LIVE
Meeresschutz bis 2030: EU droht, ihr Ziel zu verfehlenWarum Andy Burnham über eine EU-Rückkehr nachdenktWalter Koenig stirbt mit 90 Jahren: Chekov und seine Rolle in „Babylon 5“Amy Madigan: Catrionas lebenslange Mentorin in der Paramount+-Serie „Ascent“Bahn-Sanierungen: Gravierende Fehlentwicklungen – Rechnungshof fordert NachsteuerungenLulas Wahl: Ein gutes Zeichen für die Demokratie – und eine Lehre für DeutschlandChris Brown: 8 Monate Haft – und dennoch kein GefängnisDFB-Pokal: Füllkrug nach Doppeltor platt – Einsatz in Dortmund offenAncelotti in Lille: Ein Name, zwei Signale – und ein Freund als GegnerKevin Roose über AGI: Ein Buch, ein Podcast, ein Münzwurf-CEOHeiko Weber gestorben: Jenaer Vereinsikone und Schütze des letzten DDR-Oberliga-TorsEncanto-Fans: Disney sagt nichts über eine weitere Fortsetzung

Temu, Shein und der 3-Euro-Zoll: Was die EU gegen Billigpakete plant

Die EU will Billigpakete aus China mit 3 Euro Zoll belegen. Der Handelsverband HDE hält das für zu wenig und warnt: Temu und Shein werden sich anpassen.

1 Min. Lesezeit
Temu, Shein und der 3-Euro-Zoll: Was die EU gegen Billigpakete plantAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Temu, Shein: Warum 3 Euro Zoll die Billigflut nicht stoppen.

Du bestellst auf Temu oder Shein, weil die Preise kaum zu schlagen sind? Genau diese Pakete stehen im Zentrum einer neuen Debatte in Brüssel. Die EU-Kommission will mit einer kleinen Gebühr gegensteuern – doch im deutschen Handel stoßen die Pläne auf deutliche Kritik. Und das, obwohl bereits Zölle auf Billigpakete aus China existieren.

Die EU möchte mit einer Zollgebühr von drei Euro die Zahl der Billigpakete aus China eindämmen. Das berichtet der Spiegel unter Berufung auf den Handelsverband Deutschland (HDE). Der Verband hält diesen Betrag für zu wenig – und warnt zugleich: Temu und Co. werden sich anpassen.

Zu wenig. Temu und Co. werden sich anpassen.

Quelle: Handelsverband HDE, zitiert nach Spiegel

Was plant Brüssel konkret?

Die EU will drei Euro pro Paket kassieren. Damit soll die Flut an Kleinstsendungen aus China eingedämmt werden, die über Plattformen wie Temu, Shein und ähnliche Anbieter nach Europa kommen. Die Maßnahme knüpft an bestehende Zölle an, die nach Einschätzung des HDE bislang kaum Wirkung zeigen.

Warum der HDE das Vorhaben kritisiert

Der Handelsverband Deutschland bezeichnet die geplante Gebühr als unzureichend. Die Warnung des Verbands ist deutlich: Temu und Co. werden Wege finden, sich auf die neue Regelung einzustellen. Was das konkret heißt, lässt der Verband offen – klar ist für ihn aber: drei Euro werden den Trend nicht brechen.

Was das für dich als Käufer bedeutet

Wer regelmäßig bei Temu oder Shein bestellt, wird sich auf drei Euro mehr pro Paket einstellen müssen – sofern die Maßnahme tatsächlich kommt. Ob die Plattformen die Kosten selbst tragen oder an die Kunden weiterreichen, bleibt abzuwarten. Spannend ist die Frage, wie Brüssel nachjustiert, falls auch diese Gebühr ins Leere greift.

↓

Quellen

Was denkst du?

AI-unterstützt · redaktionell betreut

Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.