Babyspinat statt Grünkohl: NYT testet KI-Kochhilfe
Die New York Times testet in ihrer Cooking-App eine KI, die Rezepte verändert, Zutaten ersetzt und Portionsgrößen anpasst. Das Beispiel mit Babyspinat zeigt, wie konkret die Empfehlungen bereits sind.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert NYT Cooking: KI passt Rezepte an – und löst schon Streit aus.
Ein Babyspinat-Test zeigt, was die neue KI können soll
Die Idee klingt auf den ersten Blick simpel: Du gibst der NYT Cooking App eine Zutat, die du gerade daheim hast, und die KI schlägt vor, wie du das Rezept damit umsetzen kannst. In einem Beispiel eines Nutzers soll Babyspinat anstelle von Grünkohl verwendet werden.
Die KI geht über ein einfaches Ersetzen von Zutaten hinaus. Weil Babyspinat schneller zusammenfällt als Grünkohl, empfiehlt das Werkzeug, ihn erst zu einem späteren Zeitpunkt beim Kochen hinzuzufügen. Damit verändert die Funktion nicht nur die Zutatenliste, sondern berücksichtigt offenbar auch die Reihenfolge der Zubereitung.
Die Funktion wurde von Genevieve Ko, Senior Editor bei NYT Cooking, am Freitag angekündigt. Das Team beschreibt ihr Ziel allgemein als die Anpassung der Rezepte an das, was ein Koch in einem bestimmten Moment braucht.
„Grundsätzlich sollen unsere Rezepte so funktionieren, wie es der Koch in diesem Moment braucht.“
Drei Aufgaben übernimmt die KI in der Cooking-App
Zutaten ersetzen
Du kannst die App nach einem Ersatz für eine Zutat fragen. Im dokumentierten Beispiel nennt die App selbst die zeitliche Anpassung: Babyspinat soll wegen seines schnelleren Welkens später hinzugefügt werden.
Küchengeräte berücksichtigen
Die Funktion kann nicht nur Zutaten, sondern auch benötigte Küchengeräte berücksichtigen. Damit soll sie flexibler reagieren als ein starr geschriebenes Rezept.
Portionen skalieren
Außerdem kann die App die Menge der Zutaten auf eine beliebige Zahl von Personen abstimmen. Für größere Haushalte oder kleinere Portionszahlen sinkt damit ein Teil der Rechen- und Umstellungsarbeit.
Der Test stößt bereits auf Widerstand
Trotz der praktischen Beispiele hat die Ankündigung nach Angaben von The Verge unter Nutzern für Streit gesorgt. Der vorliegende Artikel nennt allerdings keine konkreten Beispiele für die unterschiedlichen Positionen. Fest steht: Die Reaktionen beschränken sich nicht auf Zustimmung.
Für dich stellt sich deshalb vor allem die Frage, wie die App ihre Vorschläge konkret begründet. Der Babyspinat-Fall zeigt immerhin, dass die KI nicht nur Ersatzprodukte nennt, sondern auch den Zeitpunkt des Hinzufügens anpassen kann. Ob sich solche Ratschläge bei komplexeren Rezepten durchgehend nachvollziehbar anfühlen, muss der laufende Test noch zeigen.
Was das für deinen Küchenalltag bedeutet
Wenn du nur ein bestimmtes Gemüse vorrätig hast oder für eine andere Personenzahl kochst, könnte die Funktion den praktischen Nutzen erhöhen. Statt jedes Rezept mühsam umzurechnen, erhältst du von der App zunächst einen Vorschlag. Der Goldstandard wäre dabei eine flexible Zubereitung, die sich an deine vorhandenen Zutaten anpasst, ohne dass du das Rezept komplett selbst umbaust.
Behalte dabei zwei Dinge im Blick: Erstens steckt die Funktion noch im Test. Zweitens beschränkt sich die KI nicht auf die Frage nach einem Ersatz, sondern kann auch die Kochweise verändern. Genau diese Ratschläge solltest du prüfen, bevor du ihnen in deiner eigenen Küche folgst.
Mehr Details zum Test
The Verge berichtet ausführlich über die KI-Funktion der NYT Cooking App.
Passend dazu

Panorama
Song auf TikTok viral machen: Was 6 Monate Recherche und 14 Fälle wirklich zeigen

Panorama
Spotify als Künstler Verdienst: 9 Erkenntnisse aus Erfahrungsberichten, die die meisten übersehen

Panorama
Amazon Flex Erfahrungen: Warum aus 3 Stunden Schicht schnell 4,5 Stunden Arbeit werden

Panorama
Too Good To Go Erfahrungen: Lohnt sich der Job? + 9 Tipps
Quellen
Was denkst du?
AI-unterstützt · redaktionell betreut
Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.