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McKenna Grace: „Keine Nacktheit“ – wegen ihres Disney-Traums

McKenna Grace verzichtet auf Rollen mit Nacktheit oder stark sexualisierten Inhalten, weil sie eines Tages eine Disney-Prinzessin spielen möchte. Die Schauspielerin spricht darüber während der Pressetour zu „The Hunger Games: Sunrise on the Reaping“.

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McKenna Grace: „Keine Nacktheit“ – wegen ihres Disney-TraumsAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert McKenna Grace lehnt Nacktheit ab: „Mein Traum ist irgendwann Disney-Prinzessin“.

McKenna Grace sitzt gerade in der ungewöhnlichsten Phase ihrer Karriere: Sie ist 20 Jahre alt, hat als Kindrolle bereits mehreren Fernseh- und Filmproduktionen beigewohnt und übernimmt jetzt zunehmend Entscheidungen über ihre Figuren. Bei einem Interview mit Cosmopolitan sagte sie deshalb klar, welche Rollen sie aktuell nicht übernimmt.

„Ich mache definitiv keine Nacktheit und keine sehr hypersexuellen Dinge“, erklärte sie auf die Frage, ob sie bestimmte Rollen ablehnen würde. „Ich respektiere jeden, der das kann, aber für mich ist das erschreckend. Ich weiß nicht, ob sich das jemals ändern wird.“

Grace’ Grenze ist keine Absage an das Filmgeschäft

Die Aussage klingt zunächst nach einem klaren Karriereprinzip, aber Grace stellt sie nicht als puren Verzicht dar. Sie macht auch deutlich, dass sie nicht ausschließlich „harmlose“ Rollen spielt. In „Scream 7“ wird ihre Figur nach eigener Aussage von Ghostface ausgeweidet.

Genau diese Gegenüberstellung ist wichtig: Für die 20-Jährige bedeutet „family-friendly“ nicht automatisch eine Rollenbeschränkung ohne Action, Verletzungen oder düstere Elemente. Der Disney-Traum ist für sie vielmehr ein konkretes Karriereziel, das ihre Auswahl beeinflusst.

„Inzwischen mache ich definitiv keine Nacktheit und keine sehr hypersexuellen Dinge.“ („At this point, I definitely don’t do nudity or very hypersexual things.“)

Quelle: The Hollywood Reporter

Das Interview entstand im Rahmen der Pressetour zu „The Hunger Games: Sunrise on the Reaping“. Dort hatte Grace auch über die Verantwortung gesprochen, die Maysilee Donner für sie bedeutet. Sie erinnerte sich, wie lange sie gebraucht habe, um sich mit der Figur anzufreunden: „Ich weiß nicht einmal, ob ich Maysilee selbst mag. Wie soll ich ihr dann gerecht werden?“

Diese Unsicherheit passt zu ihrem jetzigen Arbeitsansatz. Als sie noch ein Kind war, musste sie nach den Dreharbeiten wieder in die Rolle des Kindes zurückfinden, während sie vor der Kamera erwachsen wirken sollte. Heute setzt sie sich mit Produzenten zusammen, präsentiert eigene Ideen und nimmt mehr Verantwortung für ihre Figuren wahr.

Der Disney-Traum ist kein fertiges Drehbuch

Grace formuliert ihren Wunsch bewusst vorsichtig. Sie träumt davon, „irgendwann“ Disney-Prinzessin zu sein, und sagt ausdrücklich, dass sie versuchen wolle, diesen Traum zu erfüllen. Aus dem Gespräch mit Variety wird damit kein fertiger Karriereplan, sondern ein persönlicher Zielpunkt, mit dem sie aktuelle Grenzen erklärt.

„Mein Traum ist es, irgendwann Disney-Prinzessin zu sein.“ („My dream is to be a Disney princess someday.“)

Quelle: Variety

Die Entscheidung ähnelt in ihrer Logik einer Entwicklung, die auch andere Schauspielerinnen öffentlich beschrieben haben. Amy Adams wurde durch ihre Rolle als Giselle in „Enchanted“ (2007) zur Disney-Prinzessin und lehnte später einen expliziten „SNL“-Sketch ab, weil das Lied „sehr schmutzig“ gewesen sei. „Kleine Mädchen sind so besessen von ‚Enchanted‘“, erklärte Andy Samberg später, Adams habe die Fans nicht verletzen wollen.

Auch Amanda Seyfried sagte beim Hamptons International Film Festival im September, sie sei nicht mehr an Rollen mit Sexszenen interessiert. Sie habe sogar eine Produktion abgelehnt, in der es häufig Sexszenen gegeben hätte. Anders als Grace nennt sie vor allem ihr Unbehagen dabei, nackt mit einem Fremden zu spielen; Grace setzt ihre Grenze stärker mit ihrem Disney-Ziel in Verbindung.

Zwischen Rollenaufkommen und eigener Richtung

Grace hat inzwischen Dutzende Film- und Fernsehprojekte absolviert. Ihre erste Werbung machte sie mit fünf Jahren, bevor sie durch Rollen in „The Young and the Restless“, „Gifted“, „I, Tonya“ und „The Haunting of Hill House“Knowntschaft erlangte. Zu den späteren Projekten zählen „Regretting You“, „Five Nights at Freddy’s 2“ und „Scream 7“.

Für den Kinostart am 20. November bereitet sie sich mit „Sunrise on the Reaping“ auf eine neue Ebene ihrer Karriere vor. Maysilee ist eine Arena-Verbündete von Haymitch, dessen Besetzung Joseph Zada übernimmt. Beim britischen Premiere im Oktober bezeichnete Grace die Aufgabe als „mutig und verrückt“. Dass das Publikum ihre Besetzung überwiegend positiv aufnahm, nahm ihr den Druck.

Parallel ist sie als Daphne in der Netflix-Neuverfilmung von „Scooby-Doo“ zu sehen. Ihre Rollen wirken ähnlich unterschiedlich wie ihre Aussage über Nacktheit: von Horror über dystopische Jugendgeschichten bis zur Detektivserie. Disney-Prinzessin ist deshalb kein fertiges Format, sondern ein Ziel, das sie offenbar mit ihrer heutigen beruflichen Unabhängigkeit verbindet.

Was die Aussage für dich bedeutet

Grace’ Antwort zeigt, dass auch junge Schauspielerinnen ihre Karriere bereits aktiv steuern können. Sie lehnt nicht einfach alle Rollen ab, sondern benennt den Inhalt, der für sie derzeit nicht infrage kommt, und erklärt, welche berufliche Vorstellung dahintersteht.

Der stärkste Gegenpunkt ist ihre Bereitschaft, auch sehr dunkle oder gewalttätige Rollen zu übernehmen. Für sie schließen sich Disney-Traum und anspruchsvolle Rollen nicht aus. Was sie ausschließt, sind nicht „gruselige“ oder „erwachsene“ Inhalte generally, sondern Nacktheit und sehr hypersexuelle Szenen.

Quellen

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