Krakau-Schüsse: Was über den Schützen und seine Familie bekannt ist
Nach tödlichen Schüssen auf Passanten auf einem Marktplatz in Krakau gilt in Polen Staatstrauer. Das Motiv des Schützen bleibt unklar; zudem gibt es den Verdacht, dass er auch seine Eltern und seine Schwester getötet haben könnte.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Krakau-Schüsse: Was über den Schützen und seine Familie bekannt ist.
Am Samstagnachmittag fuhr ein 24-Jähriger mit einem Auto auf den belebten Marktplatz im Zentrum von Krakau. Er schoss wahllos auf Passanten. Nach Angaben der Polizei starben dadurch sechs Menschen. Weitere 15 Personen wurden verletzt, someit teils lebensgefährlich.
Damit steht hinter dem Anschlag eine Bilanz von mindestens 21 direkt Betroffenen am Marktplatz. Hinzu kommt ein Schusswechsel, bei dem zwei Polizeibeamte schwer verletzt wurden. Der Schütze selbst wurde vor seiner Festnahme angeschossen.
Polen reagierte mit zweitägiger Staatstrauer für Sonntag und Montag. An öffentlichen Gebäuden wurden die Flaggen landesweit auf halbmast gesetzt. Präsident Karol Nawrocki sprach von einem „beispiellosen Terrorakt“.
Landesweit gilt in Polen nach den tödlichen Schüssen auf Passanten auf einem Marktplatz in Krakau Staatstrauer.
Sechs Tote und 15 Verletzte auf dem Krakauer Marktplatz
Der Angriff
Der 24-Jährige steuerte am Samstag mit seinem Auto auf den belebten Marktplatz in der Krakauer Innenstadt. Von dort aus began er, wahllos auf Passanten zu schießen. Nach den Angaben der Polizei wurden dabei sechs Menschen getötet und 15 weitere verletzt. Bei einzelnen Verletzten bestand Lebensgefahr.
Am Tatort fanden die Ermittler in seinem Auto neben der Tatwaffe, einem Gewehr, weitere Waffen und Munition. Diese Waffensuche gehört zu den wenigen konkret belegten Einzelheiten zum Tathintergrund. Das Motiv des Schützen ist dagegen weiterhin unklar.
Die Opfer
Unter den Opfern befanden sich mehrere ausländische Staatsbürger. Ein Brite kam ums Leben. Bei einem Verletzten handelt es sich nach einer Bestätigung des Auswärtigen Amts um einen Deutschen.
Vier weitere Verletzte kamen aus Großbritannien, Portugal, Österreich und Russland. Damit sind im Bericht mindestens sechs ausländische Staatsbürger als Opfer des Anschlags benannt: ein Getöteter und fünf Verletzte.
Eltern und Schwester in Ostrowiec Swietokrzyski gefunden
Die dreiFamilienopfer
Einen Tag nach den Schüssen in Krakau bestätigte die polnische Polizei, dass der Täter im Verdacht steht, zuvor drei Mitglieder seiner eigenen Familie erschossen zu haben. Es handelt sich demnach um seine Eltern und seine Schwester.
Die drei Leichen waren am Samstag im Elternhaus des 24-Jährigen entdeckt worden. Das Haus steht in Ostrowiec Swietokrzyski, rund 180 Kilometer nordöstlich von Krakau. Damit liegt der Ort der vermuteten familialen Tötungen nicht in der Innenstadt, an der der Schütze später auf Passanten schoss, sondern in einer eigenen Stadt im Nordosten Polens.
Was damals bestätigt war
Noch am Abend gab Ministerpräsident Donald Tusk bekannt, es handle sich wohl um die engste Familie des Täters. Damals war diese Zuordnung nach Angaben des Berichts von der Polizei jedoch nicht offiziell bestätigt. Erst einen Tag später bestätigte die Polizei den Verdacht bezüglich der drei getöteten Familienmitglieder.
