Microsoft 365: OneDrive-Speicher von 6 TB auf 2 TB gekürzt
Microsoft drosselt bei bestimmten Microsoft-365-Abos den OneDrive-Speicher von 6 TB auf 2 TB – betroffen sind mehrere Abo-Stufen, ohne große Vorwarnung.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Microsoft 365: OneDrive-Speicher von 6 TB auf 2 TB gekürzt.
Dein Microsoft-365-Konto zeigt plötzlich 2 TB OneDrive statt 6 TB? Du bildest dir das nicht ein. Microsoft kürzt den Cloud-Speicher bei bestimmten Abonnements drastisch – von 6 Terabyte auf 2 Terabyte.
Was Microsoft stillschweigend ändert
Das französische IT-Portal 01net berichtet, dass Microsoft bei mehreren Microsoft-365-Stufen den enthaltenen OneDrive-Speicher gekappt hat – und zwar von 6 TB auf nur noch 2 TB, also genau ein Drittel des bisherigen Volumens. 01net spricht von einer "douche froide", einer eiskalten Dusche, für betroffene Nutzerinnen und Nutzer.
C'est une douche froide pour les utilisateurs de Microsoft 365
So prüfst du, ob du betroffen bist
Melde dich in deinem Microsoft-Konto an und öffne die OneDrive-Übersicht. Oben in der Anzeige steht dein aktuelles Speicherlimit. Steht dort 2 TB statt der gewohnten 6 TB, gilt die neue Regelung bereits für dich. Auch im OneDrive-Webclient findest du links unten eine kleine Leiste mit deinem aktuell genutzten und noch freien Speicher.
Was das für deine Dateien bedeutet
Deine vorhandenen Daten bleiben erst einmal erhalten – Microsoft löscht nichts, nur die Obergrenze sinkt. Solange du unter 2 TB bleibst, kannst du weiter hochladen und synchronisieren wie gewohnt. Erst wenn du die neue Grenze überschreitest, blockiert OneDrive weitere Uploads und meldet sich mit einer Fehlermeldung. Wie viel Übergangszeit Microsoft einräumt, ist aus den bisher verfügbaren Quellen nicht eindeutig hervorgegangen.
Was du jetzt sinnvoll tun kannst
Am sinnvollsten ist es, möglichst früh Ordnung in dein eigenes OneDrive zu bringen – noch bevor du an die neue Grenze stößt.
- Bestand sichten: Geh im OneDrive-Webinterface durch deine größten Dateien. Was sich auf einer externen Festplatte oder bei einem Zweit-Anbieter genauso gut aufgehoben fühlt, lässt sich dorthin verschieben.
- Übergangsphase nutzen: Falls du bereits über 2 TB liegst, lohnt sich baldiges Auslagern – je früher du reagierst, desto weniger Reibung entsteht, falls Microsoft den Upload tatsächlich sperrt.
- Tarif-Optionen vergleichen: Schau auf den offiziellen Microsoft-365-Seiten nach, welche Stufen aktuell welchen OneDrive-Speicher enthalten – insbesondere, wenn du gerade über einen Wechsel nachdenkst.
Fazit
Microsoft strafft bei bestimmten Microsoft-365-Abos den OneDrive-Speicher radikal: Statt 6 TB stehen nur noch 2 TB zur Verfügung. Solange du unter dieser Grenze bleibst, merkst du im Alltag wenig – überschreitest du sie, brauchst du einen Plan B. Schau am besten jetzt schon nach, wie viel Platz du auf OneDrive nutzt, damit du nicht plötzlich vor vollen Ordnern stehst.
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Quellen
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