LIVE
Palomas Negras, Staffel 2: Helen, Wallace und die offene Frage zum FinaleVitaa und die 96 Millionen Euro: Ihre Angst, etwas zu verpassen, treibt sie zum ImmobilienkaufArthur Fils nach der Niederlage: „Er war einfach stärker als ich“Lotería Nacional: Wo stehen die Gewinnerzahlen vom 5. November?Kraken durch Engstellen: Was die acht Arme könnenDHB-EM-Quali: Sieg gegen Belgien, Gislason schimpft trotzdemMonsterverse bei Apple TV: Tim Robbins und Giancarlo Esposito steigen einKansas wählt den Wandel: Wähler verlieren die Geduld mit TrumpDuplass Brothers bei „Exam“: Kurzfilm im Oscar-FokusZelda in KI-Propaganda: Die Casa Blanca nutzt erneut ein umstrittenes MotivStellar Blade auf Switch 2: EVE im Straßenbild des AlltagsKamada rettet Crystal Palace: Remis nach Rückstand und Ausschluss

Stellantis setzt auf China: Diese Werke sollen weiterlaufen

Stellantis-Chef will freie Werkskapazitäten in Europa nicht durch Schließungen lösen, sondern mit den chinesischen Herstellern Leapmotor und Dongfeng füllen. Viele der Pläne sind allerdings noch nicht verbindlich.

2 Min. Lesezeit
Stellantis setzt auf China: Diese Werke sollen weiterlaufenAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Stellantis setzt auf China: Diese Werke sollen nicht schließen.

Stellantis-Chef setzt im Kampf gegen die eigene Absatzflaute auf China: Statt Werke zu schließen, will der Autokonzern freie Kapazitäten in Europa mit Leapmotor und Dongfeng füllen. Das berichtet heise online unter Berufung auf Aussagen des Managements.

Konkret geht es um Standorte, die wegen schwacher Nachfrage nach Modellen wie Opel, Peugeot, Citroën oder Fiat aktuell nicht ausgelastet sind. Die Idee: Bänder, die sonst auf der Kippe stünden, sollen künftig auch Modelle der chinesischen Hersteller produzieren.

Für dich als Beobachter heißt das erstmal: Stellantis geht einen ungewöhnlichen Weg — europäische Werke sollen nicht abgebaut, sondern für chinesische Marken geöffnet werden. Ob das tatsächlich passiert, steht auf einem anderen Blatt.

Wie verbindlich ist die Idee wirklich?

Hier lohnt der zweite Blick. Nach Angaben von heise online sind viele der Pläne noch nicht verbindlich. Es gibt also eine strategische Richtung, aber keine unterschriebenen Verträge, keinen bestätigten Produktionsstart, keine konkreten Stückzahlen.

Was der Stellantis-Chef skizziert hat, ist damit vor allem eines: eine Absichtserklärung. Ob daraus tatsächlich Modelle werden, die in einem europäischen Stellantis-Werk vom Band laufen, hängt an Verhandlungen — und an der Frage, ob beide chinesischen Partner das auch wirklich mitmachen.

Warum ausgerechnet chinesische Partner?

Die Rechnung hinter dem Schritt ist nachvollziehbar. Stellantis steht in Europa unter Druck: Die Nachfrage nach E-Autos aus eigener Produktion läuft schleppend, die Konkurrenz aus China ist günstig und aggressiv. Gleichzeitig drängen chinesische Hersteller nach Europa — und suchen Produktionsstätten, die näher am Markt liegen.

Leapmotor und Dongfeng bringen also ein eigenes Interesse mit, in Europa zu fertigen. Wenn die Stellantis-Bänder für sie mitlaufen, sinkt die Auslastungslücke — und Werke bleiben offen, die sonst vor dem Aus stehen würden.

Was im Hintergrund mitschwingt

Die EU-Kommission beobachtet die Verflechtung europäischer Werke mit chinesischen Herstellern genau. Ausgleichszölle auf chinesische E-Autos, Subventionsfragen und politische Bedenken sind Themen, die in Brüssel auf dem Tisch liegen — und eine Partnerschaft, die auf dem Werksgelände funktioniert, schnell kompliziert machen können.

Hinzu kommt: Stellantis steckt mitten in einem Strategiewechsel. Welche der Marken künftig noch eine zentrale Rolle spielen, ist intern offen (auto motor und sport, 29. April 2026). Dass der Chef ausgerechnet jetzt auf China als Retter für die Werke setzt, zeigt, wie ernst die Lage ist — und wie weit der Konzern gehen will, um Standorte zu halten.

Quellen

Was denkst du?

AI-unterstützt · redaktionell betreut

Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.