Signal ohne Telefonnummer – alle Änderungen im Überblick
Signal macht Schluss mit der Pflicht-Telefonnummer: Konten gibt es jetzt ohne Nummer, zunächst nur für Android. Eine kleine Gebühr soll Spammer ausbremsen, neue Backups erleichtern den Wechsel bei iPhones.
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Bei Amazon ansehenTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Signal ohne Telefonnummer: Diese Änderungen kommen jetzt.
Wer den Messenger Signal bislang nutzen wollte, kam an einer Sache nicht vorbei: der eigenen Mobilfunknummer. Sie war Login, Identität und Wiederherstellungs-Schlüssel in einem. Damit ist jetzt Schluss – zumindest auf einer Plattform.
Nach Angaben von heise online lassen sich Signal-Konten künftig auch ohne Telefonnummer anlegen, vorerst allerdings nur für Android. Damit fällt ein Kernstück der bisherigen Identität weg, das viele Datenschutz-bewusste Nutzer bislang vom Einstieg abgehalten hat.
Damit die offene Tür nicht von Spammern eingerannt wird, koppelt Signal die neue Freiheit an eine kleine Gebühr. Wie hoch die ausfällt, ist aus dem vorliegenden heise-Teaser nicht abzulesen. Parallel dazu erweitert Signal seine Backup-Funktion: Neue Backups sollen den Umzug bei iPhones erleichtern – und damit den Wechsel zwischen iOS und Android insgesamt deutlich unkomplizierter machen.
Was heißt "Signal ohne Telefonnummer" konkret?
Wer Signal heute öffnet, kennt das Prinzip: Bei der Registrierung wird die Mobilfunknummer abgefragt, per SMS-Code bestätigt und ist fortan Teil der eigenen Identität im Netz. Auch in der Kontaktliste taucht sie auf – ein Design-Element, das viele Nutzer stört.
Diese Bindung lockert Signal jetzt auf – laut heise online zunächst für Android. Welche Alternative an die Stelle der Nummer tritt und ob sich daran etwas für Bestandskunden ändert, lässt der vorliegende Bericht offen.
Kleine Gebühr als Spam-Bremse
Offene Registrierungen sind ein gefundenes Fressen für Spammer und Bot-Betreiber. Signal will dem nach Angaben von heise online mit einer kleinen Gebühr begegnen. Wie genau die Hürde aussieht – einmalig pro Konto, gestaffelt oder pro Nachricht –, ist aus dem Teaser nicht ersichtlich.
Das Prinzip, Anonymität mit Kosten zu koppeln, ist im Messenger-Markt nicht ganz neu. Andere Dienste gehen ähnliche Wege, um automatisierte Massen-Accounts auszubremsen.
Neue Backups erleichtern den Plattform-Wechsel
Der zweite Hebel im Update betrifft die Migration zwischen den Betriebssystemen. Nach Angaben von heise online erleichtern neue Backups den Wechsel bei iPhones – also den Umzug von oder zu einem iPhone.
Wer bisher zwischen Android und iOS hin- und herwechselte, ließ meist Teile seiner Chat-Historie oder Medien zurück. Mit der neuen Backup-Generation soll das einfacher werden. Was genau ins Backup wandert und wo es landet – lokal oder in der Cloud –, bleibt im Teaser unbeantwortet.
Was bislang offen bleibt
Der heise-Teaser skizziert die Richtung, hält sich bei technischen Details aber zurück. Offen sind unter anderem: der genaue Rollout-Zeitpunkt, die Höhe der Gebühr, der Mechanismus, der die Telefonnummer als Identifikator ablöst, und die Frage, ob und wann iOS-Nutzer in den Genuss der kontolosen Anmeldung kommen. Sobald heise online oder Signal selbst nachlegen, aktualisieren wir diesen Artikel.
Mehr zu Messenger-Apps, Verschlüsselung und Datenschutz findest du in unseren weiteren Beiträgen.
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