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Araber und Ex-Polizist: Das ungewöhnliche Bündnis gegen Netanyahu

Mansour Abbas, einst Zahnarzt, ist eine der einflussreichsten arabischen Stimmen Israels. Nun zieht er mit einem jüdischen Ex-Polizeikommandeur gegen Netanyahu ins Feld – diesmal als Partner, nicht als Außenseiter.

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Araber und Ex-Polizist: Das ungewöhnliche Bündnis gegen NetanyahuAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Mansour Abbas: Israels arabischer Königsmacher will Netanyahu erneut stürzen.

In Israel formiert sich ein ungewöhnliches Wahlbündnis: Der arabische Politiker Mansour Abbas zieht mit einem jüdischen Ex-Polizeikommandeur gegen Ministerpräsident Benjamin Netanyahu ins Feld. Wer die beiden sind und warum ihre Partnerschaft selbst für israelische Verhältnisse aus dem Rahmen fällt, zeigt ein aktueller Bericht der New York Times.

Vom Zahnarztstuhl in die Knesset

Mansour Abbas ist in Israel ein politischer Quereinsteiger der besonderen Art. Bevor er Abgeordneter wurde, arbeitete er als Zahnarzt – laut New York Times ein Beruf, der ihn überhaupt erst ins öffentliche Bewusstsein rückte. Inzwischen gilt er als eine der einflussreichsten arabischen Stimmen im Land. Einmal, so schreibt die Zeitung, habe er bereits dazu beigetragen, Netanyahu aus dem Amt zu drängen. Jetzt will er es offenbar erneut versuchen.

Allein kann er das nicht schaffen. Entscheidend ist, wer mit ihm koalieren will – und wer nicht.

Überraschende Partnerschaft mit einem jüdischen Ex-Polizisten

Dass Abbas bei diesem zweiten Anlauf nicht solo antritt, ist neu: An seiner Seite steht laut NYT ein jüdischer Ex-Polizeikommandeur. Beide ziehen mit dem erklärten Ziel gemeinsam ins Rennen, Netanyahu erneut aus dem Amt zu heben. Die Zeitung charakterisiert Abbas' Strategie als bewusste Öffnung – weg vom Bild des arabisch-israelischen Politikers als ewige Opposition, hin zu einer Rolle als Partner auf Augenhöhe.

Dass ein arabischer Abgeordneter ausgerechnet mit einem ehemaligen ranghohen Polizisten ein Wahlbündnis schmiedet, ist in der israelischen Politik ein ungewohntes Bild – und Ausdruck eines bewussten Strategiewechsels.

Was das Bündnis für die Wahl bedeutet

In Israel entscheiden am Ende oft einzelne Mandate. Schon einmal, im Zusammenhang mit dem Sturz Netanyahus, waren arabische Abgeordnete Teil einer Mehrheit, die ohne sie nicht zustande gekommen wäre. Sollte Abbas mit seinem Bündnis erneut zur Königsmacher-Fraktion gehören, wäre das ein zweiter Beleg dafür, dass sich arabische Politiker in Israel nicht mehr als blockiertes Minderheiten-Thema verstehen, sondern als Mehrheitsbeschaffer. Der Strategiewechsel ist freiwillig – und aus Sicht der NYT-Berichterstattung programmatisch.

Der vollständige Hintergrundbericht unter dem Titel „The Arab Kingmaker in Israel's Election Who Wants a Partnership With Jews“ ist auf nytimes.com erschienen (16. Oktober 2026).

Mehrwert für dich: Wenn du die Rechnung um Israel mitverfolgen willst, lohnt ein Blick auf die Frage, wer in der Knesset mit wem spricht – Abbas wird auch im Wahljahr 2026 wieder zu den Akteuren gehören, an denen keine Mehrheit vorbeikommt.

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Quellen

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