Jensen Huang bei Microsoft: Ohne Windows 3.1 gäbe es Nvidia nicht
Nvidia-CEO Jensen Huang hat bei Microsofts Windows- und Surface-Keynote erzählt, dass sein Unternehmen ohne Windows nie entstanden wäre. Die Anekdote kommt am selben Tag, an dem Microsoft und Nvidia den Surface Laptop Ultra und neue KI-Workstations zeigen.
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Es klingt wie der Stoff, aus dem Tech-Mythen sind: Ein Gründer, der nie einen PC angefasst hatte, baut trotzdem den wertvollsten Chiphersteller der Welt. Nvidia-CEO Jensen Huang hat jetzt auf der Bühne von Microsoft selbst erzählt, warum sein Unternehmen ohne Windows wohl nie das Licht der Welt erblickt hätte.
Auf der Windows- und Surface-Keynote von Microsoft am Mittwoch, den 7. Oktober, sagte Huang laut dem Tech-Portal Frandroid, sein Unternehmen hätte ohne Windows nie das Licht der Welt erblickt. Den persönlichen Rückblick teilte er ausgerechnet an dem Tag, an dem Microsoft und Nvidia gemeinsam den Surface Laptop Ultra und neue KI-Workstations vorstellten. Der Auftritt war Programm: Zwei Partner, die ihren gemeinsamen Bogen von 1992 bis ins KI-Zeitalter spannen wollten.
Je n'avais jamais vu un PC.
Warum ausgerechnet Windows 3.1 der Auslöser war
Windows 3.1 war 1992 das erste Microsoft-Betriebssystem, das sich wirklich massenhaft verkaufte und eine einheitliche grafische Oberfläche auf Millionen Rechner brachte. Genau in dieses Umfeld fiel laut Frandroid die Geburtsstunde von Nvidia: Was als Nischenidee für bessere Grafik in Spielen begann, bekam durch Windows den Markt, der es brauchte. Ohne diese Plattform, so Huangs Botschaft, wäre der Schritt vom Garagenprojekt zum Weltkonzern ausgeblieben.
Der Auftritt bei Microsoft war kein nostalgischer Ausflug
Der Termin am 7. Oktober verfolgte ein klares Ziel. Microsoft und Nvidia wollten sichtbar machen, wie eng ihre Wege heute im KI-Geschäft verflochten sind. Vorgestellt wurden unter anderem der Surface Laptop Ultra und Workstations, die für KI-Anwendungen gedacht sind. Huangs Blick zurück auf 1992 passt perfekt in diese Erzählung: Vom gemeinsamen Start mit Windows 3.1 bis zur gemeinsamen KI-Zukunft – 33 Jahre Partnerschaft in einer Keynote.
Was das für dich bedeutet
Die Episode rückt einen oft übersehenen Punkt in den Vordergrund: Die Geschichte der heutigen Tech-Giganten ist nicht nur eine Geschichte genialer Gründer, sondern auch eine Geschichte der Plattformen, die ihnen den Weg geebnet haben. Für Nvidia war diese Plattform Windows 3.1. Wer heute verstehen will, warum Microsoft zu den größten Abnehmern von Nvidias KI-Chips gehört, muss bis ins Jahr 1992 zurückblicken – und zu einem CEO, der bis dahin nie einen PC angefasst hatte.
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