Niedrigwasser am Rhein: Düsseldorfer Rheinfähre meldet Kurzarbeit an
Hitzesommer vorüber, Dürre bleibt: Eine Düsseldorfer Rheinfähre hat Kurzarbeit angemeldet, weil der Pegel des Rheins weiter zu niedrig ist. Was Pendlerinnen und Pendler jetzt wissen sollten.
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Der Hitzesommer ist vorbei, die Dürre am Rhein ist es nicht. Noch immer bleibt der Pegel des größten deutschen Flusses zu niedrig – und das hat jetzt handfeste Folgen für den Fährverkehr. In Düsseldorf hat eine Rheinfähre Kurzarbeit angemeldet.
Für Pendlerinnen und Pendler, die auf die Fähre angewiesen sind, ist das mehr als eine Randnotiz. Bleibt der Wasserstand dauerhaft unter den nötigen Marken, fallen Fahrten aus oder der Betrieb ruht ganz. Die Anmeldung von Kurzarbeit in Düsseldorf zeigt, dass diese Schwelle offenbar erreicht ist.
Dabei steht Düsseldorf nicht allein. Die Lage am Rhein ist für Fährbetriebe insgesamt prekär – nicht nur an einem einzelnen Anleger.
Was die Kurzarbeit konkret bedeutet
Mit der Anmeldung von Kurzarbeit sichert das betroffene Unternehmen seine Beschäftigten ab: Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt einen Teil der Lohnkosten, wenn weniger oder gar nicht gearbeitet wird. Für die Fahrgäste heißt das: Die Fähre fährt voraussichtlich eingeschränkt weiter, kann bei weiter sinkendem Pegel aber jederzeit ganz ruhen. Das Risiko, plötzlich ohne Verbindung dazustehen, steigt damit.
Was Pendler jetzt wissen sollten
Wer in Düsseldorf oder anderswo am Rhein regelmäßig auf eine Fähre angewiesen ist, sollte vor der Fahrt einen Blick auf die aktuellen Betriebsmeldungen werfen. Die Brücken bleiben als Alternative verlässlich, kosten aber meist Zeit. Für Ausflügler: Eine spontane Rheinfahrt kann im aktuellen Zustand des Flusses ausfallen – der Umweg über eine Brücke ist dann die sicherere Wahl.
Wie geht es weiter?
Wie lange die Kurzarbeit in Düsseldorf anhält, hängt am Wetter. Solange ergiebiger Regen ausbleibt, bleibt der Pegel niedrig – und die Fährbetriebe bleiben unter Druck. Was am Ende zählt, ist schlicht, wie viel Wasser der Rhein in den kommenden Wochen tatsächlich noch bekommt.
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