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Rewe blickt zu Amazon – und testet bereits die Zukunft des Einkaufs

Rewe-Digitalchef Christoph Eltze erklärt im Disrupt-Podcast, wie künstliche Intelligenz das Einkaufen vereinfachen soll. Amazon dient als Vorbild, während ein Drohnentest nicht wie geplant funktioniert hat.

5 Min. Lesezeit
Rewe blickt zu Amazon – und testet bereits die Zukunft des EinkaufsAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert KI im Supermarkt: Was Rewe-Digitalchef Eltze wirklich plant.

Im Supermarkt steht für viele weiterhin das vertraute Bild: Obst, Kühlregale, Kassen und wenig Technologie. Das Einkaufserlebnis hat sich auf den ersten Blick seit Jahrzehnten kaum verändert. Hinter der unscheinbaren Fassade passiert bei Rewe bereits mehr, sagt Christoph Eltze, Digital- und Technologie-Chef des Unternehmens.

Künstliche Intelligenz bestimmt laut Eltze längst, welches Walnussöl in einem bestimmten Markt verfügbar ist. Sie entscheidet außerdem, ob ein Kunde in der Rewe-App Werbung für Katzenfutter bekommt. Und sie sorgt dafür, dass vor dem Grillwochenende genug Bier vorrätig ist. Diese Beispiele zeigen, wo KI bei Rewe bereits in Abläufe eingreift, die für dich unmittelbar mit dem Einkauf verbunden sind.

In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Podcast-Host Larissa Holzki mit Eltze über den Einfluss von KI auf Margen und Umsatz, die Lehren des Lebensmittel-Einzelhandels von Amazon und die eingestellten Drohnentests. Sein Ziel formuliert er klar: Künstliche Intelligenz soll Einkaufen leichter machen.

Künstliche Intelligenz soll Einkaufen leichter machen.

Quelle: Handelsblatt

Walnussöl, Katzenfutter und Bier zeigen, wo KI bereits eingreift

Drei Beispiele aus dem Alltag

Walnussöl, Bier und Katzenfutter sind keine abstrakten Technologieträger. Sie stehen für konkrete Fragen im Tagesgeschäft: Ist das passende Produkt im richtigen Markt verfügbar? Reicht der Bestand für das bevorstehende Grillwochenende? Und welche Werbung bekommt eine Kundin oder ein Kunde in der App angezeigt?

Besonders das Bier-Beispiel macht den praktischen Effekt greifbar. KI soll nach den Angaben von Eltze dafür sorgen, dass vor dem Grillwochenende genug Bier vorrätig ist. Beim Walnussöl entscheidet die Technik sogar, in welchem Markt es zu kaufen ist. Bei der Katzenfutterwerbung steuert sie, ob der Kunde diese Werbung in seiner App überhaupt zu sehen bekommt.

Was Eltze im Podcast beantwortet

Larissa Holzki fragt Eltze nicht nur nach technischen Anwendungen, sondern auch nach ihrer wirtschaftlichen Bedeutung. Ihre Fragen betreffen den Einfluss von KI auf Margen und Umsatz sowie das, was der Lebensmittel-Einzelhandel von Amazon lernen kann. Die bereitgestellte Vorschau nennt jedoch keine konkreten Zahlen zu Umsatz, Marge, Umsetzungskosten oder Zeitpunkt eines KI-Einsatzes.

Feststehen bleibt die Richtung: Rewe nutzt KI nicht als Selbstzweck. Eltze beschreibt den praktischen Nutzen für Kunden,-controls, Bestände und Werbung. Wie groß dieser Nutzen messbar ist und wie die genannten Systeme im Detail arbeiten, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.

Amazon ist die Referenz für den digital organisierten Einkauf

Was Rewe vom Onlinehändler lernen kann

Eltze richtet den Blick ausdrücklich auf Amazon als Vorbild für den Lebensmittelhandel. Die Handelsblatt-Vorschau stellt beides nebeneinander: Rewe will den Einkauf mit KI leichter machen, während Eltze erklärt, was der Supermarkt der Zukunft vom Onlinehändler übernehmen kann.

