Tote nach Angriff auf Schule: Zelenskyj nennt es „wahnsinnig“Caputo nach Trumps Niederlage: Bleibt die Argentinien-USA-Beziehung stabil?Zwei CDU-Ministerpräsidenten unterstützen Ilse AignerTesla eröffnet Entwicklungszentrum in Berlin – Investitionen von mehr als 100 Millionen EuroLastwagen erfasst fünf Arbeiter in Mercamadrid: Was die Polizei ermitteltJesús Owono nach dem Tod von Jesús de Miguel: „Die schwersten Tage meines Lebens“Zwischenwahlen 2026: Vance nennt den Iran-Krieg als Grund – Demokraten gewinnen den KongressDemokraten-Erfolg: Fünf Wählergruppen wenden sich von Trump ab

Owono nach tödlichem Zusammenstoß: „Die schwersten Tage meines Lebens“

FC Andorra und der Torwart Jesús Owono reagieren auf den Tod des Stürmers Jesús de Miguel vom CD Tenerife nach einem schweren Zusammenstoß während eines Spiels. Owono bezeichnet die Tage als die schwersten seines Lebens.

4 Min. Lesezeit
Owono nach tödlichem Zusammenstoß: „Die schwersten Tage meines Lebens“AI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Jesús Owono nach dem Tod von Jesús de Miguel: „Die schwersten Tage meines Lebens“.

Zwei Tage nach dem Tod von Jesús de Miguel hat Jesús Owono das Schweigen gebrochen. Der Torwart des FC Andorra erklärte in einer Mitteilung, die der Klub am Mittwoch, 4. November, veröffentlichte: „Dies sind die schwersten Tage meines Lebens“. Neben diesem Satz nannte er den Verlust „einen enormen Schmerz“.

Der spanische El País veröffentlichte das vollständige Statement des Clubs. Owono schrieb darin, es falle ihm schwer, die richtigen Worte zu finden und das Geschehene zu begreifen. Er denke an de Miguel, dessen Familie und alle Menschen, die ihn geliebt hatten. Mit „Ruhe in Frieden, Jesús“ beendete er seine Erklärung.

Auch Clarín berichtet, dass dies Owonos erste öffentliche Äußerung seit dem Unglück war. Damit liegt die persönliche Reaktion des andorranischen Torwarts vor, während der FC Andorra die Mitteilung offiziell verbreitet.

Owono nennt mögliche Folgen undmahnt zur Zurückhaltung

Die ersten Worte

Owono beschränkt sich nicht auf Trauer. Er kündigt an, dass viele Fragen zu bewältigen seien, und will allem, was auf ihn zukommt, mit Respekt begegnen. Mit dieser Formulierung nimmt er die kommenden Ermittlungen und die möglichen Folgen des Vorfalls in den Blick, ohne eine Schuld zuzuweisen oder eine bestimmte Erklärung vorwegzunehmen.

Sein letzter Satz bringt dagegen die aktuelle Lage klar zum Ausdruck: Ihm könne er derzeit an nichts anderes denken als an Jesús und an den Schmerz, den der FC Andorra erlebe. Für einen Spieler, der selbst unmittelbar an der fatalen Situation beteiligt war, ist das keine allgemeine Trauerformel, sondern eine persönliche Aussage über eine andauernde Belastung.

„Es sind die schwersten Tage meines Lebens.“

Quelle: El País y Clarín

Der Zusammenstoß in der Nachspielzeit endete tödlich

Was auf dem Spielfeld geschah

De Miguel, 30 Jahre alt, war Stürmer des CD Tenerife. Das Spiel zwischen Tenerife und dem FC Andorra fand in der spanischen Segunda División am Montag, 2. November, statt. In der Nachspielzeit gingen die beiden Spieler der Partie um den Ball. Nach dem von Clarín geschilderten Ablauf traf Owono de Miguel unbeabsichtigt mit dem Knie in die Brust.

De Miguel fiel daraufhin bewusstlos auf den Rasen. Er musste notfallmäßig versorgt und in ein Krankenhaus gebracht werden. Trotz der medizinischen Bemühungen wurde sein Tod wenige Stunden später bestätigt. Owono erlebte den Zusammenstoß also nicht als抽象e Nachricht über den Tod eines Gegners, sondern als unmittelbaren Moment auf dem Spielfeld.

Eine Schweigeminute ohne Owono

Die Reaktion des FC Andorra

Am Morgen nach der Veröffentlichung von Owonos Erklärung hielten die andorranischen Spieler vor dem Training eine Minute Schweigen ein. Owono blieb dem Training fern. Der Klub showed damit eine direkte, wenn auch stille Reaktion auf den Tod seines Stürmers.

Zusätzlich wurden zwei Spiele der 13. Spieltag der Segunda División verschoben. Das für Samstag, 7. November, um 21.00 Uhr zwischen Granada CF und CD Tenerife angesetzte Spiel wurde abgesagt. Auch die Partie des FC Andorra gegen Mallorca am Sonntag, 8. November, um 14.00 Uhr im Estadi de la FAF wurde verschoben.

Damit reagierten nicht nur Spieler und Vereine unmittelbar auf den Vorfall. Auch der Spielplan der zweiten spanischen Liga wurde verändert, um den Ausfall des Trauerfalls einzuordnen.

Die Justiz klärt die Umstände, ohne bereits eine Schuld festzustellen

Was bereits läuft

Die spanische Justiz hat eine Untersuchung von Amts wegen eingeleitet, um die Umstände des Todes zu klären. Wie El País und Clarín erklären, ist ein solches Verfahren nach dem spanischen Recht ein üblicher Schritt bei einem als nicht natürlich eingestuften Todesfall.

Die Untersuchung bedeutet deshalb noch nicht, dass eine Schuld feststeht. Sie soll zunächst klären, wie es zu de Miguels Tod kam. In diese offene Frage fügt sich Owonos Erklärung ein: Er kündigt an, sich den kommenden Fragen zu stellen, bittet aber zugleich um Respekt und benennt zugleich den Schmerz, der für ihn und den FC Andorra gerade alles andere überlagert.

Die verfügbaren Berichte dokumentieren damit den Kern des Falls klar: einen unbeabsichtigten Zusammenstoß in der Nachspielzeit, den Tod des 30-jährigen Stürmers wenige Stunden später, die Schweigeminute des FC Andorra, zwei verschobene Spiele und eine amtliche Untersuchung. Owonos Worte machen sichtbar, was diese Ereignisse bei dem Torwart ausgelöst haben: Trauer, Schock und die Bereitschaft, sich den offenen Fragen verantwortungsvoll zu stellen.

Quellen

Was denkst du?

AI-unterstützt · redaktionell betreut

Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.