LIVE
Amy Adams’ Tochter Aviana vergibt Mom-Punkte – dank Jenna OrtegaRobotaxis in Madrid: Waymo testet bald, Uber testet bereits, Bolt peilt 2027 anEbola-Fall in Nigeria: Nach Einreise aus Uganda positiv getestetRBA: Risiko einer fünften Zinserhöhung 2026 sinktHelen Haines verlor Bein nach mutmaßlichem Auto-Angriff in WangarattaAnthropic: offenbar 80 Milliarden Dollar Verlust – steckt Bilanzierung dahinter?Apple-Event nächste Woche: MacBook Pro M6 mit erstem Touchscreen erwartetYouTube Shopping und AliExpress: Der China-DealSam Altman: Warum Ann Altmans Missbrauchsklage abgewiesen wurdeMMA im römischen Theater von Amman: Was die UFC in Rom nicht schaffteTrump-Emissäre reisen für neue Ukraine-Gespräche nach NorwegenSiemens-Personalvorständin Wiese: KI ersetzt keine Einstiegsjobs

Niederländische Marine: Amalia wird Sergeant – mit nassem Extra

Prinzessin Amalia ist bei der niederländischen Marine zum Sergeant befördert worden – inklusive einer ungewöhnlichen Tradition: ein Eimer Wasser über dem Kopf, wie Bunte berichtet.

2 Min. Lesezeit
Niederländische Marine: Amalia wird Sergeant – mit nassem ExtraAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Prinzessin Amalia: Kalte Dusche zur Beförderung bei der Marine.

An einem Samstag im Oktober hat Prinzessin Amalia (22) den nächsten Rang ihrer militärischen Laufbahn erreicht: Sie ist auf dem Ausbildungsschiff „Statsraad Lehmkuhl" im Hafen von Den Helder zur Sergeantin der niederländischen Marine befördert worden. Bei der anschließenden kalten Dusche handelt es sich nicht um einen Ausrutscher, sondern um einen festen Brauch.

Warum die Abzeichen mit Meerwasser getauft werden

Die Beförderung fand während eines sogenannten „Alle hens" statt – einer Zeremonie, bei der sich die gesamte Besatzung eines Schiffs versammelt. Wie das Königshaus auf Instagram zeigte, salutierte die Thronfolgerin in Uniform und mit Barett vor der angetretenen Mannschaft. Dann folgte der Brauch: Ein Eimer Wasser wurde Amalia über den Kopf gegossen, damit die Abzeichen des neuen Dienstgrades mit Meerwasser benetzt werden. Auf den veröffentlichten Aufnahmen schien die Prinzessin die nasse Prozedur gelassen zu nehmen und lächelte.

Übersetzt heißt das: Bei der niederländischen Marine ist die Beförderung kein trockener Akt. Wer den nächsten Rang erreicht, wird nicht nur mit Urkunde und Applaus bedacht, sondern auch unter die Dusche gestellt – Meerwasser, versteht sich. Ein klassischer Initiationsmoment, festgehalten in königlichen Bildern.

Eine Woche auf See vor der Beförderung

Der Rang kam nicht aus dem Nichts. Zuvor war Amalia eine Woche mit der „Statsraad Lehmkuhl" auf See gewesen – gemeinsam mit Adelborsten, also Marinekadetten im ersten Ausbildungsjahr. Bei dem Schiff handelt es sich um einen norwegischen Dreimaster aus dem Jahr 1914, der regelmäßig als Ausbildungsschiff der Marine dient. Heißt: Wer dort mitfährt, sammelt echte seemännische Erfahrung, nicht nur Hafenrundfahrten.

Vom Verteidigungsstab über die Luftwaffe zur Marine

Amalias militärische Ausbildung begann 2025 am Defensity College, einem Programm, das Studierenden einen Nebenjob bei den Streitkräften ermöglicht und gleichzeitig die Verbindung zwischen Militär und Gesellschaft stärken soll. Die Teilnehmer durchlaufen verschiedene Stationen. Für Amalia hieß das zunächst: Verteidigungsstab, dann Luftwaffe. Seit September ist sie der Marine zugeordnet. Die Werkstudenten erhalten nach Angaben des Königshauses rund 16,50 Euro pro Stunde – Amalia selbst verzichtet auf die Bezahlung.

Eine königliche Familientradition

Mit ihrem Dienst setzt die Prinzessin eine militärische Familientradition fort. Ihr Vater, König Willem-Alexander (59), absolvierte seinen Wehrdienst ebenfalls bei der Marine, wechselte später zum Heer und erwarb bei der Luftwaffe das große militärische Flugbrevet. Das Königshaus verweist zudem auf die historisch enge Verbindung zwischen der Krone und den Streitkräften: Wilhelm von Oranien führte als Heerführer Truppen an, spätere Könige hatten den Oberbefehl inne. Seit der Verfassungsänderung von 1983 allerdings liegt dieser bei der Regierung – die persönliche Verbindung bleibt, die militärische Befehlsgewalt nicht mehr beim Königshaus.

Wenn du das in einen Satz packen willst: Eine Beförderung zur Sergeantin, ein Eimer Wasser, drei Stationen in knapp eineinhalb Jahren – und das alles vor dem 23. Geburtstag. Die Schlagzeilen erinnern sich an die Dusche. Die eigentliche Nachricht ist der Rang.

↓

Quellen

Was denkst du?

AI-unterstützt · redaktionell betreut

Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.