LIVE
Jérémie Beyou bricht die Route du Rhum ab – was jetzt zähltExklusiv: Weitreichende Handelserleichterungen zwischen EU und GroßbritannienIgnacio Galán: 80 Milliarden Euro und ein großer EhrentitelBMW-Gewinnwarnung: Das Sparprogramm drückt aufs AutogeschäftHonor Pad X8a: Android-Tablet im Singles-Day-AngebotSanti Maratea wehrt Vorwürfe ab: Das steckt im Streit mit La China AnsaBarcelona-Insider-Kosten: Lohnt es sich? 12 Checks vor der BuchungPellegrini vor Dortmund: „Der Betis ist ein großartiges Team“Xbox Series X-BITE: Die Konsole und der falsche AlligatorXbox 25 Jahre: Großes Spielepaket, aber der Preis überzeugt nicht alleCelebrity Traitors: Chef will Prinz William und Tom CruiseRoute du Rhum: Charles Caudrelier nach Foil-Avarie zur Rückkehr gezwungen

Santi Maratea widerspricht den Vorwürfen im Streit mit La China Ansa

Nach seinem Auftritt bei „PH, Podemos Hablar“ reagierte Santi Maratea auf die Vorwürfe rund um La China Ansa. In einem Video bestreitet er, Mediationen verpasst zu haben, äußert sich zu einer Spendenaktion und warnt davor, ihn einer Vertuschung zu bezichtigen.

5 Min. Lesezeit
Santi Maratea widerspricht den Vorwürfen im Streit mit La China AnsaAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Santi Maratea wehrt Vorwürfe ab: Das steckt im Streit mit La China Ansa.

Der Streit um Santi Maratea und die argentinische Journalistin La China Ansa hat eine neue Ebene erreicht: Nach den Reaktionen auf seinen Auftritt bei „PH, Podemos Hablar“ veröffentlichte der Influencer ein Video, in dem er die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurückweist. Ausdrücklich erklärt er darin, sich vor nichts zu verstecken.

Damit reagiert Maratea nicht auf eine einzelne Aussage, sondern auf das gesamte Bündel an Vorwürfen, das im Zusammenhang mit seinem Auftritt und einer damit verbundenen Spendenaktion entstanden ist. Die zentralen Fragen sind, ob er an angebotenen Mediationsgesprächen teilnehmen wollte und wie er die Forderungen zur Kollekte bewertet.

Der Streit begann bei einer Spende für „El refugio de Eli“

Der entscheidende zeitliche Zusammenhang liegt laut Clarín in den Reaktionen auf seinen Auftritt bei „PH, Podemos Hablar“. Die Sendung lief am Samstag, 31. Oktober, bei Telefe. Nach der Ausstrahlung kritisierten viele Zuschauer Maratea dafür, wie er die Journalistin ansprach, und bezeichneten seinen Ton als „gewalttätig“.

Der Streit war bereits vorher an einem konkreten Thema entzündet: Ansa fragte ihn nach einer Spendenaktion, die Maratea für „El refugio de Eli“ inszeniert hatte. Das Tierheim für Hunde liegt in Adrogué und war 2021 von einem Brand betroffen. In der Aktion sammelte Maratea nach den im Bericht genannten Angaben 18,5 Millionen Pesos.

Damit ging es in dem Gespräch nicht um eine abstrakte Debatte über Prominenz oder Medienpräsenz. Ansa stellte eine konkrete Frage zur Finanzierung des Tierheims. Maratea wies die gegen ihn erhobenen Vorwürfe nun in einem Video auf seinem Instagram-Konto zurück. Clarence berichtet, dass er dort mehr als drei Millionen Follower hat.

Mediationen: Maratea sagt, er habe sie selbst angestoßen

Die Mediationen

Maratea bestreitet, sich einer Mediation entzogen oder deren Teilnahme verweigert zu haben. In seinem Video legt er sogar eine andere Version der Vorgänge dar: Nicht nur sei er zu den Gesprächen erschienen, sondern er habe die Mediationen selbst angestoßen.

Seine konkrete Erklärung lautet: „Nicht nur bin ich zu den Mediationen erschienen, sondern ich habe sie selbst gemacht.“ Damit richtet sich seine Verteidigung nicht allein gegen den Vorwurf, er sei einer Vermittlung ausgewichen. Er widerspricht zugleich der Version, die Verantwortung für die Einberufung liege ausschließlich bei der Gegenseite.

Die veröffentlichten Informationen nennen jedoch weder die konkreten Parteien noch Zeitpunkt und Ablauf der Mediationen. Deshalb lässt sich anhand des Berichts nicht feststellen, worüber genau verhandelt wurde oder welches Ergebnis von den Gesprächen erwartet wurde. Sicher belegt ist Marateas Aussage. Sie ist seine Darstellung der Ereignisse, keine unabhängige Bestätigung durch die beteiligten Parteien.

