Vom Oscar-Film auf die Bühne: 'The Lives of Others' mit Keira Knightley
Keira Knightley spricht im Guardian-Interview über das Stasi-Theaterstück 'The Lives of Others', ihre Rolle als Christa-Maria und eine eigene Hacking-Erfahrung.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Keira Knightley über 'The Lives of Others': 'Ich wusste, dass ich verfolgt werde'.
„Ich wusste, dass ich verfolgt werde." So bringt Keira Knightley im Gespräch mit dem Guardian auf den Punkt, was sie selbst erlebt hat — und was die Figuren ihres neuen Theaterstücks durchmachen. Die britische Schauspielerin spricht über The Lives of Others, über eine persönliche Hacking-Erfahrung und darüber, warum die Paranoia der Stasi für sie kein fernes Thema ist.
I knew I was being followed.
Für Knightley, die im Stück die Theaterschauspielerin Christa-Maria spielt, schließt sich mit der Rolle ein Kreis: Sie weiß, wie es sich anfühlt, ausspioniert zu werden. Diese Erfahrung fließt in ihre Interpretation einer Frau ein, die zusammen mit dem Regisseur Georg — dargestellt von Luke Thompson — ins Fadenkreuz der Stasi gerät und sich in einer Welt voller Misstrauen behaupten muss.
Vom Oscar-Film auf die Bühne: Ost-Berlin 1984
Das Stück basiert auf dem gleichnamigen, 2006 erschienenen und mit dem Oscar ausgezeichneten Film. Die Handlung ist im Ost-Berlin des Jahres 1984 angesiedelt — in einer Zeit, in der die Stasi das öffentliche Leben lückenlos überwacht. Knightleys Figur Christa-Maria ist Theaterschauspielerin, Thompson spielt ihren Lebensgefährten Georg, einen Regisseur. Zwischen den beiden steht — zumindest im übertragenen Sinn — Stasi-Offizier Wiesler, dargestellt von Stephen Dillane.
Wie ein routinierter Beobachter zum inneren Mitwisser wird
Laut Guardian beobachtet Wiesler das Paar rund um die Uhr. Was als routinemäßige Überwachung beginnt, wird für den Stasi-Offizier zur Zerreißprobe: Der tägliche Kontakt mit dem kultivierten Paar stellt seine Überzeugungen infrage und schwächt nach und nach seine Prinzipien. Genau diese Verschiebung — von der kalten Pflichterfüllung zum inneren Konflikt — bildet den Kern des Stücks.
Paranoia, Ticketpreise und knackige Karotten
Knightley und Thompson sprechen im Guardian-Interview aber nicht nur über Stasi-Drama. Die Paranoia, die das Stück durchzieht, bildet nur einen Teil des Gesprächs. Die beiden werfen auch einen Blick auf handfeste Theater-Probleme: die Höhe der Ticketpreise und ihren Ärger über Handyklingeltöne im Publikum. Knightley entschuldigt sich im Interview zudem für ihre „knackigen" Möhrenstäbchen, die das Aufnahmegerät stören könnten — ein beinahe komischer Moment in einem Gespräch über Bespitzelung.
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