Tech-News am Donnerstag: Millionenschaden bei Ledger, 1000 Stellen bei Netflix
Heises Donnerstags-Rundschlag: Flächenbrand bei manipulierten Krypto-Wallets mit Millionenschaden, Netflix streicht rund 1000 Stellen in der größten Welle seit 2022 – und ARM und Qualcomm finden einen Kompromiss.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Verwanzte Ledger-Wallets, 1000 Netflix-Jobs weg, ARM/Qualcomm-Deal – der Tech-Morgen.
Dein Krypto-Wallet sieht aus wie ein frisch ausgepacktes Ledger – und ist trotzdem verwanzt. Heise spricht am Donnerstagmorgen von einem "Flächenbrand" manipulierter Krypto-Wallets, bei dem ein Millionenschaden entstanden ist. Mind-verse.de greift den Fall auf und wird konkreter: Die Geräte sollen demnach mit einem LTE-Modem ausgestattet sein, das die Seeds offenbar an Angreifer funkt. Klingt nach einem klassischen Supply-Chain-Angriff – nur dass die Lieferkette diesmal bis in die originalverpackte Hardware reicht.
Warum ausgerechnet Hardware-Wallets ins Visier geraten
Ein Software-Bug lässt sich per Firmware-Update schließen. Ein eingebautes LTE-Modul in einer gefälschten Hardware-Wallet dagegen sendet munter weiter Daten nach Hause, auch wenn du längst glaubst, alles sei sicher. Genau diese Lücke nutzen die Angreifer laut Mind-verse.de aus. Für dich heißt das beim Kauf: Wirklich nur direkt beim Hersteller bestellen, nicht über Marketplace oder Zwischenhändler, bei denen die originalverpackte Fälschung im Regal liegt.
Netflix streicht rund 1000 Stellen – die größte Welle seit 2022
Während Krypto-Nutzer um ihre Bestände bangen, müssen sich bei Netflix rund 1000 Beschäftigte Sorgen um ihren Job machen. Wie der Heise-Newsticker zeigt – und finanzen.net übernimmt –, ist es die "größte Entlassungsrunde seit 2022". Welche Teams genau betroffen sind und ob bestimmte Serienprojekte unter dem Sparkurs leiden, sagen die vorliegenden Meldungen nicht. Klar ist nur: Die Kostendisziplin des Streaming-Anbieters reißt nicht ab.
ARM und Qualcomm begraben das Kriegsbeil
Im jahrelangen Chip-Rechtstreit zwischen ARM und Qualcomm zeichnet sich eine Lösung ab. Heise kündigt ein "Kompromissurteil" an. Was genau die Parteien vereinbart haben, bleibt in den vorliegenden Quellen offen. Fest steht: Der Konflikt, der auch die Snapdragon-SoCs betrifft, wird offenbar außergerichtlich beigelegt. Selten, dass man im Chip-Recht so schnell einen Vergleich sieht – immerhin geht es hier um Lizenzmodelle, an denen praktisch jeder moderne Smartphone-SoC hängt.
Apple drückt bei HomeView auf die EU
Aples Auseinandersetzung mit Brüssel geht in die nächste Runde: Laut Heise-Überschrift übt Apple "HomeView-Druck auf die EU" aus. Hintergründe nennen die verfügbaren Quellen nicht – nur, dass das Thema in der heutigen Morgenrunde auftaucht. Es deutet auf einen weiteren Konflikt Apples mit der EU-Kommission hin, vermutlich rund um die geplante HomeKit-Kamera-Architektur und Apples Versuch, die Vorgaben in seinem Sinne zu beeinflussen.
Die heutige Tech-Runde im #heiseshow-Format zeigt zwei Trends: Sicherheitsrisiken wandern vom Software-Bug in die physische Lieferkette, und die Sparlogik der Streaming-Ära schlägt weiter durch. Dazu ein seltener Lichtblick im Chip-Recht: ARM und Qualcomm begraben das Kriegsbeil.
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