Forderungen zur Spendenaktion: Eine neue Klage soll noch nicht zugestellt worden sein

Die Forderungen

Zusätzlich äußert sich Maratea zu den Forderungen im Zusammenhang mit der solidarischen Spendenaktion. Er verteidigt dabei sein Vorgehen. Besonders wichtig ist seine Aussage zu einer weiteren Klage im Zusammenhang mit der Rechnungslegung über die gesammelten Gelder. Diese Forderung sei erst kürzlich eingereicht worden, habe ihn aber noch nicht förmlich zugestellt bekommen.

„Die Klage ist noch nicht einmal herausgegangen“, erklärte Maratea nach Darstellung des Berichts. Dafür müsse der Richter zunächst eine Übergabe an die Gegenpartei verfügen; selbst dieser Schritt sei noch nicht erfolgt. Auf die Berichterstattung habe er erst durch die Medien aufmerksam werden, was ihm nun die Möglichkeit gebe, spontan zu erscheinen. Seine Botschaft dazu: „Ich verberge mich vor nichts. Ich komme überall hin, ich habe kein Problem damit.“

Maratea beschreibt außerdem den juristischen Ablauf der bisherigen Auseinandersetzung. Nach seiner Version hat er zuerst selbst eine Klage eingereicht. Daraufhin sei von der anderen Seite eine Gegenklage eingereicht worden, also eine Klage als Antwort auf seine Klage. In seinen Worten vergleicht er das mit einem Gegenangriff: „Du hast mich verklagt? Dann verklage ich dich jetzt.“

Die veröffentlichten Informationen geben weder die Namen der Beteiligten noch die konkreten Forderungen der Verfahren wieder. Deshalb lässt sich aus dem Video nicht ableiten, ob die angestrebte Rechnungslegung bestimmte einzelne Spenderinnen und Spender, einen bestimmten Betrag oder die gesamte Kollekte betrifft. Klar ist nur, welche Position Maratea öffentlich vertritt.

Warum ausgerechnet 50 Pesos zum Beispiel wurden

Der schärfste Teil seiner Verteidigung betrifft die Frage, wer eine Rechnungslegung verlangen dürfe. Nach Darstellung des Berichts kritisiert Maratea, dass die Frau, die den Anspruch vorantreibe, nicht direkt an der Spendenaktion beteiligt gewesen sei. Er sagt, sie habe von einer Person, die tatsächlich beigetragen habe, eine Vollmacht erhalten.

Sein konkretes Beispiel: Wenn er in einer Aktion 18.500.000 Pesos gesammelt habe und jemand nur 50 Pesos beigesteuert habe, könne er diesem einen einzelnen Beitrag offenlegen. Daraus folge nicht automatisch eine Pflicht, 18.500.000 Pesos gegenüber allen Spendenden zu rechtfertigen. Maratea widerspricht damit der Forderung nach einer umfassenden Abrechnung, sofern sie von einer Person erhoben wird, die nach seiner Darstellung selbst kaum oder gar nicht beigetragen hat.

Eine vollständige Abrechnung lehnt er damit nicht grundsätzlich ab. Er erklärte, jeden einzelnen Peso grundsätzlich belegen zu können. Zugleich will er die Berechtigung der jeweiligen Klägerin geprüft sehen: Wer sich mit einzelnen Beiträgen selbst beteiligt habe, solle die Möglichkeit erhalten, Auskunft zu verlangen und die entsprechenden Ansprüche weiterzuverfolgen.

Maratea glaubt, die Gegenseite wolle den Ausbau eines negativen Bildes seiner Arbeit erreichen. Seiner Darstellung nach würden die Klagen signalisieren, niemand vertraue ihm, alle glaubten, er habe Geld gestohlen, und jeder wolle Rechenschaft. Genau deshalb sieht er in seiner öffentlichen Verteidigung mehr als einen persönlichen Rechtsstreit.

Maratea verteidigt einen „Legacy“ aus Tausenden Spenden

Die Veröffentlichung verschiebt den Fokus damit von der Auseinandersetzung selbst auf Marateas Darstellung der Vorgänge. Seine Aussagen richten sich nicht nur an das Publikum der Sendung, sondern auch an diejenigen, die die Vorwürfe in den sozialen Medien diskutieren.

Am Ende seines Videos verband er seine Verteidigung mit den solidarischen Sammelaktionen, die er nach eigener Aussage angestoßen hat. Er wolle nicht nur seinen „guten Namen und seine Ehre“ schützen, sondern auch das Vermächtnis von „Tausenden und Tausenden“ Jungen und Mädchen bewahren, die Geld für die Verwirklichung konkreter Vorhaben gespendet hätten.

Das Video klärt damit seine Position, nicht den Streit selbst. Es fehlen weiterhin die Namen der Verfahrensbeteiligten, die konkreten Forderungen sowie eine direkte Reaktion von La China Ansa. Maratea hat aber einen klaren Ablauf skizziert: Mediationen angestoßen, selbst eine Klage eingereicht, eine Gegenklage erhalten und von einer noch nicht formell zugestellten Klage zur Rechnungslegung erfahren. Seine Verteidigung ist damit klar abgegrenzt – ein Beweis für die Unschuld der erhobenen Vorwürfe ist sie nicht.

Quellen

Was denkst du?

AI-unterstützt · redaktionell betreut

Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.