LIVE
Helene Hahn Loyd stirbt mit 78 Jahren: Disney- und DreamWorks-VeteraninDublin-Reiseführer: 15 Tipps, die deine ersten Tage wirklich einfacher machenSüdkoreas Börse bricht ein: Was KI-Sorgen und Ölpreise auslösenTabaksteuererhöhung: Bundestag korrigiert die zu früh erfolgte AktivierungDiego Paz: Dieser 23-Jährige will als Erster in Spanien ausgebildeter Spieler in die NFLBayer Leverkusen verliert in Marseille: 1:0 und der nächste DämpferJohn Wick als Animationsfilm: Keanu Reeves ist offiziell zurückRubio und das Rücktrittsgerücht: „Ich liebe meinen Job“Bolsonaro-Flucht: Wer vermittelte die Zahlung für den Flug?Brighton setzt Getafe in der Conference League unter Druck: Nur noch ein Punkt bis zum angestrebten TabellenplatzTrumps goldverziertes Oval Office: Dekor als Nationaldenkmal?90 Millionen Geflüchtete durch Klimawandel bedroht: Was UNHCR fordert

Selenskyj in Brüssel: 70 Milliarden Euro für 2027 gefordert

Beim EU-Gipfel in Brüssel verlangt Wolodymyr Selenskyj 70 Milliarden Euro für die ukrainische Verteidigung 2027 und warnt vor einer Lockerung der Russland-Sanktionen. Die EU stellt sich hinter Kiew – die Spannungen mit den USA bleiben.

2 Min. Lesezeit
Selenskyj in Brüssel: 70 Milliarden Euro für 2027 gefordertAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Selenskyj in Brüssel: 70 Milliarden Euro für 2027 gefordert.

Wolodymyr Selenskyj hat beim EU-Gipfel in Brüssel ein Verteidigungspaket von 70 Milliarden Euro für das Jahr 2027 gefordert. Das berichtet die Financial Times. Die Summe macht deutlich, in welchem Ausmaß die Ukraine weiterhin auf finanzielle Unterstützung aus dem Ausland angewiesen ist – und mit welchem Tempo Kiew die Hilfszusagen für die kommenden Jahre einkassieren will.

Bei dem Treffen warnte der ukrainische Präsident zugleich vor einer Lockerung der Sanktionen gegen Russland. Diese Warnung kommt nicht von ungefähr: Inmitten der Spannungen mit den USA versicherte die EU Selenskyj ihre Unterstützung – eine Geste, die in Kiew registriert wurde, die Frage nach dem künftigen Kurs Washingtons aber offenlässt.

Was steckt hinter der 70-Milliarden-Forderung?

Die geforderte Summe ist kein politisches Detail am Rande. Sie zeigt, in welchem Umfang die Ukraine ihre Verteidigung über 2027 absichern will – und zwar frühzeitig, bevor die Hilfsdebatten in den europäischen Hauptstädten wieder an Fahrt aufnehmen. Selenskyjs Vorstoß ist damit weniger ein Hilferuf als ein Versuch, sich jetzt die langfristige Zusage zu sichern. Die EU hatte in den vergangenen Jahren bereits umfangreiche Hilfen für die Ukraine bereitgestellt; mit der 70-Milliarden-Forderung für ein einzelnes Jahr setzt Kiew die Messlatte nun deutlich höher.

Die Sanktionen als Druckmittel

Die Warnung vor einer Sanktionslockerung ist der zweite zentrale Punkt des Brüsselauftritts. Inmitten der Spannungen mit den USA macht Selenskyj in Brüssel klar, dass ein Nachlassen des wirtschaftlichen Drucks auf Moskau aus ukrainischer Sicht nicht hinnehmbar wäre. Die Sanktionen gegen Russland sind eines der wichtigsten nicht-militärischen Mittel, mit denen der Westen die Kosten des Angriffskriegs für Russland hochzuhalten versucht. Jede Lockerung würde die Position Kiews schwächen – nicht nur militärisch, sondern auch mit Blick auf mögliche Verhandlungen über ein Ende des Kriegs.

Was das für dich bedeutet

Wenn du in Europa lebst, geht es bei dem Brüsseler Treffen nicht um Diplomatie in weiter Ferne. 70 Milliarden Euro für ein einzelnes Jahr sind eine Größenordnung, die europäische Haushalte und die künftige Ausrichtung der EU-Verteidigungspolitik direkt betrifft. Gleichzeitig zeigt der Auftritt, dass die Ukraine sich stärker an Europa binden will – als Antwort auf die Unsicherheit über den künftigen Kurs Washingtons. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Europa bereit ist, diese Lücke zu füllen.

Quellen

Was denkst du?

AI-unterstützt · redaktionell betreut

Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.