Macrons vermutlich letzte UN-Rede: Stoßrichtung gegen den Westen
Frankreichs Präsident Macron hat in seiner vermutlich letzten UN-Rede scharf Kritik an US-Präsident Trump und an Israel geübt. Trump meldet zugleich direkte Gespräche zwischen US-Vertretern und Iranern.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Macron vor der UN: Scharfe Abrechnung mit Trump und Israel.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat in seiner vermutlich letzten Rede vor der UN-Generaldebatte scharf Kritik an US-Präsident Donald Trump und an Israel geübt. Die Vereinten Nationen in New York werden damit zur Bühne einer ungewöhnlich offenen Abrechnung zwischen wichtigen westlichen Akteuren.
Parallel dazu verdichten sich Hinweise auf mögliche diplomatische Kanäle zwischen den USA und Iran. Nach Angaben von Trump haben sich US-Vertreter direkt mit Iranern getroffen. Iran stellte zugleich vor dem UN-Treffen eine Öffnung der Straße von Hormus in Aussicht – allerdings unter Bedingungen.
Macrons Abrechnung vor den Vereinten Nationen
Macron hat die Bühne der UN-Generaldebatte für eine scharfe Abrechnung mit der Politik Trumps und der israelischen Regierung genutzt. Das berichtet das Handelsblatt in seinem Newsblog zum Iran-Krieg. Es handelt sich demnach um seine vermutlich letzte große Rede in diesem Amt vor der Vollversammlung. Konkrete Auszüge aus der Rede waren zunächst nicht veröffentlicht, die Stoßrichtung steht aber fest: Macron greift fundamentale Differenzen mit den USA und Israel direkt an.
Trump meldet direkte Gespräche mit Iran
Während Macron vor den UN sprach, sorgte Trump mit einer anderen Nachricht für Aufsehen. Seinen Angaben zufolge haben US-Vertreter direkte Gespräche mit Iranern geführt. Sollte das zutreffen, wäre es ein bemerkenswerter diplomatischer Kanal. Auf welcher Ebene die Gespräche stattfanden und welche Themen im Mittelpunkt standen, blieb zunächst offen.
Straße von Hormus bleibt unter Druck
Die Meerenge zwischen Iran und der arabischen Halbinsel zählt zu den wichtigsten Routen für den weltweiten Öltransport. Iran stellte vor dem UN-Treffen eine Öffnung in Aussicht – verknüpfte das aber mit Bedingungen. Das Signal ist doppeldeutig: Es zeigt eine gewisse Bereitschaft zur Deeskalation, hält aber zugleich die wirtschaftliche Hebelwirkung in der Hand. Ob daraus konkrete Schritte werden, ist offen.
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