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Magdeburg wirft Kielce raus – Ticket für die Hauptrunde gelöst

Der SC Magdeburg bezwingt den polnischen Meister Industria Kielce dank einer starken zweiten Halbzeit und steht vorzeitig in der Hauptrunde der Handball-Champions-League.

3 Min. Lesezeit
Magdeburg wirft Kielce raus – Ticket für die Hauptrunde gelöstAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert SC Magdeburg stürmt in die CL-Hauptrunde – nach Aufholjagd gegen Kielce.

Der SC Magdeburg hat seinen Lauf in der Champions League fortgesetzt und steht bereits nach dem vierten Spieltag in der Hauptrunde. Am Mittwochabend (14.10.2026) rang der SCM den polnischen Meister Industria Kielce mit 30:27 (13:14) nieder und feierte damit den vierten Sieg im vierten Spiel. Was nach acht Minuten nach einem klaren Fehlstart aussah, endete als eindrucksvolle Willensleistung einer Mannschaft, die sich nach der Pause völlig verwandelt zeigte.

Wie Kielce den SCM früh unter Druck setzte

Die Ausgangslage hätte kaum schlechter sein können. Kielce, angeführt vom slowenischen Superstar Aleks Vlah, setzte die Magdeburger mit aggressiver Defensive unter Druck und zwang sie zu einer Vielzahl von Ungenauigkeiten im Angriff. Nach acht Minuten stand es 1:4 aus Sicht der Gastgeber, beim 6:9 in der zwölften Minute sah sich Trainer Bennet Wiegert schon zur ersten Auszeit gezwungen – mit einer unmissverständlichen Ansage an sein Team: „Ich brauche von jedem mehr Energie. Das ist hier kein Selbstläufer.“ Die erhoffte Wirkung blieb zunächst aus. Vlah fand weiter Lücken in der SCM-Abwehr, und in einer unglücklichen Zweikampfszene traf er Felix Claar mit dem Ellenbogen an der Schläfe. Der Schwede musste blutend vom Feld.

Kristjansson führte den SCM zurück ins Spiel

Während Claar an der Seitenlinie behandelt wurde, übernahm Gislj Kristjansson Verantwortung und brachte die Magdeburger bis auf 9:10 (19.) heran. Kielce nutzte die Magdeburger Fehler weiter konsequent aus und zog noch einmal auf 10:13 davon. Erst in den Schlussminuten der ersten Hälfte schlichen sich den Gästen selbst Ungenauigkeiten ein, die Magdeburg zum 13:14-Pausenstand nutzte – und so überhaupt in Schlagdistanz hielt.

Dank der starken zweiten Halbzeit steht der SCM vorzeitig in der Hauptrunde der Champions League.

Quelle: Sportschau

Wie die zweite Halbzeit das Spiel kippte

Die Pause kam für den SCM genau richtig. Mit Felix Claar, der mit einem Pflaster neben dem Auge weiterspielte, liefen die gewohnten Abläufe wieder, das Tempo war spürbar höher als zuvor. Der SCM holte sich binnen weniger Minuten die erste Führung des Abends und baute den Vorsprung Minute um Minute aus. In der Defensive wuchs Torhüter Matej Mandić über sich hinaus und wurde mit insgesamt elf Paraden zum entscheidenden Rückhalt. Kielce agierte in der Folge zu aggressiv, kassierte zahlreiche Zeitstrafen und Siebenmeter – und schenkte dem SCM so selbst die Angriffe, die zum Sieg nötig waren.

Musche nervenstark, Kristjansson macht den Deckel drauf

Am Siebenmeterpunkt bewies Matthias Musche in dieser Phase absolute Konstanz: Alle fünf seiner Versuche verwandelte er sicher. Nach 44 Minuten führten die Magdeburger bereits 23:19, ehe Gislj Kristjansson drei Minuten vor dem Ende mit dem 30:25 endgültig den Deckel auf die Partie setzte. Kielce verkürzte in der Schlussphase zwar noch auf 30:27, doch der vierte Sieg im vierten Spiel war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Gefahr.

Was das für dich als SCM-Fan bedeutet

Mit dem vierten Erfolg im vierten Spiel ist die Hauptrunde der Königsklasse bereits gesichert. Du kannst also aufatmen: Der SCM geht befreit in die restlichen Gruppenspiele und spielt ohne Druck um die Platzierung. Kielce dagegen braucht in der kommenden Woche beim HC Kriens-Luzern selbst einen Sieg, um den Sprung in die Hauptrunde noch zu schaffen. Den ausführlichen Spielbericht findest du bei der Sportschau.

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