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Microsoft Edge bekommt PDF-Merger: Weniger Umwege über Webdienste

Microsoft Edge soll PDFs künftig direkt im Reader zusammenführen und organisieren. Damit könntest du für einfache Aufgaben Online-Dienste oder ein Adobe-Abonnement umgehen.

3 Min. Lesezeit
Microsoft Edge bekommt PDF-Merger: Weniger Umwege über WebdiensteAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Microsoft Edge bekommt PDF-Merger: Weniger Umwege über Webdienste.

Januar 2027 steht bei Microsoft Edge aktuell im Kalender. Bis dahin will Microsoft den PDF-Reader um einen Merger erweitern, mit dem sich die geöffnete Datei direkt im Browser mit anderen PDFs zusammenführen lässt. Microsoft nennt außerdem eine Notes-Seitenleiste, in der sich sämtliche Kommentare, handschriftlichen Notizen und Markierungen eines Dokuments sammeln und durchsuchen lassen.

Edge wird vom Anzeigen zum Werkzeug für PDF-Dateien

Die geplante Änderung

Bisher beschränkt sich der PDF-Reader von Microsoft Edge laut Frandroid hauptsächlich darauf, Dokumente im Browser anzuzeigen. Unterstützt werden bereits das Drehen von Seiten, Zoomen, das Einfügen von Text und das Hervorheben. Mit der angekündigten Erweiterung soll daraus ein deutlich breiteres Werkzeug werden.

Microsoft plant, das geöffnete PDF direkt mit anderen PDFs zu einer einzigen Datei zusammenzuführen. dabei können die anderen Dateien entweder ebenfalls in Edge geöffnet sein oder auf deinem Gerät gespeichert werden. Seiten lassen sich anschließend neu anordnen. Windows Latest zufolge wird außerdem möglich, den Inhalt bestimmter Dokumente zu extrahieren.

Damit adressiert die Funktion genau die Aufgabe, die laut Frandroid bislang häufig über Adobe Acrobat oder weniger vertrauenswürdige Online-Dienste erledigt werden musste. Bei solchen Webdiensten geben die Anbieter nicht immer die Sicherheitsgarantien für die hochgeladenen Dateien. Die Edge-Integration würde diesen zusätzlichen Schritt für das bloße Zusammenstellen von Dokumenten überflüssig machen.

Deine Originaldatei bleibt unangetastet

Direkt auf dem Gerät

Ein zentraler Punkt der geplanten Umsetzung: Die PDF-Bearbeitung soll unmittelbar auf deinem Gerät stattfinden. Microsoft plant dabei keine Änderung an den bestehenden Originaldateien. Bei jeder Bearbeitung entsteht stattdessen ein neues Dokument.

Das gibt dir einen nachvollziehbaren Rückweg, wenn beim Zusammenführen oder Umordnen etwas nicht passt. Weil die Ausgangsdateien gespeichert bleiben, kannst du zu einem früheren Dokument zurückkehren, statt Änderungen direkt in der Originaldatei rückgängig machen zu müssen. Frandroid weist außerdem darauf hin, dass die neuen Funktionen kostenlos verfügbar sein sollen.

Eine Notes-Leiste sammelt alles, was du selbst ergänzt

Kommentare an einem Ort

Neben dem Merger sieht Microsoft eine neue „Notes“-Seitenleiste vor. Sie soll handschriftliche Anmerkungen, Kommentare, Textmarkierungen und andere Ergänzungen in einer gemeinsamen Ansicht zusammenführen. Du öffnest dafür ein PDF und grefst im Notes-Bereich auf die gesammelten Einträge zu.

Das ist mehr als nur eine zusätzliche Werkzeugleiste. Die geplanten Such-, Filter- und Positionsfunktionen sollen dabei helfen, eine bestimmte Stelle im Dokument wiederzufinden. Auch Kommentare sollen sich über diese Schnittstelle hinzufügen und löschen lassen. Damit greift die Änderung an zwei Engpässen an: Das Zusammenführen mehrerer Dateien und das verlässliche Wiederfinden eigener Anmerkungen.

Januar 2027: Der Starttermin steht fest

Noch kein Feature für die aktuelle Edge-Version

Der wichtigste Zeitfaktor ist Januar 2027. Bis dahin sollen die neuen PDF- und Notes-Funktionen in Edge erscheinen. Die Meldung von Frandroid greift dabei auf Angaben von Microsoft und Windows Latest zurück.

Damit lässt sich der Nutzen klar einordnen: Wer heute Adobe Acrobat oder einen Online-PDF-Dienst für das Zusammenstellen von Dokumenten nutzt, kann auf die Edge-Erweiterung wechseln, sobald sie verfügbar ist. Wer hingegen bereits eine Adobe-Lizenz hat, erhält durch den Wechsel keinen zusätzlichen Funktionsumfang. Die angekündigte Unterstützung bezieht sich auf das Zusammenführen, Umordnen und Extrahieren von PDFs sowie das Organisieren von Anmerkungen.

Für wen der PDF-Merger den größten Unterschied macht

Ein klarer Vorteil für einfache Aufgaben

Der größte Unterschied entsteht, wenn du nur mehrere Dokumente zu einer PDF zusammenstellen möchtest. Du musst dafür weder ein Adobe-Abonnement bezahlen noch Dateien auf eine fremde Webseite hochladen. Die Bearbeitung bleibt im Browser, während die Originale auf deinem Gerät gespeichert werden.

Besonders die Notes-Leiste erweitert den Nutzen über das reine Zusammenführen hinaus. Anmerkungen aus mehreren PDFs können zentral gesucht, gefiltert und wieder im Dokument gefunden werden. Hinzu kommt, dass jede Änderung ein neues Dokument erzeugt und der ursprüngliche Stand erhalten bleibt.

Kurz gesagt: Microsoft Edge Developert den PDF-Reader von einer reinen Anzeige zu einem lokalen Arbeitsbereich für Dateien und Anmerkungen. Der entscheidende Haken ist der Zeitplan: Die neuen Funktionen sollen erst im Januar 2027 starten.

Quellen

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