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Heimliche Aufnahmen an Berliner Uni: Was wir über den Kameras-Fall wissen

Studentinnen haben an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin-Lichtenberg Kameras auf der Damentoilette entdeckt. Die Polizei hat jetzt die Wohnung eines 66-Jährigen in Berlin-Treptow durchsucht – der Mann ist dringend tatverdächtig.

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Heimliche Aufnahmen an Berliner Uni: Was wir über den Kameras-Fall wissenAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Versteckte Kameras im HWR-Frauenklo: Polizei durchsucht Wohnung eines 66-Jährigen.

Im Sommer 2026 haben Studentinnen an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) in Berlin-Lichtenberg Kameras auf der Damentoilette ihres Campus entdeckt. Jetzt hat die Polizei die Wohnung eines 66 Jahre alten Mannes in Berlin-Treptow durchsucht, der verdächtigt wird, dort heimlich Aufnahmen gemacht zu haben. Ermittelt wird wegen des Verdachts auf Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen.

Was an der HWR in Berlin-Lichtenberg passiert ist

Am 10. Juni 2026 sind nach Angaben mehrerer Berliner Medien zwei Kameras auf einer Damentoilette des Lichtenberger Campus der HWR aufgefallen – gefunden wurden sie von Studentinnen. Die Hochschule erstattete Anzeige, wie ein Polizeisprecher bestätigte. Die Toiletten waren laut Polizei öffentlich zugänglich, also nicht nur für Studierende und Beschäftigte, sondern auch für Externe. Die Staatsanwaltschaft Berlin führt das Verfahren unter dem Verdacht des Eingriffs in den höchstpersönlichen Lebensbereich.

Zwei Kameras statt einer

Was zunächst wie ein einzelner Fund wirkte, entpuppte sich bei der näheren Untersuchung der Sanitäranlagen als doppelter Fall: Polizisten stießen auf eine zweite versteckte Kamera. Ob beide Geräte zur selben Zeit angebracht wurden oder ob die zweite Kamera erst nach dem ersten Fund dazukam, ist aus den bisherigen Mitteilungen nicht zu entnehmen. Klar ist nur: Auf den Aufnahmen könnten Spuren wie Fingerabdrücke oder DNA Hinweise auf den Täter liefern – so die Hoffnung der Ermittler.

Wer ist der 66-jährige Verdächtige?

Die Polizei hat am Dienstag (7. Oktober 2026) die Wohnung eines 66-Jährigen in Berlin-Treptow durchsucht, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin gemeinsam mit. Der Mann steht unter dem Verdacht, heimlich Videoaufnahmen auf dem Frauenklo gefertigt zu haben. Weitere persönliche Angaben – etwa zu seinem Beruf, seiner Verbindung zur HWR oder möglichen Vortaten – machen die Ermittler bislang nicht. Das ist bei laufenden Verfahren üblich. Was genau bei der Durchsuchung gefunden wurde, ist ebenfalls noch nicht öffentlich.

Was jetzt auf den Mann zukommen kann

Wer heimlich Aufnahmen in Toiletten, Umkleiden oder anderen geschützten Räumen anfertigt, macht sich nach Paragraf 201a des Strafgesetzbuchs strafbar – Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen. Die Strafandrohung reicht bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe. Kommen weitere Tatbestände dazu – etwa das Verbreiten der Aufnahmen – können die Strafen empfindlich höher ausfallen. Ob das hier der Fall sein wird, hängt vom Inhalt der Aufnahmen und vom Ergebnis der Wohnungsdurchsuchung ab.

Was an Unis und Hochschulen oft zu spät auffällt

Hochschulen sind halböffentliche Orte: Vorlesungssäle und Bibliotheken sind frei zugänglich, Toiletten und Umkleiden dagegen hochsensibel. Genau dieses Gefälle machen sich Täter zunutze – die Kameras hängen oft wochen- oder monatelang, bevor sie auffallen. Für dich als Studentin oder Student heißt das: Wenn dir an einer Toilette, in einer Umkleide oder einem Duschraum etwas merkwürdig vorkommt – eine lockere Verkleidung, eine ungewöhnliche Bohrung, ein USB-Netzteil ohne erkennbares Gerät – sag es dem Wachdienst, dem Studierendenservice oder der Hochschulleitung. Eine kurze Meldung reicht meist, damit gezielt nachgeschaut wird. Wer schweigt, gibt Tätern Zeit.

Quellen

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