Familienfahrt, Kredite und Fristen: Das ändert sich im November
Bahn, kleine Kredite und wichtige Fristen rücken beim Monatswechsel in den November: Ein Überblick über die Änderungen, die dich konkret betreffen könnten.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert November ab 2026: Bahn, Kredite und Fristen – was sich ändert.
Am 1. November wird das zunächst für die Sommerferien gedachte ICE-Ticket für Familien dauerhaft verfügbar. Gleichzeitig rückt der 20. November bei kleinen Krediten und Ratenkäufen in den Mittelpunkt, weil Anbieter dann genauer prüfen müssen, ob ihre Kunden die Rückzahlung tatsächlich leisten können.
Der Monatswechsel bringt außerdem eine neue Bearbeitungsgebühr von 2 Euro für online bestellte Waren aus Drittländern, eine Frist zum Wechsel der Kfz-Versicherung und konkrete Starttermine für Weihnachtsmärkte in fünf Städten. Der Bericht von ZEIT ONLINE und der Beitrag aus dem Handelsblatt bündeln diese Änderungen für den November.
Das ICE-Familienticket kostet 99,99 Euro
Das Angebot
Ab dem 1. November können Familien dauerhaft mit einem Pauschalticket der Deutschen Bahn reisen. Eine Hin- und Rückfahrt im ICE kostet 99,99 Euro. Das Ticket gilt für bis zu fünf Personen und schließt eine Sitzplatzreservierung ein.
Der Verkauf startet bereits am 26. Oktober. Ursprünglich war das Ticket nur für die Sommerferien geplant. Wegen der hohen Nachfrage nimmt die Bahn es nun dauerhaft in ihr Sortiment auf. Für eine Familienreise im November heißt das: Das bisher befristete Sommerangebot wird durch ein dauerhaftes ICE-Pauschalticket ersetzt.
Am 20. November gelten strengere Regeln für kleine Kredite
Die Prüfung der Rückzahlbarkeit
Ab dem 20. November müssen Anbieter bei Minikrediten und Ratenkäufen genauer prüfen, ob ihre Kunden die Rückzahlung leisten können. Das betrifft nach den vorliegenden Angaben auch Kurz- und Kleinkredite bis 200 Euro sowie zinsfreie Zahlungsaufschübe.
Damit wird ein One-Click-Kauf nicht mehr so selbstverständlich wie bisher. Vor dem Abschluss muss der Anbieter die Rückzahlbarkeit prüfen. Ziel der strengeren Regeln ist es, Verbraucher besser vor Schuldenfallen zu schützen.
Bei einem laufenden Ratenkauf oder einem Kredit bis 200 Euro ist der 20. November deshalb ein konkretes Datum. Ab diesem Zeitpunkt gelten für die Prüfung durch den Anbieter die neuen Vorgaben.
Die Kfz-Versicherung muss spätestens am 30. November gekündigt werden
Die Wechselfrist
Bei vielen Kfz-Versicherungsverträgen läuft die Kündigungsfrist am 30. November ab. Die Kündigung muss spätestens an diesem Tag beim bisherigen Versicherer eingegangen sein. Das gilt für Verträge, deren Versicherungsjahr am 31. Dezember endet.
Für deinen eigenen Vertrag ist der 30. November damit nicht nur ein Erinnerungsdatum, sondern der letzte Kündigungstag. Ob die Voraussetzung des am 31. Dezember endenden Versicherungsjahres auf deinen Vertrag zutrifft, hängt von dessen Bedingungen ab.
Ab 1. November starten die Anträge für 2027
Die Lohnsteuerermäßigung
Wer lange Pendelstrecken hat oder hohe Ausgaben für Fortbildungen übernimmt, kann eine Lohnsteuerermäßigung beantragen. Damit reduziert sich die monatliche Steuerlast früher, ohne auf die jährliche Steuererklärung warten zu müssen. Die gesamte Einkommensteuer ändert sich dadurch nicht.
Anträge für das laufende Jahr können noch bis zum 30. November beim Finanzamt gestellt werden. Die Antragsfrist für 2027 beginnt bereits am 1. November.
Online-Importe können ab November teurer werden
Die neue Bearbeitungsgebühr
Ab November gilt für im Internet bestellte und in die EU eingeführte Produkte eine neue Bearbeitungsgebühr von 2 Euro. Sie betrifft Importe aus Drittländern wie China oder den USA. Für die Gebühr sind Online-Händler oder Importeure verantwortlich.
Besonders betroffen könnten Unternehmen wie Shein, Temu oder AliExpress sein, die große Mengen günstiger Ware nach Europa liefern. Endverbraucher sind nicht direkt zur Zahlung der Gebühr verpflichtet. Experten warnen allerdings, dass Händler sie teilweise über höhere Produktpreise weitergeben könnten.
Die ersten Weihnachtsmärkte öffnen ab dem 20. November
Die Starttermine
Große und traditionelle Weihnachtsmärkte öffnen in diesem Jahr vor dem ersten Adventswochenende. Das liegt am 28./29. November. In Aachen und München starten die Märkte bereits am 20. November.
Danach folgen der Frankfurter Weihnachtsmarkt und der Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Gendarmenmarkt am 23. November. Der Dresdner Striezelmarkt öffnet am 25. November, der Nürnberger Christkindlesmarkt am 27. November.
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Quellen
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