Sachsen-Anhalt: CDU-Politiker schlagen Fraktion geschlossenen Auszug vor
Nach der Wahl des AfD-Landtagspräsidenten fürchtet die CDU Sachsen-Anhalts, dass eigene Abgeordnete den AfD-Mann Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten mitwählen könnten. Ein kollektiver Saalverband soll das verhindern.
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Die Sorge sitzt tief in der sachsen-anhaltischen CDU: Könnten eigene Abgeordnete bei der Ministerpräsidentenwahl versehentlich oder heimlich den AfD-Kandidaten Ulrich Siegmund mitwählen? Nach Informationen des Spiegel empfehlen CDU-Politiker ihrer Fraktion deshalb einen drastischen Schritt — bei der Wahl den Plenarsaal geschlossen zu verlassen.
Hintergrund ist die umstrittene Wahl des AfD-Landtagspräsidenten, die laut Handelsblatt Spekulationen über das Abstimmungsverhalten einzelner CDU-Abgeordneter befeuert hat. Die nächste wichtige Abstimmung im Landtag steht im Dezember an — offenbar wird schon jetzt vorgebaut.
Was bislang bekannt ist
Mit dem geschlossenen Saalverband will die Union nach Angaben des Spiegel verhindern, dass einzelne Abgeordnete durch Fehler oder abweichendes Verhalten die Wahl des AfD-Mannes Siegmund zum Ministerpräsidenten ermöglichen. Konkrete Beschlüsse oder offizielle Stellungnahmen der Fraktionsspitze sind aus den vorliegenden Berichten nicht zu entnehmen.
Stand: weitere Angaben folgen.
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