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Aus dem Regalobjekt wird eine PS1: BrickStation im Fokus

Ein Team aus der Schweiz macht aus der LEGO-PlayStation eine funktionsfähige Konsole für PS1-Spiele. BrickStation ist der Bausatz, mit dem das Nachbaumodell zu einem spielbaren Gerät umgebaut wird.

3 Min. Lesezeit
Aus dem Regalobjekt wird eine PS1: BrickStation im FokusAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert LEGO-PlayStation wird zur echten PS1: BrickStation aus der Schweiz.

83 zusätzliche LEGO-Teile verwandeln die PlayStation in Bausteinform in eine tatsächlich spielbare Konsole. Das Projekt BrickStation stammt von der Schweizer Firma Substance Labs. Sein Emulationsmodul nimmt genau den Platz des kleinen Ape-Escape-Dioramas ein, das zum originalen LEGO-PlayStation-Set 72306 gehört.

Das ist der entscheidende Clou: Du tauschst nicht einfach ein Dekorationsobjekt gegen ein anderes aus. Die sichtbare LEGO-Konsole bleibt erhalten, übernimmt aber eine Aufgabe, die ihre ursprüngliche Funktion klar übersteigt – sie startet echte PS1-Spiele.

Der Clou steckt im ausgetauschten Ape-Escape-Modul

Die LEGO-PlayStation umfasst 1.911 Teile und kostet laut Numerama 159,99 Euro. Das Set bildet die erste Sony-Konsole mit ihrem ursprünglichen Design ab. Zwei kleinere Dioramas im Inneren erinnern an Gran Turismo und Ape Escape.

BrickStation setzt nun genau an diesem Ape-Escape-Bereich an. Dort kommt ein technisches Modul zum Einsatz, das die Konsolensoftware auf einem Computer emuliert. Für dich heißt das: Die Bausteine bilden nicht nur das Gehäuse einer PlayStation ab. Das System kann tatsächlich Spiele der ersten PlayStation-Generation ausführen.

Der Anschluss an einen Fernseher erfolgt über HDMI. Die Spiele selbst kommen nicht von einem eingebauten Laufwerk, sondern von einer microSD-Karte*. USB- und Bluetooth-Controller werden unterstützt. Auch die originalen PlayStation-Speicherkarten funktionieren, sodass sich vorhandene Spielstände weiterverwenden lassen.

Damit lässt sich die neue Spielkonsole mit vertrauter Hardware verbinden. Du steckst einen Controller an, startest ein Spiel über die microSD-Karte* und siehst die Ausgabe am Fernseher. Der Übergang vom LEGO-Sammlerstück zum nutzbaren Gerät ist technisch klar definiert.

Ein funktionierender Power-Schalter und ein Motor für den Startton

Die Entwickler gingen bei den Details weiter als bei einer bloßen Elektrisierung des Modells. Der Power-Schalter der LEGO-Konsole schaltet das Gerät tatsächlich ein. Ein kleiner Lautsprecher und ein Motor erzeugen außerdem Geräusche und Vibrationen des CD-Laufwerks beim Start.

Ein funktionierender CD-Laufwerksschacht steckt dagegen nicht im Bausatz. Wenn du deine alten PS1-Spiele auf physischen Discs verwenden willst, brauchst du deshalb einen externen CD-Leser. Damit lassen sich die Daten der Originalspiele in Dateien kopieren, auf die microSD-Karte* übertragen und anschließend über den Emulator starten.

Die Teamarbeit hatte außerdem einen ungewöhnlichen Start. Substance Labs begann mit der Entwicklung, bevor das LEGO-Set offiziell erschien – nach den im Internet aufgetauchtenLeaks. Thomas Bertani, Erfinder und technischer Leiter des Teams, erläuterte den Ablauf am Freitag, 30. Oktober 2026, gegenüber Time Extension.

BrickStation folgt dem erfolgreichen BrickBoy-Konzept

Für Substance Labs ist BrickStation nicht der erste Eingriff in ein LEGO-Spielsystem. Das Team hatte bereits BrickBoy entwickelt, einen inoffiziellen Bausatz, der die LEGO-Game Boy spielbar macht. Die Kickstarter-Kampagne von BrickBoy brachte mehr als eine Million Euro ein; der Abschluss war für Ende 2025 vermerkt.

Jetzt folgt die.PlayStation. Der Anspruch bleibt similar: Die Elektronik soll in das LEGO-Objekt integriert werden, ohne dessen Erscheinungsbild zu zerstören. Bei BrickStation ist dieser Anspruch besonders konkret. Das originale Ape-Escape-Modul lässt sich wieder einsetzen, und BrickStation fügt 83 LEGO-Teile hinzu.

Damit umfasst die umgebaute Konsole insgesamt 1.994 Teile. Diese Zahl ist kein zufälliger Marketingwert: Sie entspricht dem Jahr, in dem die erste PlayStation in Japan erschien.

Noch kein Preis und kein Veröffentlichungstermin

BrickStation ist derzeit nur ein Prototyp. Substance Labs bereitet die Kickstarter-Kampagne vor, hat aber weder einen Preis für das Kit noch einen Veröffentlichungstermin genannt. Du kannst dich auf der Projektseite für den Kampagnenstart vormerken lassen.

Außerdem brauchst du das LEGO-PlayStation-Set separat. Der BrickStation-Bausatz allein macht aus der LEGO-Konsole keine spielbare Maschine. Und noch ein praktischer Punkt: Das enthaltene 83-Teile-Kit umfasst eine Ausstellungskarte für den Speicher; BrickStation besitzt weiterhin keinen funktionierenden CD-Laufwerksmechanismus.

Der ausführliche Bericht von Numerama zeigt, wie Substance Labs aus einem LEGO-Sammlerstück eine PS1 mit Emulator, HDMI-Ausgabe und funktionierendem Startknopf macht – auch wenn der Marktstart noch aussteht.

Quellen

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AI-unterstützt · redaktionell betreut

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