CDU-Präsidium einberufen: Merz bleibt in Berlin statt nach New York zu fliegen
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seine für kommende Woche geplante Reise zur UN-Generalversammlung in New York abgesagt – mit Verweis auf seine „Präsenz in Berlin“ nach dem Sachsen-Anhalt-Wahlergebnis.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Merz sagt Reise zur UN-Generaldebatte in New York ab.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seine für kommende Woche geplante Reise zur UN-Generalversammlung in New York abgesagt. Das berichten Focus, Spiegel, die Tagesschau und das Handelsblatt übereinstimmend.
Zur Begründung heißt es aus dem Umfeld des Kanzlers, seine „Präsenz in Berlin erforderlich“ zu machen. Merz selbst wird mit den Worten zitiert, er werde „in Berlin gebraucht“.
Er werde in Berlin gebraucht.
Was steckt hinter der Absage?
Hintergrund ist nach Angaben der Tagesschau das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt, das Merz innenpolitisch unter Druck setzt – die Tagesschau tituliert ihn als „Außenkanzler unter Druck“. Zudem stünden weitere Landtagswahlen bevor. Der Spiegel ergänzt, der CDU-Vorsitzende wolle sich „offenbar den innenpolitischen Debatten in der Bundeshauptstadt stellen“.
CDU-Präsidium am Sonntagabend
Wie das Handelsblatt meldet, hat Merz für Sonntagabend eine Sitzung des CDU-Präsidiums einberufen. Zuletzt habe er den Fokus auf Personaldebatten kritisiert, berichtet das Handelsblatt in seinem Newsblog weiter.
Stand: 20:00 Uhr, weitere Angaben folgen.
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