Warum Alexis Lebruns vier Matchbälle in Montpellier nicht reichen
Alexis Lebrun scheitert beim Champions de Montpellier bereits in der ersten Runde gegen Patrick Franziska. Trotz vier Matchbällen im dritten Satz endet das Match mit 3:2 – und damit ohne einen zweiten Turniertag.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Alexis Lebrun scheitert in Montpellier: Vier Matchbälle helfen nicht.
Vier Matchbälle, aber trotzdem sofortiger Ausstieg: Alexis Lebrun hat beim Turnier Champions de Montpellier am Mittwoch noch eine echte Chance auf den Einzug in die nächste Runde. Gegen Patrick Franziska lag der Einheimische nach zwei verlorenen Sätzen zunächst hinten, kämpfte sich im dritten Satz zurück und verlor anschließend doch noch.
Für dich als Tischtennis-Fan ist das Ergebnis vor allem wegen seiner Herkunft relevant: Lebrun ist selbst in Montpellier zu Hause. Deshalb richtet sich bei diesem Turnier womöglich ein großer Teil der Aufmerksamkeit auf ihn. Schon in seinem ersten Match muss er jedoch eine 3:2-Niederlage akzeptieren.
Das Match lief dabei deutlich länger, als es das Endresultat zunächst vermuten lässt. Lebrun gewann einen der fünf Sätze mit 14:12 und hatte im selben Satz sogar vier Matchbälle. Erst die beiden letzten Sätze brachten Franziska den Sieg.
Der Auftakt endet nach fünf knappen Sätzen
Der erste Satz
Der erste Satz endete mit 9:11 für Franziska. Damit hatte der spätere Sieger den ersten Satz bereits mit klarem Vorsprung gewonnen.
Im zweiten Satz lag Lebrun erneut zurück. Mit 4:11 gingen die ersten beiden Sätze an Franziska. Damit war der Einheimische nach dem Start mit 0:2 in Rückstand.
Die Wende im dritten Satz
Der dritte Satz wurde zum Wendepunkt des Spiels. Lebrun machte daraus einen 14:12-Sieg und holte damit einen Satz zurück. Besonders auffällig ist dabei, dass er in diesem Satz vier Matchbälle hatte, den Satz aber trotzdem noch für sich entscheiden konnte.
Das war die größte Chance auf den Einzug in die zweite Runde: Vier Gelegenheiten, eine davon genutzt – der dritte Satz brachte ihn zurück ins Spiel. Was danach kam, entschied jedoch anders.
Warum die vier Matchbälle am Ende nicht reichen
Franziska bleibt auch in den letzten beiden Sätzen stabil
Im vierten Satz gewann Patrick Franziska mit 11:7. Nach dem 14:12-Erfolg im dritten Satz hatte Lebrun damit zwar eine Reaktion gezeigt, Franziska gewann den anschließenden Satz aber wiederum mit vier Punkten Vorsprung.
Auch im fünften und letzten Satz lag Franziska vorn. Er setzte sich dort mit 11:9 durch. Der Abstand am Schluss war zwar deutlich geringer als im vierten Satz, für einen zusätzlichen Satz reichte die Aufholjagd von Lebrun aber nicht mehr.
Das Match endete somit mit 3:2 für Patrick Franziska. Aus der zwischenzeitlichen Aufholjagd wurde keine Wende: Lebrun gewann den dritten Satz, verpasste anschließend aber den Ausgleich und konnte die Matchbälle seines Gegners nicht mehr alle parieren.
Was der Ausstieg für den Heimfavoriten bedeutet
Kein zweiter Tag am eigenen Turnier
Lebruns Ausscheiden bedeutet zunächst vor allem, dass er in der ersten Runde gescheitert und damit am Mittwoch bereits aus dem Turnier ausgeschieden ist. Das frühzeitige Ende verhindert weitere Einsätze in diesem Turnier.
Nach der 3:2-Niederlage hat Patrick Franziska den direkten Vergleich gewonnen. Lebrun hatte sich im dritten Satz trotz seiner vier Matchbälle noch zurückholen können, gewann aber keinen weiteren Satz.
Die Berichterstattung von L’Équipe nennt weder die genaue Verteilung der vier Matchbälle noch die Punktführung in den übrigen Sätzen. Sicher belegt sind das Ergebnis, die fünf Sätze, der 14:12-Sieg sowie die vier Matchbälle im dritten Satz.
Mehrwert für dich
Für alle, die das Spiel nachvollziehen wollen: Entscheidend war nicht nur der Rückstand von 0:2 zu Beginn, sondern die verpasste Chance im dritten Satz. Franziska gewann als direkter Gegner die beiden letzten Sätze mit 11:7 und 11:9.
Am Ende bleibt festzuhalten: Vier Matchbälle waren nicht genug, um Alexis Lebruns Heimstart zu retten.
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