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Kathy Griffin zerreißt Shane Gillis nach SNL-Monolog: „Sieht aus, als würde er nicht flachgelegt"

Komikerin Kathy Griffin hat ihren Kollegen Shane Gillis nach dessen kontroversem Eröffnungsmonolog bei „Saturday Night Live" scharf kritisiert. Sie nannte ihn einen „Hack" und legte mit einem deftigen Spruch nach.

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TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Kathy Griffin zerreißt Shane Gillis nach SNL-Monolog: „Sieht aus, als würde er nicht flachgelegt".

Kathy Griffin hat nach dem jüngsten „Saturday Night Live"-Auftritt von Shane Gillis nachgelegt – und dabei gleich eine ganze Generation von Podcastern mitgemeint. Die 65-jährige US-Komikerin nannte Gillis in einem exklusiven Page-Six-Interview am Dienstag einen „Hack" und sagte über ihn und andere männliche Comedians: „They all look like they can't get laid."

Griffins Doppelstrategie: Meinungsfreiheit verteidigen, Komiker angreifen

In dem Interview schlägt Griffin zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie verteidigt Gillis' Recht auf den Witz – und kritisiert ihn gleichzeitig scharf. „I think as a comic I'm always going to fight for the First Amendment and his right to say it and yet I don't have to like it", sagte sie Page Six. Und weiter: „So, I defend his right to say it, and I also defend everyone else's right to think less of him." Für Griffin ist der Auftritt kein Fall für Zensur, aber sehr wohl einer für klare Worte.

Die Emmy- und Grammy-Gewinnerin weitete ihre Kritik auf ein ganzes Phänomen aus. „There are a lot of hacks who are doing very well, and they come from TikTok or the podcast world", sagte sie und nannte als Beispiel Joe Rogan. „He's not the only guy to break out from Joe Rogan's influence. There are so many; they all look alike to me. They all look like they can't get laid; they all sound alike to me; they all tell the same jokes … and they tell these jokes about women that are from like 100 years ago, like women should be in the kitchen and shut up and all this other stuff."

Was Gillis im Monolog gesagt hat

Auslöser war Gillis' Eröffnungsmonolog am Samstag, den 10. Oktober, in dem er weibliche Fitnessstudio-Besucherinnen ins Visier nahm. Er sagte, Frauen würden im Gym „like whores" angezogen sein, und beschrieb spezielle neonfarbene Shorts als „artificial-bait color". Plastisch führte er aus, wie sich die Falten dieser Hosen verhalten würden:

„those neon … artificial-bait color" shorts with „wrinkles [that] go around the cheeks and all combine at the butthole"

Quelle: Page Six

Damit nicht genug: Später in der Sendung ließ der Komiker ein unzensiertes F-Wort fallen. Über die Frauen im Gym witzelte er: „You're not allowed to look. For real, don't look, because they are filming. I'm in the background of about 10 TikToks right now." Ein Rep von Gillis reagierte zunächst nicht auf die Anfrage von Page Six für eine Stellungnahme.

Kein Einzelfall: Auch Dan Levy und Ego Nwodim kritisieren

Griffin steht mit ihrem Unmut nicht allein. Auch der frühere „Schitt's Creek"-Star Dan Levy meldete sich über Instagram zu Wort: „Women wearing short shorts to the gym does not make them whores. It makes the men calling them whores misogynists. There's a difference there." Die ehemalige „SNL"-Darstellerin Ego Nwodim schloss sich der Kritik an. Der Auftritt hat damit eine Welle ausgelöst, die über das übliche Twitter-Echo hinausgeht.

Griffins eigenes Eingeständnis: „Ich lerne noch"

Dabei sieht Griffin sich selbst nicht als „woke" – „which is probably what those guys are saying to anyone that objects to that joke", wie sie einräumt. Gleichzeitig gibt die Komikerin, die durch ihre Reality-Serie „My Life on the D-List" bekannt wurde, zu, dass sie selbst früher Worte benutzt hat, die ihr heute missfallen. „I used many words that horrify me (now), but I don't use them now. I want to think that I'm still learning." Ihre Forderung an Comedians: „comedians evolve and change with the times" – und notfalls eben bestimmte Worte weglassen.

Gillis' zweite Chance bei „SNL" – sechs Jahre nach dem Rauswurf

Dass Gillis überhaupt wieder auf der „SNL"-Bühne stand, ist für sich genommen eine Geschichte. 2019 war er für die Show gecastet worden – und innerhalb einer Woche wieder gefeuert, weil alte Podcast-Clips mit rassistischen und homophoben Äußerungen aufgetaucht waren. Sein Auftritt am 10. Oktober war damit so etwas wie eine späte Rehabilitierung, die nun prompt neue Diskussionen ausgelöst hat. Griffin ihrerseits ist derzeit auf Tour und tritt am Freitag in der New Yorker Town Hall auf.

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