LIVE
Trump nach Dmitrijew-Treffen: Was das „große Abkommen“ für die Ukraine bedeutetHandball: Golla blendet Wechselwirbel aus – „Nichts zu erzählen“Schweizer China-Kurs: EU-Firmen drohen NachteileLiebe im Alter: Weniger Schmetterlinge, andere QualitätenBondi-Terroranschlag: 90-Jährige stirbt im KrankenhausHelene Hahn Loyd stirbt mit 78 Jahren: Disney- und DreamWorks-VeteraninDublin-Reiseführer: 15 Tipps, die deine ersten Tage wirklich einfacher machenSüdkoreas Börse bricht ein: Was KI-Sorgen und Ölpreise auslösenTabaksteuererhöhung: Bundestag korrigiert die zu früh erfolgte AktivierungDiego Paz: Dieser 23-Jährige will als Erster in Spanien ausgebildeter Spieler in die NFLBayer Leverkusen verliert in Marseille: 1:0 und der nächste DämpferJohn Wick als Animationsfilm: Keanu Reeves ist offiziell zurück

Kahla: Porzellanmanufaktur stellt Betrieb Ende des Jahres ein

Die Thüringer Porzellanmanufaktur Kahla schließt Ende des Jahres. Nach der Insolvenz im Frühjahr fand sich kein Investor – 180 Jahre Tradition gehen zu Ende.

1 Min. Lesezeit
Kahla: Porzellanmanufaktur stellt Betrieb Ende des Jahres einAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Kahla Porzellan stellt Betrieb Ende 2024 ein – kein Investor gefunden.

180 Jahre lang hat die Porzellanmanufaktur Kahla in Thüringen Geschirr, Tassen und Figuren aus Porzellan hergestellt – jetzt ist Schluss. Der insolvente Hersteller hat keinen Investor gefunden und stellt den Betrieb Ende des Jahres ein.

Die Manufaktur im thüringischen Kahla bei Jena gehört zu den ältesten Porzellanproduzenten Deutschlands. Gegründet wurde sie 1844 – in einer Zeit, als Thüringen das Zentrum der deutschen Porzellanherstellung war. Nach Angaben von Spiegel und Manager Magazin ist die Rettung endgültig gescheitert.

Warum Kahla nicht zu retten war

Bereits im Frühjahr war der Thüringer Traditionsbetrieb in eine schwere Krise geraten. Als Gründe nennt das Manager Magazin eine schwache Auftragslage und hohe Energiekosten. Die Kombination aus zurückgehender Nachfrage und gestiegenen Produktionskosten hatte das Unternehmen in die Insolvenz getrieben – trotz jahrzehntelanger Tradition und Markenbekanntheit.

Dass am Ende kein Investor einsteigen wollte, ist ein Signal, das über Kahla hinausweist: Auch traditionsreiche Marken haben es im hart umkämpften Markt für Haushaltsporzellan schwer, wenn die Zahlen nicht mehr stimmen. In Thüringen steht das Kapitel Porzellan aus Kahla damit vor dem Ende – von einer Marke, die einst für „Made in Germany" auf dem gedeckten Tisch stand.

Quellen

Was denkst du?

AI-unterstützt · redaktionell betreut

Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.