Kahla: Porzellanmanufaktur stellt Betrieb Ende des Jahres ein
Die Thüringer Porzellanmanufaktur Kahla schließt Ende des Jahres. Nach der Insolvenz im Frühjahr fand sich kein Investor – 180 Jahre Tradition gehen zu Ende.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Kahla Porzellan stellt Betrieb Ende 2024 ein – kein Investor gefunden.
180 Jahre lang hat die Porzellanmanufaktur Kahla in Thüringen Geschirr, Tassen und Figuren aus Porzellan hergestellt – jetzt ist Schluss. Der insolvente Hersteller hat keinen Investor gefunden und stellt den Betrieb Ende des Jahres ein.
Die Manufaktur im thüringischen Kahla bei Jena gehört zu den ältesten Porzellanproduzenten Deutschlands. Gegründet wurde sie 1844 – in einer Zeit, als Thüringen das Zentrum der deutschen Porzellanherstellung war. Nach Angaben von Spiegel und Manager Magazin ist die Rettung endgültig gescheitert.
Warum Kahla nicht zu retten war
Bereits im Frühjahr war der Thüringer Traditionsbetrieb in eine schwere Krise geraten. Als Gründe nennt das Manager Magazin eine schwache Auftragslage und hohe Energiekosten. Die Kombination aus zurückgehender Nachfrage und gestiegenen Produktionskosten hatte das Unternehmen in die Insolvenz getrieben – trotz jahrzehntelanger Tradition und Markenbekanntheit.
Dass am Ende kein Investor einsteigen wollte, ist ein Signal, das über Kahla hinausweist: Auch traditionsreiche Marken haben es im hart umkämpften Markt für Haushaltsporzellan schwer, wenn die Zahlen nicht mehr stimmen. In Thüringen steht das Kapitel Porzellan aus Kahla damit vor dem Ende – von einer Marke, die einst für „Made in Germany" auf dem gedeckten Tisch stand.
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