LIVE
Helene Hahn Loyd stirbt mit 78 Jahren: Disney- und DreamWorks-VeteraninDublin-Reiseführer: 15 Tipps, die deine ersten Tage wirklich einfacher machenSüdkoreas Börse bricht ein: Was KI-Sorgen und Ölpreise auslösenTabaksteuererhöhung: Bundestag korrigiert die zu früh erfolgte AktivierungDiego Paz: Dieser 23-Jährige will als Erster in Spanien ausgebildeter Spieler in die NFLBayer Leverkusen verliert in Marseille: 1:0 und der nächste DämpferJohn Wick als Animationsfilm: Keanu Reeves ist offiziell zurückRubio und das Rücktrittsgerücht: „Ich liebe meinen Job“Bolsonaro-Flucht: Wer vermittelte die Zahlung für den Flug?Brighton setzt Getafe in der Conference League unter Druck: Nur noch ein Punkt bis zum angestrebten TabellenplatzTrumps goldverziertes Oval Office: Dekor als Nationaldenkmal?90 Millionen Geflüchtete durch Klimawandel bedroht: Was UNHCR fordert

MAN eTGX: 720 Kilometer ohne Diesel — geht das wirklich?

MAN hat seinen Elektro-LKW eTGX mit neuen Akkus auf bis zu 720 Kilometer Reichweite gebracht — und unterstützt Megawatt-Laden in 30 Minuten. Was das für den Fernverkehr bedeutet.

2 Min. Lesezeit
MAN eTGX: 720 Kilometer ohne Diesel — geht das wirklich?AI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert MAN eTGX: 720 Kilometer ohne Diesel — geht das wirklich.

Reichweite war bisher der größte Knackpunkt bei Elektro-LKW. Wer einen ganzen Tag auf der Autobahn unterwegs ist, kam mit den meisten E-Lastern nicht weit — zumindest nicht ohne ausgiebige Ladepause. Genau hier setzt MAN mit dem überarbeiteten eTGX an.

MAN hat seinen elektrischen Lkw eTGX mit neuen Akkus optimiert und gibt die Reichweite nun mit bis zu 720 Kilometern pro Ladung an. Damit positioniert der Hersteller den eTGX klar für den Langstrecken- und Fernverkehr.

Dazu kommt Megawatt-Laden: 30 Minuten an der Ladesäule sollen reichen, um den Akku wieder vollzubekommen. Was die Zahlen wirklich taugen und für wen der eTGX jetzt interessant wird, liest du hier.

Was kann der überarbeitete eTGX?

Im Mittelpunkt der Updates stehen neue Batterien. MAN gibt die Reichweite mit bis zu 720 Kilometern an — ein Wert, der bisher eher in Diesel-Datenblättern steht. Damit wird der eTGX zumindest auf dem Papier eine ernsthafte Option für den Fernverkehr, in dem Elektro-LKW bisher selten zu sehen sind.

Wichtig zu wissen: Es bleibt eine Herstellerangabe. Wie der eTGX im realen Einsatz mit voller Ladung, beladenem Sattelauflieger und höherem Tempo auf der Autobahn tatsächlich wegkommt, müssen unabhängige Tests erst zeigen. Versprechen klingt gut, Alltag sieht erfahrungsgemäß anders aus.

Was bringt Megawatt-Laden?

Megawatt-Ladesysteme schaffen es, sehr große Akkus in kurzer Zeit wieder zu füllen. Genau das macht die 30-Minuten-Angabe für den eTGX erst möglich. Theoretisch passt ein Ladestopp damit in den gewohnten Pausenrhythmus von Fernfahrern — vorausgesetzt, die Säule steht auch an der Route.

Allerdings: Eine flächendeckende Megawatt-Ladeinfrastruktur entlang der Autobahnen gibt es in Deutschland bisher kaum. Was nützt der schnellste LKW, wenn die passende MCS-Säule auf der geplanten Strecke fehlt? Hier sind neben MAN auch Politik und Tankstellenbetreiber gefragt.

Für wen lohnt sich der eTGX?

Wenn die Herstellerangaben in der Praxis halten, wird der eTGX für Speditionen interessant, die bislang zwingend auf Diesel setzen mussten. Auch für Logistiker mit eigenen Depots, in denen passende Ladepunkte installiert werden, dürfte sich der E-LKW rechnen.

Wer nur im Verteilerverkehr unterwegs ist, hat heute schon mehr E-LKW-Optionen auf dem Markt. Wer aber regelmäßig Hunderte Kilometer am Stück fährt, bekommt mit dem eTGX erstmals eine realistische elektrische Alternative — vorausgesetzt, die Ladeinfrastruktur wächst im selben Tempo mit.

Fazit: Wichtiger Schritt, offene Infrastrukturfrage

MAN liefert mit dem überarbeiteten eTGX genau das, was der Markt gefordert hat: mehr Reichweite und schnelles Laden. Ob der E-LKW im Alltag wirklich mit Diesel-LKW mithalten kann, hängt am Ende nicht nur am Fahrzeug, sondern vor allem am Ausbau der Megawatt-Ladeinfrastruktur entlang der großen Transitstrecken. Bis das Netz steht, bleibt der eTGX eine vielversprechende Halbzeitpause auf dem Weg zur elektrischen Fernfahrt.

Quellen

Was denkst du?

AI-unterstützt · redaktionell betreut

Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.