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Was läuft schief bei Taika Waititis 'Klara and the Sun'?

Taika Waititis Verfilmung von Kazuo Ishiguros 'Klara and the Sun' wird von Variety verrissen. Der Filmemacher scheitert aus Sicht der Kritik an der Methode, die ihm bei 'Jojo Rabbit' noch einen Oscar eingebracht hatte.

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Was läuft schief bei Taika Waititis 'Klara and the Sun'?AI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Variety zerpflückt Taika Waititis 'Klara and the Sun' als 'katastrophale Androiden-Fantasie'.

Taika Waititis Verfilmung von Kazuo Ishiguros Roman "Klara and the Sun" hat bei der US-Branchenzeitschrift Variety eine vernichtende Kritik bekommen. Der Rezensent zieht den Film im Titel regelrecht vom Fleisch: "There's No Life — Intelligent, Artificial or Otherwise" herrsche in dieser "Calamitous Android Fantasy" – also kein Leben, weder echt noch künstlich, in einer katastrophalen Androiden-Fantasie.

Die Vorlage gilt als literarisch ambitioniert: Ishiguros 2021 erschienener Roman erzählt aus der Perspektive Klaras, einer künstlichen Begleiterin – eines "Artificial Friend", gebaut für ein krankes Mädchen. Im Zentrum stehen Fragen nach Bewusstsein, Empathie und dem, was künstliche Zuwendung wirklich leisten kann. Variety beschreibt den Roman im Teaser als "solemnly complex, questioning" – einen ernsten, vielschichtig fragenden Text.

Wo Waititi laut Variety danebenliegt

Statt diese Komplexität zu übersetzen, habe Waititi den Stoff in eine "cockeyed child's-eye comedy" verwandelt – eine schräge Komödie aus Kinderaugen-Perspektive, wie das Branchenblatt schreibt. Diese Methode habe für den Regisseur "once before" funktioniert, heißt es dort – gemeint ist "Jojo Rabbit" (2019). Jener Film, eine "crass, mawkish 'anti-hate satire'" über das persönliche und politische Erwachen eines Hitlerjungen, habe Waititi einen Oscar eingebracht und knapp 100 Millionen US-Dollar eingespielt – "in spite of its manifold artistic and …" Mängeln, wie der Rezensent andeutet.

Genau diese Tonalität nun auf Ishiguros Androiden-Geschichte zu übertragen, wertet Variety als Fehlgriff. Der Vorwurf der Leblosigkeit wiegt besonders schwer bei einem Film, in dem ein künstliches Wesen im Zentrum steht – und in dem die Frage nach künstlichem Leben das eigentliche Thema ist.

Was du aus der Rezension mitnehmen kannst

Eine einzelne Verriss-Kritik ist noch kein Urteil über einen Film – schon gar nicht bei einer Verfilmung eines literarisch ambitionierten Stoffs, die ohnehin polarisieren dürfte. Was bleibt: Variety sieht in "Klara and the Sun" weder die philosophische Schwere von Ishiguros Roman noch die Energie, die Waititi früheren Filmen eingeschrieben hat. Wie das restliche Presseecho und das Publikum das bewerten, wird sich zeigen.

Quellen

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