LIVE
Paige Bueckers und Azzi Fudd bestätigen ihre Trennung – kein Einfluss auf den WNBA-DraftZelda Ocarina of Time: Hühner im Cocorico-Dorf – Der leere Trank spart ZeitPossible Love: Was Lee Chang-dong über unsere Zeit sagtMykonos: 14 Erlebnisse und Tipps, um zu erkennen, ob sich die Reise lohntJesús de Miguel: Sánchez-Pizjuán wird zur GedenkstätteAmsterdam-Tipps: 14 Erfahrungen für Anfänger – lohnt sich die Reise?Oscar Micheaux Roadshow 2027: Große Pläne für Indie-FilmeBank of England erhöht Leitzins auf 4 %: Was das für dein Geld bedeutetFrankreich statt Italien: Bombendrohungen beeinträchtigen Europas FlügeSpritpreisdeckel: SPD setzt Wirtschaftsministerin Reiche FristNintendo: Umsatz rückläufig, aber die Switch 2 hält ihren Rekord mit 26,35 Millionen KonsolenChannel 4 stoppt MAFS UK: Was die Vergewaltigungsvorwürfe auslösten

Nach DLSS und FSR: Sony bringt eigene Frame-Generation für die PS6

Sony hat ein neues Patent eingereicht, das zeigt, wie das Unternehmen Frame Generation für die PlayStation 6 umsetzen will. Was bislang bekannt ist — und was ein Patent wirklich verrät.

3 Min. Lesezeit
Nach DLSS und FSR: Sony bringt eigene Frame-Generation für die PS6AI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert PlayStation 6: Sony patentiert eigene Frame-Generation.

Sonys neuestes Patent trägt einen nüchternen Namen – "Generation Super Sampling", Patentnummer US-20260320740-A1 – und wurde am 16. Oktober 2026 veröffentlicht. Für dich heißt das: Die Japaner haben konkreter als bisher skizziert, wie Frame Generation in der PlayStation 6 ablaufen könnte.

Was Frame Generation überhaupt bringt

Bei der Technik berechnet die Hardware künstliche Zwischenbilder, die zwischen die tatsächlich vom Spiel gerenderten Frames geschoben werden. Das Ergebnis: mehr Bilder pro Sekunde, ohne dass die Engine mehr Arbeit leisten muss. Wer auf einer modernen GPU schon einmal Nvidias DLSS-basierte Frame Generation eingeschaltet hat, kennt den Effekt – flüssigere Bewegungen, teils auf Kosten von Latenz und Bildqualität.

Der Clou: Dein Controller verrät der Konsole, wohin du zielst

DLSS zieht für die Zwischenbilder bisher vor allem Motion-Vector-Informationen aus der Game-Engine. Sonys Patent beschreibt zwar ebenfalls einen "mostly standard form of frame generation" – also das klassische Prinzip mit interpolierten Frames – setzt aber an einem entscheidenden Punkt anders an: Die Vorhersage, wie sich das Bild von Frame zu Frame verändert, soll zusätzlich Input-Daten vom Controller einbeziehen. Wenn du also gerade nach links drückst, weiß die Konsole schon, in welche Richtung sich dein Charakter im nächsten Bild bewegen wird. Laut den Patent-Notes soll das die Latenz und das sogenannte "Hitching" – also kurze Ruckler zwischen den Frames – reduzieren.

Mehr als nur ein Bild pro Frame

Das Patent lässt zudem die Tür für Multi-Frame Generation offen – jene Technik, die Nvidia Ende 2025 mit der RTX 5090 auf den PC gebracht hat. Wörtlich heißt es in der Anmeldung: "The decoder system may be trained to predict any number of images before or after the input image." Die Frage ist nur: Braucht eine Konsole am Fernseher das überhaupt? Multi-Frame Generation lohnt sich auf dem PC vor allem bei Monitoren mit 144 Hz oder mehr. Selbst die schnellsten TVs schaffen aktuell nur 120 Hz – da ist der Spielraum begrenzt. Schaden würde die Option trotzdem nicht.

Was Sony noch patentiert hat

Patente sind Forschungstagebücher, keine Produktankündigungen. Sonys Patentlawine der letzten Monate liest sich allerdings wie ein Bauplan für die nächste Generation: Im September reichte Sony unter anderem ein Patent für einen KI-Agenten ein, der das System überwacht und Probleme behebt, bevor du sie bemerkst. Dazu kam eine Anmeldung für einen NFC-Leser im Controller – inklusive Tap-to-Pay-Funktion. Ob all das jemals in einem Seriengerät landet, ist offen. IGN-Autorin Jacqueline Thomas bringt es auf den Punkt: "There is a chance that none of these technologies see the light of day." Fest steht: Die PlayStation 6 zeichnet sich Stück für Stück auf dem Papier ab – wann sie kommt, hat Sony bislang nicht verraten.

Was das für dich bedeutet

Wenn Sony Frame Generation in die PS6-Hardware integriert, winkt mehr FPS bei gleicher Chip-Auslastung – gerade für aufwendige Exklusivtitel könnte das den Unterschied zwischen 30 und 60 fps machen. Die spannende Frage ist aber eine andere: Darfst du die Funktion überhaupt abschalten? Das Horrorszenario wäre, wenn Entwickler die Technik als Krücke benutzen und sie in Spielen erzwingen, die ohne sie nur 15 bis 20 fps liefern würden. Dass Sony explizit Controller-Input in die Pipeline einplant, könnte genau dieses Problem entschärfen – flüssiger Bildaufbau trotz künstlicher Zwischenbilder. Ob das in der Praxis hält, was das Patent verspricht, werden wir aber erst wissen, wenn Sony die nächste Konsole tatsächlich zeigt.

Quellen

Was denkst du?

AI-unterstützt · redaktionell betreut

Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.