Spahn unter Druck: Unionsfraktion fordert Ausschluss nach Foto
Nach seinem Rücktritt als CDU/CSU-Fraktionschef im Juli gerät Jens Spahn erneut unter Druck: Fraktionsmitglieder fordern nach einem Foto seinen Ausschluss aus der Unionsfraktion.
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Jens Spahn ist eigentlich schon abgetreten – doch jetzt holt ihn die Vergangenheit wieder ein. Nach seinem Rücktritt als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Juli steht der CDU-Politiker erneut unter Beschuss. Wie das Handelsblatt berichtet, fordern einige Fraktionsmitglieder seinen Ausschluss aus der Fraktion. Auslöser ist ein Foto, das in der Union für Unmut sorgt.
Die Wende kommt für viele Beobachter überraschend: Spahn sitzt inzwischen im Haushaltsausschuss des Bundestags – also mitten in einem der einflussreichsten Gremien des Parlaments. Doch offenbar reicht dieser neue Posten nicht, um die Kritiker in der eigenen Fraktion zu besänftigen.
Spahns Weg vom Fraktionsvorsitz in den Haushaltsausschuss
Spahn hatte im Juli den Fraktionsvorsitz abgegeben. Seither ist er im Haushaltsausschuss tätig. Über den genauen Inhalt des Fotos, das nun die neue Kritik auslöst, und über den Kreis der Abgeordneten, die seinen Ausschluss verlangen, berichtet die vorliegende Quelle nicht.
Was offen bleibt
Wie viele Fraktionsmitglieder die Forderung nach einem Ausschluss tatsächlich unterstützen, wie Spahn selbst auf die Initiative reagiert und welche konkreten Schritte die Fraktion nun prüft – all das geht aus den bisher vorliegenden Informationen nicht hervor.
Klar ist nur: Die Forderung fällt in eine Phase, in der Spahns Stellung in der Unionsfraktion ohnehin auf der Kippe steht. Wie es weitergeht, dürfte sich in den kommenden Tagen zeigen.
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