Sitges 2026: Marion Le Corroller holt mit 'Sanguine' den Hauptpreis
Das Sitges-Festival hat 'Sanguine' von Marion Le Corroller mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Der Body Horror über Arbeitsdruck ist erst der fünfte Gewinner-Film einer Regisseurin.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert 'Sanguine' gewinnt Sitges-Hauptpreis – Body Horror über den Druck am Arbeitsplatz.
Ein französischer Body Horror über den Druck am Arbeitsplatz hat beim Sitges-Filmfestival den Hauptpreis gewonnen. "Sanguine" von Marion Le Corroller setzte sich gegen die Konkurrenz durch und kassierte nach Angaben von El Mundo ein Preisgeld von 20.000 Euro. Beide großen spanischen Kulturredaktionen – El País und El Mundo – berichten übereinstimmend über den Erfolg.
Das Festival in der katalanischen Küstenstadt Sitges ist seit Jahrzehnten eine der wichtigsten Adressen für Horror-, Fantasy- und Science-Fiction-Kino weltweit. In jedem Oktober trifft sich dort die internationale Genreszene, um die mutigsten Produktionen des Jahres zu würdigen. Wer hier den Hauptpreis mitnimmt, hat die Jury des Festivals überzeugt – oft genug der Beginn einer internationalen Verbreitung.
Für Marion Le Corroller ist der Erfolg zugleich ein Stück Festivalgeschichte: Nach El Mundo ist "Sanguine" erst die fünfte preisgekrönte Regiearbeit einer Frau in der Wettbewerbsgeschichte. Welche Filme vor ihrem Hauptpreis standen und welche Regisseurinnen sie inszeniert haben, geht aus den vorliegenden Meldungen allerdings nicht hervor.
Arbeitsdruck als Körper: Was "Sanguine" zeigt
Beide vorliegenden Quellen – El País und El Mundo – beschreiben "Sanguine" übereinstimmend als Body Horror zum Thema "presión laboral", also Arbeitsdruck. Marion Le Corroller übersetzt darin die Erfahrung von Überlastung, Erschöpfung und Leistungsdruck in körperliche Verwandlung. Genauere Handlungsangaben – Figuren, Setting, Wendepunkte – liefern die Meldungen nicht; der Film folgt aber einem klassischen Body-Horror-Verfahren, bei dem Figuren ihre physische Hülle unter der Last innerer Belastung gleichsam abstreifen. In der Genregeschichte hat Body Horror immer wieder körperliche Metaphern für gesellschaftliche Themen gefunden – "Sanguine" setzt diese Linie mit dem Sujet Arbeitsdruck fort.
Beste Regie für Joko Anwar, beste Darsteller für Trinca und Magimel
Neben dem Hauptpreis vergab die Jury weitere Auszeichnungen, die zeigen, wie breit das diesjährige Programm aufgestellt war. Laut El País erhielt Joko Anwar den Preis für die beste Regie für "Ghost in the Cell". In den darstellerischen Kategorien setzten sich Jasmine Trinca und Benoit Magimel durch – beide aus dem europäischen Arthouse-Kino bekannt, diesmal in Genrefilmen zu sehen. Damit deckt die diesjährige Preisliste ein breites Spektrum ab: von europäischem Arthouse-Kino über asiatisches Genrekino bis zum französischen Body Horror.
Was das für dich bedeutet
Wenn du Genrekino mit gesellschaftlicher Botschaft schätzt, ist "Sanguine" ein Titel, den du im Auge behalten solltest. Welche Verleiher oder Streaming-Dienste den Film zeigen werden, geht aus den vorliegenden Meldungen allerdings nicht hervor. Die internationale Festivalberichterstattung der nächsten Tage wird zeigen, ob sich ein deutscher oder internationaler Verleih ankündigt.
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