Mit vier Jahren wollte Viviane Asseyi wie Zidane spielen
Viviane Asseyi erzählt, wie die WM 1998 ihren Fußballtraum prägte, wie ihre gabunische Familie sie prägte und warum West Ham für sie zu einer neuen Familie geworden ist.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Viviane Asseyi: Mit vier Jahren war Zidane das Vorbild.
Mit vier Jahren sagte Viviane Asseyi, sie wolle wie Zidane spielen. Für die heute bei West Ham Women spielende Französin war das keine bloße Kinderfantasie: Die FIFA-Weltmeisterschaft 1998 entfachte ihren Fußballtraum.
Das Beispiel der französischen Nationalmannschaft prägte sie ebenso wie ihre gabunische Herkunft. Inzwischen spielt die Stürmerin in London, wo sie nach eigener Darstellung nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Verein eine neue Familie gefunden hat.
Für dich als Leserin oder Leser ist das eine Geschichte über den langen Weg von einer großen Idee zum eigenen Karriereweg – und über die Orte, die dabei zu einer eigenen Identität werden können.
Wie die WM 1998 ihre Fußballidee auslöste
Der Auslöser
Asseyi erinnert sich an die WM 1998 als prägende Erfahrung. Die französische Mannschaft und Zinedine Zidane standen für die Idee, selbst vom eigenen Sport fasziniert zu sein und großen Schritt zu machen. Dass sie bereits mit vier Jahren von Zidane sprach, zeigt, wie früh diese Begeisterung bei ihr vorhanden war.
Ein Vorbild mit bestimmtem Haken
Der Name Zidane steht dabei nicht allein für einen großen Fußballer. In Asseyis Familie war er offenbar früh präsent, und seine Wirkung trug sie über Jahre. Sie beschreibt ihren Einstieg nicht als vagen Traum, sondern als klaren Wunsch: so spielen zu wollen wie Zidane.
Gabunische Wurzeln und eine neue Familie in East London
Ihre Herkunft
Asseyi beschreibt ihre gabonische Herkunft als wichtigen Teil ihrer Identität. Der Weg zur französischen Nationalspielerin und dann zu West Ham in London führt damit über zwei kulturelle Wurzeln.
Der Verein als neuer familiärer Raum
Bei West Ham fand sie nach eigener Darstellung eine neue Familie. Diese Formulierung betont nicht nur sportliche Zugehörigkeit, sondern auch den persönlichen Halt im Umfeld des Vereins. Für einen Spielerwechsel kann dieser Rückhalt entscheidend sein, wenn du aus einer vertrauten Umgebung in eine neue Stadt kommst.
Warum das Spielen nicht immer nur Erfolg bedeutet
Der Anruf nach dem Spiel
Nach einem Spiel ruft Asseyi ihre Mutter an. Inzwischen ist das fast ritualisch. Bei einer besonders schwierigen Partie reagiert ihre Mutter mit ehrlicher Kritik – und lacht zugleich.
Sie war wie: „Oh, du warst so schlecht!“ Sie lachte, aber das hat mir geholfen.
Für Asseyi bedeutet diese Rückmeldung vertraute Ehrlichkeit. Sie erträgt Kritik, weil ihre Mutter ihr zugleich sagt, dass sie gut oder schlecht abschneidet, und dass sie weiterarbeiten will. Der Anruf ist damit mehr als eine Besprechung nach dem Spiel: Er erdet sie und gibt ihr einen nächsten Schritt.
Was Asseyis Geschichte über den Weg zum eigenen Traum zeigt
Asseyis Erfahrungen verbinden drei Ebenen: ein frühes Vorbild, eine Familie, die selbstkritisch ehrlich bleibt, und einen Verein, der in einer neuen Stadt zu einem neuen Zuhause wird. Die WM 1998, Gabon und East London sind dabei keine nebensächlichen Stationen, sondern prägende Bezugspunkte.
Mehr zum Fußball und zu Spielern, die ihren eigenen Weg zwischen sportlicher Leistung und persönlicher Zugehörigkeit gefunden haben, findest du in unseren Fußball-Guides sowie im Sportbereich.
Fazit
Viviane Asseyis Geschichte beginnt nicht mit einem vagen Wunsch, sondern mit einem konkreten Namen: Zidane. Von dieser kindlichen Begeisterung führt ihr Weg über die französische Nationalmannschaft und die gabunische Familiengeschichte zu West Ham in East London.
Besonders greifbar ist ihre Beschreibung des Telefonats mit der Mutter: Kritik wird nicht tabuisiert, sondern in Motivation übersetzt. Genau diese Mischung aus familiärer Ehrlichkeit und sportlicher Weiterentwicklung macht ihre Erfahrungen für dich interessant – unabhängig davon, ob du selbst football spielst oder einfach verstehen willst, wie Karrieren hinter den Kulissen entstehen.
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Quellen
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