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„Unvorstellbare Angst“ nach LNER-Messerattacke

Ein 33-Jähriger wird beschuldigt, am 1. November zehn Menschen in einem LNER-Zug in Richtung London erstochen zu haben. Vor Gericht wurde die Tat als Quelle für Angst und Schrecken in einem unvorstellbaren Ausmaß beschrieben.

3 Min. Lesezeit
„Unvorstellbare Angst“ nach LNER-MesserattackeAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert LNER-Messerattacke: 10 Menschen gestochen – Angst „unvorstellbar“.

Der Vorfall, bei dem in einem LNER-Zug in Richtung London 10 Menschen gestochen wurden, war so schwer, dass er nun Gegenstand einer Verhandlung ist. Der 33-jährige Anthony Williams wird beschuldigt, an der Tat beteiligt gewesen zu sein und die Insassen sowie das Zugpersonal ermorden zu wollen.

Für die Betroffenen ging es nach der Darstellung des Gerichts nicht nur um die unmittelbaren Folgen der Angriffe. Der Angriff auf einen fahrenden Zug und die Anzahl der Opfer führten demnach zu einem Ausmaß an Angst und Schrecken, das schwer vorstellbar sei.

Was dem Gericht vorgetragen wurde

Williams wird vorgeworfen, am 1. November des vergangenen Jahres auf einem LNER-Zug in Richtung London 10 Passagiere und Mitarbeiter mit einem Messer angegriffen zu haben. Die Staatsanwaltschaft stützt sich dabei auf Angaben aus der Verhandlung, in der die Tatabsicht erörtert wurde.

Er soll außerdem in den 24 Stunden vor der Tat weitere vier Menschen mit dem Messer gestochen haben. Dieser zeitliche Zusammenhang ist Bestandteil der Vorwürfe, die nach dem Bericht des The Guardian vor Gericht verhandelt wurden.

Die Ermordungsabsicht steht im Mittelpunkt

Der Fall geht laut der Quelle nicht lediglich als Körperverletzungsverfahren gegen Williams. Die Anklage behauptet, er habe die 10 Passagiere und Mitarbeiter an Bord des Zuges töten wollen. Damit richtet sich der Vorwurf nicht nur auf die vorgenommenen Handlungen, sondern auch auf die behauptete Absicht dahinter.

Bis zum berichteten Verfahrensstand lag kein Urteil vor. Die veröffentlichte Zusammenfassung nennt weder ein Geständnis von Williams noch ein Urteil des Gerichts. Auch ein Motiv wird in der Quelle nicht genannt.

Das Gericht beschreibt die Folgen für die Insassen

Die Aussage, Williams habe „terror and fear on an unimaginable scale“ verursacht, bezog sich laut Bericht auf die Passagiere des Zuges. Übersetzt bedeutet das: Er habe Angst und Schrecken in einem Ausmaß hervorgerufen, das kaum vorstellbar sei.

„Er verursachte Angst und Schrecken in einem unvorstellbaren Ausmaß“ („caused terror and fear on an unimaginable scale“).

Quelle: The Guardian

Diese Formulierung ordnet die Tat nicht nur als Reihe einzelner Stichverletzungen ein. In der Gerichtsdarstellung ging es zugleich um die psychische und praktische Wirkung eines Angriffs auf mehrere Menschen innerhalb eines öffentlichen Verkehrsmittels.

Zeitlich eingebettet war die Tat in den Vortag

Die weiteren vier Angriffe sollen innerhalb von 24 Stunden vor der Zugfahrt erfolgt sein. Damit erstreckt sich der beschriebene Ablauf nicht allein auf die Minuten an Bord des Zuges, sondern auf einen längeren Zeitraum. Die genaue Reihenfolge, der Ort dieser weiteren Taten und Einzelheiten zu den Betroffenen nennt die vorliegende Quelle nicht.

Was bereits feststeht

Nach dem Bericht steht vor allem Folgendes fest: die Identität des Angeklagten, sein Alter, der Vorwurf gegen ihn sowie der Ablauf der Tat. Die entscheidende juristische Frage ist, ob das Gericht die Angaben zu seiner Tatabsicht bestätigt und welche Strafe im Fall einer Verurteilung folgt.

Bis dahin bleibt Williams ein Angeklagter. Die Schilderung des Gerichts zu den Folgen für die Passagiere macht deutlich, wie schwer die Tat empfunden wurde, ersetzt aber kein Urteil. Für die Opfer und das Zugpersonal ist die Beschreibung der unmittelbaren Konsequenzen damit der bislang dokumentierte Teil des Verfahrens.

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Quellen

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