Damit ist Amazon für Eltze kein bloßes erwähntes Technologieunternehmen. Er verweist auf einen digital organisierten Einkauf, bei dem KI und die App auch entscheiden, welche Produkte im Vordergrund stehen, für welche Ware Werbung ausgeliefert wird und welcher Bestand vor einem konkreten Anlass bereitstehen sollte. Die Alltagsbeispiele aus dem Podcast machen diesen Ansatz anschaulicher als ein allgemeines Versprechen über die Zukunft des Handels.

Was die Vorschau offenlässt

Konkrete Funktionen nennt die Vorschau nicht ausführlich. Sie erklärt weder, ob Eltze personalisierte Angebote, automatisierte Bestellungen oder gezielte Kampagnen beschreibt. Auch Starttermine, Reichweite und technische Systeme bleiben offen. Sicher belegt sind nur die bereits genannten Beispiele: Auswahl des Walnussöls nach Markt, Steuerung der Katzenfutterwerbung und Sicherung des Bierbestands vor dem Grillwochenende.

Der Drohnentest scheiterte an einer Kiste Bier

Warum Rewe die Tests eingestellt hat

Eltze beschreibt den Drohnentest nicht abstrakt. Seine konkrete Formulierung lautet: „Ich kriege keine Kiste Bier unter eine Drohne gehängt“ – zumindest nicht unter die Drohne, die Rewe getestet hatte. Das Handelsblatt fragt deshalb ausdrücklich, warum Rewe seine Drohnentests eingestellt hat.

Damit liefert der Podcast ein Gegenbild zur technischen Zuversicht. KI kann bei Rewe Warenströme und Inhalte steuern. Eine Drohne soll eine physische Kiste Bier transportieren. An dieser Aufgabe ist der getestete Versuch gescheitert. Welche technische oder organisatorische Grenze genau ursächlich war, verrät die Vorschau nicht.

Was der Fehlschlag über die KI-Strategie verrät

Der Drohnentest beweist weder, dass KI bei Rewe wirkungslos ist, noch dass Amazon als Vorbild unwirksam wäre. Er zeigt aber, dass zwischen einem klaren Ziel und einer funktionierenden Umsetzung ein praktischer Nachweis steht. Gerade an der Drohne wird deutlich, wie konkret die Anforderungen sind: Die Maschine muss eine reale Kiste Bier aufnehmen und transportieren können, nicht nur ein abstraktes Versprechen erfüllen.

Für die Beurteilung von Eltzes Anspruch heißt das: Die Software ist der sichtbare Teil. Ob ein System im Einkauf zuverlässig funktioniert, zeigt sich erst an konkreten Aufgaben wie Verfügbarkeit, Bestandsplanung, Werbeauswahl oder Transport. Die Quelle liefert für die drei erstgenannten Anwendungen Beispiele. Beim Drohnentest dokumentiert sie einen konkreten Fehlschlag und die daraus folgende Einstellung der Tests.

Eltze stellt den Nutzen in den Mittelpunkt

Was feststeht

  • KI bestimmt bei Rewe bereits, welches Walnussöl in einem bestimmten Markt verfügbar ist.
  • Sie steuert, ob Kunden in der App Werbung für Katzenfutter sehen.
  • Sie soll sicherstellen, dass vor dem Grillwochenende genug Bier vorrätig ist.
  • Eltze nennt Amazon als Vorbild für den digitalisierten Lebensmittelhandel.
  • Rewe hat seine Drohnentests eingestellt; Eltze kann keine Kiste Bier unter der getesteten Drohne transportieren.

Was ohne die vollständige Folge offen bleibt

Die vorliegenden Angaben enthalten keine konkreten Werte für Margen oder Umsatz. Ebenso fehlen Startdaten, Reichweite, technische Details und eine Erklärung dafür, ob Amazon-Vorgehen konkret übernommen wurden. Auch der Umfang der Drohnentests und die genaue technische Ursache ihres Scheiterns werden nicht genannt.

Für dich als Kundin oder Kunde ist der mögliche Nutzen trotzdem greifbar: Rewe will mit KI weniger Suchen, passendere Bestände und gezieltere Inhalte ermöglichen. Die/examples Beispiele aus Walnussöl, Bier und Katzenfutter zeigen die Richtung. Der gescheiterte Drohnentest liefert die nüchterne Grenze: Eine Idee wird erst dann Teil eines besseren Einkaufs, wenn sie in der Praxis zuverlässig funktioniert.

Quellen

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AI-unterstützt · redaktionell betreut

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