Diese zeitliche Abfolge ist wichtig. Tusk sprach bereits von der engsten Familie, die Polizei bestätigte die drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Täter erst tagsüber. Im vorliegenden Bericht bleiben sie deshalb als im Verdacht stehende Tötungsopfer des Schützen eingeordnet, nicht als bereits gerichtlich festgestellte Tatsache.
Zwei verletzte Polizisten bei der Festnahme
Der Schusswechsel
Bei der Fahrt aus der Krakauer Innenstadt heraus wurde der Schütze von der Polizei gestoppt. Es kam zu einem Schusswechsel, bei dem zwei Beamte lebensgefährlich verletzt wurden. Auch der 24-Jährige wurde vor seiner Festnahme angeschossen.
Ministerpräsident Donald Tusk würdigte die beiden Polizisten als „wahre Helden“. Innenminister Marcin Kierwiński dankte ihnen öffentlich für ihr sofortiges und heldenhaftes Handeln. Justizminister Waldemar Żurek rief die Bevölkerung über X zur Blutspende für einen der verletzten Beamten auf.
Żurek teilte mit, der verletzte Polizist habe die seltene Blutgruppe AB Rhesus+ und kämpfe um sein Leben. Diese Angabe erklärt den konkreten Blutspendeaufruf: Es ging nicht um eine allgemeine Spendenbitte, sondern um einen Polizisten mit einer seltenen Blutgruppe.
Rechtsmotivation geprüft, Motiv weiter offen
Die Ermittlungsrichtung
Die Ermittler prüften Hinweise, nach denen der Täter von extrem rechten Ideologien fasziniert gewesen sei. Diese Hinweise bilden einen Ermittlungsansatz. Die Tagesschau stellt damit aber keine politische Motivation als geklärte Ursache fest.
Zusätzlich zu den Scharfschützen im Auto und den Hinweisen auf eine rechte Ideologie bleiben zentrale Fragen offen. Das Motiv der Schüsse in Krakau ist laut den vorliegenden Informationen nicht abschließend geklärt. Auch der genaue Ablauf der beiden Tatorte und das Verhältnis zwischen dem 24-Jährigen und seinen Eltern sowie seiner Schwester werden nicht mit weiteren Einzelheiten beschrieben.
Das Gedenken am Tatort
Für den Nachmittag war in der Marienkirche am Marktplatz ein Gottesdienst für die Opfer angesetzt. Damit verknüpfte die polnische Regierung das staatliche Gedenken unmittelbar mit dem Ort des Anschlags. Die zweitägige Staatstrauer, die halbmast gesetzten Flaggen und der Gottesdienst bilden die dokumentierte Reaktion auf den Angriff mit sechs Toten und 15 Verletzten.
Für den 24-Jährigen steht er nach Angaben der Polizei im Verdacht, insgesamt neun Menschen getötet zu haben: sechs Passanten in Krakau sowie seine Eltern und seine Schwester in Ostrowiec Swietokrzyski. Die neun Todesfälle bleiben dabei der polizeilichen Verdachtslage zugeordnet. Als gesichert gelten die sechs getöteten und 15 verletzten Passanten in Krakau; über das Motiv des Schützen und dieMotivation für die Tötung der drei Familienmitglieder gibt es bislang keine bestätigte Erklärung.
Passend dazu

Panorama
YouTube-Shorts-G verdienen: 13 Reality-Checks – lohnt sich $1.000 aus 25 Millionen Views?

Panorama
Florenz-Erfahrungen: 12 Tipps für Anfänger – Lohnt sich die Stadt?

Panorama
Einen Minecraft-Server 2026 monetarisieren: mehr als $1.000 gemeldet, Shop in 5 Minuten und EULA-Warnung

Panorama
Florenz-Guide: 12 Tipps, Erfahrungen und die Frage „Lohnt sich der Guide?“
Quellen
Was denkst du?
AI-unterstützt · redaktionell betreut
Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.